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| FrankB. schrieb
Hallo Yehuda,
Susanna geht es nicht gut und ich möchte sie deshalb weniger ansprechen und schonen und frage dich, wenn du mir antworten möchtest...
Sie sprach von Pessah, und den Shabbat, dass sie dicht aufeinander folgen, folgen diese nahtlos aufeinander? Wenn ja, wann war es das letzte mal so, oder wann ist es das nächste mal so?
Pessah ist ja der höchste Feiertag und soll so gehandhabt werden wie der Shabbat, keine Arbeit, wird das so gemacht?
Feiert die gesamte jüdische Bevölkerung Pessah und am gleichen Tag? Nach alten Brauch wurde es ja immer am 14.Nisan abgehalten.
Schmiert man noch das Blut an die beiden Pfosten und an die Oberschwelle des Hauses? Und zerbricht man keine Knochen des Lammes? Und isst man es vollständig auf? Gürtet man sich noch und isst man es schnell auf ? denn es ist Bhase, d.i.der Vorübergang des Herrn.
Ist dir bekannt, dass Pessach eine Beziehung zum Osterfest hat?
Mich würde interessieren, ob der alte Brauch noch bis zum 21. des Monats noch so gehalten wird.
Alles Gute
Frank
| hallo frank , ist ja nett ,dass du auf mich rücksicht nehmen willst aber ich denke es ist sowieso besser wenn du dich mit yehuda oder tanir oder.............unterhältst, da ich weder jüdin noch israelin bin, denke ich kann ich was fakten betrifft nicht so weiterhelfen. ich habe zwar schon in meiner gemeinde einen vortrag über pesah gehalten und denke daher weiß ich einiges aber die feinheiten, das sollte eine person dir erklären der im jüdischen glauben zuhause ist. beste grüße susanna |
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Danke Susanna,
hoffe es geht wieder aufwärts mit dir.
Wenn man die Nachrichten ließt, und in Jerusalem als Hochburg sieht, wo früher alle Passahlämmer geweiht wurden, heute man darum streitet, dass ungesäuertes Brot verkauft werden kann, dann sieht man doch, wie gespalten da die Nation steht und wie viele verschiedene Gruppierungen verschiedene Ansichten vertreten. Na ja, der Bürgermeister hat ein gutes Wort eingelegt, aber Gesetzt ist es deswegen auch nicht.
Selbst meine ich, ist üblicher Brauch vor dem Glauben gestellt und vieles verstellt. Es ist wie bei uns zu Weihnachten und Ostern, die Süßigkeiten, das Essen und die Geschenke, und das Suchen nach Versteckten bestimmen das Geschehen. Dann ist man froh, wenn wieder der Alltag einkehrt.
Die Welt macht da vor keinen Menschen halt. Die Welt macht die Politik, ich nahm an in Jerusalem ist das anders. Da wird gezogen von mehreren Seiten an den Tempel, der das Passahfest altersher eingeleitet hat, heute macht man sich Sorgen um die verbliebene Westmauer, dass sie zum Beten denn noch betreten werden kann. Wie sich doch die Sorge des Menschen so ändert.
Alles Gute
Frank
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Lieber Frank, Liebe Susanna,
Zuaechst, ich bin froh zu hoeren, dass es dir wieder besser geht, Susanna.
Schoen von dir zu hoeren, Frank.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, ich sehe mich ein wenig als produkt einer modernen mittelschicht, wo der glaube und fragen die mit ihm zu tun haben etwas mehr in den hintergrund gedrungen ist.
Insofern kenn ich die antworten auf deine fragen, frank, nicht. ich fuehl mich aber angetan, das muss ich ganz ehrlich sagen, dass du so involviert in geschehnisse und braeuche insachen judentum und israel bist.
es ist natuerlich so, dass ich in meinen 26 jahren auch menschen, juden wie auch christen begegnet bin, die sehr in ihrem glauben leben...und ich hab noch nicht die antworten gefunden auf vielerlei fragen.
mich wuerde interessieren die folgende frage: Bist du frank, susanna, christ? Wenn ja, seht ihr es als bedauerlich, dass die juedische bevoelkerung ueberhaupt, und besonders die in israel- jesus nicht akzeptiert...
und wie seht ihr die christlich-juedische beziehung heutzutage und in zukunft?
entschuldigung, dass ich mit generellen fragen auf spezifische antworte, aber ich will auch ehrlich sein....
alles gute, bis bald
yehuda |
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Hallo Yehuda,
mir gefällt deine Sprache, zu deinen Fragen gäbe es wohl so viele Antworten, dass hier Bücher geschrieben werden könnten.
Der Mensch hat viele Fragen in seinen Leben, zumindest treten sie besonders im Kindesalter auf, wird der Mensch doch blind geboren.
