| susanna schrieb
lieber yehuda, .....
ICH denke man sollte nicht an juden interessiert sein , weil man die chance sieht zu missionieren, nein egal wie die sache ist, wenn mir jemand liegt, dann kann ich ihnauch mögen wenn er nicht zum christlichen glauben kommt. freundschaften zwischen jüdischen glaubigen und christlichen gläubigen das ist mein traum ohne wenn und aber.
shalom alles liebe susanna
|
Ein gutes Wort, das mich persönlich angesprochen hat! Ich für mich erweitere es noch, indem ich nicht nur Juden meine sondern generell meinen Mitmenschen, und zwar tatsächlich unabhängig von Rasse, Herkunft, Geschlecht, Religion (Glaube), Hautfarbe, klug oder einfach "gestrickt", aus der "Gosse" oder "Herrschaftshaus", usw.
Dabei, das gestehe ich freimütig ein, stehen mir die Juden natürlich sehr nahe, einfach weil ich in ihnen meine Glaubenswurzel habe. Zum anderen auch deshalb, weil ich Nachfahre der Deutschen bin, die den Holocaust über die Juden gebracht haben und last not least, weil die gesamte Welt in ihrer bisherigen Entwicklung, relativ vom Völkeranteil her gesehen, den größten Segen durch Juden erfahren hat.
Ja, die Juden haben bei mir einfach einen Sympathievorsprung. Es ist erstaunlich, welche Widersprüche auch in dem modernen Staat Israel nebeneinander auskommen. Persönlich habe ich noch zu Lebzeiten Ben Chorins in dessen Synagoge einen liberalen "GOTTES-Dienst " erfahren, daneben im orthodoxen Stadtteil Jerusalems die spannungsgeladene Atmosphäre miterlebt; leider aber dann nicht mehr die Mittel gehabt, aktuellere "Atmospshäre vor Ort" zu schnuppern.
Durch Ludwig Schneiders Vorträge