Bevor ich dir deine erste Frage beantworten kann, müsste ich wissen, was du für eine Vorstellung von einem Christen hast, denn Christen nennen sich viele und wie du gesehen hast, sieht ja Susanna schon eine große Kluft zwischen evangelischen und katholischen "Christen."
Eines jedoch kann ich im vorweg sagen, ich glaube an den selben Gott, wie Mose. Bin zwar in Deutschland geboren, manchmal aber denke ich, ich bin jüdischer Herkunft....
So wie eben jüdischer Glaube auch verschiedene Richtungen aufweist und es eben auch mündliche Überlieferungen gibt, sicherlich auch wieder niedergeschrieben in gewisser Bestimmung.
Bedauerlich sehe ich, dass es mangeld an wahrhafter Größen in Israel, oder sie eben nicht zum Ausdruck kommen, die Gemeinschaft im Grunde zwar gläubig ist, aber dennoch unschlüssig, wie Maimonides in seinen Werk so schön schreibt. Schlüssigkeit aber kann man nur in der Wahrheit erwerben, und braucht Erkenntnis, braucht Offenbarung.
Der Mensch sollte erst selbst zur Wahrheit werden, damit es Licht in ihm wird, dann lernt er auch verstehen. Für erste möchte ich es genug sein lassen, denn es wird sich noch weiteres ergeben.
Mich würde es freuen, wenn Menschen zusammenfinden in einem wahrhaft menschlichen Verhältnis, so wie man in guter Freundschaft miteinander umgeht. Der Glaube sei erst mal dahingestellt, denn des Menschen Eigenweisheit rechtet viel zu sehr, als dass sie einer Freundschaft oder Liebe dem Vorrang gäbe.
Auch dir alles Gute
Frank |
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lieber yehuda, also ich bin in einem evangelischen zuhause aufgewachsen, was sich eigentlich sehr vom katholischen unterscheidet. ich bin christlich erzogen worden, und die frage ob es einen g`tt gibt oder nicht hat sich in meinem leben nie gestellt.
da ich aber einige male mit schicksalsschlägen zukämpfen hatte und auch mit dem tod, fragte ich mich schon da muß doch einer sein der mir für all dies die kraft gibt und nicht wollte , dass ich sterbe. so war ich dann auf der suche nach etwas ganz besonderem. dies habe ich dann in der evangl. gemeinde hier in der nähe unseres dorfes gefunden. diese kirche ist eine evangelikale kirche und wird von sogenannten namenschristen stark angegriffen und wir werden oft als fundamentale verrückte bezeichnet. ja das zu der frage ob ich christin bin, ja!
ich persönlich sehe es nicht als bedauerlich, dass die jüdische bevölkerung jesus nicht anerkennt. ich kann dir nicht sagen warum, aber ich bin mir sicher g`tt macht seinen weg mit den jüdischen gläubigen so oder so. er hat einen bund mit ihnen geschlossen es ist sein auserwähltes volk, daher denke ich sollten wird christen uns lieber auf andere menschen konzentrieren , die g`tt gar nicht kennen.
ich befinde mich meist in einer sehr schwierigen und auch oft schmerzlichen situation, ich habe jüdische freunde die säkular sind, oder auch liberal aber ich habe auch gute freunde in israel die messianische juden sind. ich trenne da aber ganz klar. meine jüdischen freunde ,die dem jüdischen glauben angehören, mit denen spreche ich von mir aus eigentlich nicht über jesus oder warum sie nicht an ihn glauben .......!
mit meinen messianischen freunden ist das natürlich anderst. ich versuche immmer jeden so zu nehmen wie er ist und respektiere ihn.
natürlich sehe ich auch die probleme zwischen jüdischen juden und messianischen juden, und das tut mir oft sehr weh, zu sehen wie schwierig die lage ist , gerade in israel.
was den jüdisch-christlichen dialog angeht, das ist meine passion. ich würde bis auf letzte dafür kämpfen, um eine besserung herbeizuführen. ich hatte schon ganz viel schöne erlebnisse und auch jüdische menschen kennengelernt, die mich unterstützen, aber viele sind auch sehr skeptisch und vorsichtig.
meine persönliche meinung ist, dass viele christen mit brachialer gewalt missionieren und all die annäherungen somit zunichte machen. ich habe dieses beispiel schon mal gebracht.
christ ist an jude interessiert- jude gibt sich distanziert-christ geht es etwas forscher an- jude lehnt ab-christ ist sauer oder zieht sich zurück,
ICH denke man sollte nicht an juden interessiert sein , weil man die chance sieht zu missionieren, nein egal wie die sache ist, wenn mir jemand liegt, dann kann ich ihnauch mögen wenn er nicht zum christlichen glauben kommt. freundschaften zwischen jüdischen glaubigen und christlichen gläubigen das ist mein traum ohne wenn und aber.
shalom alles liebe susanna
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| 31 posts |
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| susanna schrieb
lieber yehuda, .....
ICH denke man sollte nicht an juden interessiert sein , weil man die chance sieht zu missionieren, nein egal wie die sache ist, wenn mir jemand liegt, dann kann ich ihnauch mögen wenn er nicht zum christlichen glauben kommt. freundschaften zwischen jüdischen glaubigen und christlichen gläubigen das ist mein traum ohne wenn und aber.
shalom alles liebe susanna
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Ein gutes Wort, das mich persönlich angesprochen hat! Ich für mich erweitere es noch, indem ich nicht nur Juden meine sondern generell meinen Mitmenschen, und zwar tatsächlich unabhängig von Rasse, Herkunft, Geschlecht, Religion (Glaube), Hautfarbe, klug oder einfach "gestrickt", aus der "Gosse" oder "Herrschaftshaus", usw.
Dabei, das gestehe ich freimütig ein, stehen mir die Juden natürlich sehr nahe, einfach weil ich in ihnen meine Glaubenswurzel habe. Zum anderen auch deshalb, weil ich Nachfahre der Deutschen bin, die den Holocaust über die Juden gebracht haben und last not least, weil die gesamte Welt in ihrer bisherigen Entwicklung, relativ vom Völkeranteil her gesehen, den größten Segen durch Juden erfahren hat.
Ja, die Juden haben bei mir einfach einen Sympathievorsprung. Es ist erstaunlich, welche Widersprüche auch in dem modernen Staat Israel nebeneinander auskommen. Persönlich habe ich noch zu Lebzeiten Ben Chorins in dessen Synagoge einen liberalen "GOTTES-Dienst " erfahren, daneben im orthodoxen Stadtteil Jerusalems die spannungsgeladene Atmosphäre miterlebt; leider aber dann nicht mehr die Mittel gehabt, aktuellere "Atmospshäre vor Ort" zu schnuppern.
Durch Ludwig Schneiders Vorträge, Aviel Schneider und NAI, Johannes Gerloff, andere relativ neutrale Berichterstatter, ICEJ und natürlich der Tagespresse bin ich aber im wesentlich auf dem Laufenden geblieben. Demnächst werde ich wieder einen life-Bericht von jemandem hören, der vor ca. 1 Monat nach 1-jährigem Dienst in einem Heim für Holocaust-Geschädigte in Israel zurückgekehrt ist.
Gerade für uns deutsche Christen empfinde ich es als besondere herausfordernde Aufgabe, unsere Obrigkeit immer wieder im Gebet vor GOTT zu bringen, damit eine ehrliche dicke Freundschaft zwischen unseren Völkern entstehen kann. Persönliche Kontakte und ehrlicher Meinungsaustausch ist dabei, so sehe ich es, besonders wichtig.
Susanne, FrankB, W.S.,Yehuda - ein Danke-Schön von meiner Seite, bei Euch das ehrliche Miteinander zu erleben. - Wenn ich den Bericht aus Israel gehört habe, werde ich sicherlich noch einiges erzählen können.
Gruß! rh
PS1. Sollte ich bei meinem Dank im Augenblick nicht an alle ehrlichen Mitstreiter gedacht haben, bitte ich um Entschuldigung.
PS2. Zum Missionieren - Wenn ich nicht diese besondere Berufung von GOTT habe, besteht meine Mission darin, mich freimütig zu IHM zu bekennen und so zu leben, nicht aber darin, meinen Mitmenschen das "Wort um die Ohren zu schlagen"; übrigens erst recht nicht den Juden, die - lies Paulus - in ihrer Beziehung zu GOTT das schon längst hatten (z.B. Sohnschaft), was uns Christen ja erst durch JESUS zuteil wurde. |
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hallo rh, ja das mit den anderen mitmenschen , da hast du schon recht. ich sehe das so , generell würde ich nie einen menschen, nur anhand seiner herkunft aburteilen. aber ich bin ganz ehrlich. g`tt hat mir israel und alles was dazu gehört auf herz gelegt. und ich habe mich nun mal darauf festgelegt. ich versuche immer andere kulturen zu respektieren. aber es gibt da einige die sind mir etwas zu exotisch und sie wecken auch nicht das große interesse bei mir.
amcha jisrael yibbane, bitte betet für israel , ganz besonders , dass es ein friedliches pessach wird.
yehuda god bless you liebe grüße an alle susanna |
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hhhhhhhhhhhhhhhhaaaaaaaaaaaaaaaaaallllllllllllllllllllllllllllllllllllllooooooooooooooooooooooo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
na das mit dem erfahrungsaustausch ist ja eine zähe sache, keiner will mehr was schreiben. was ist den los ?????????????
liebe grüße susanna |
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Wichtig
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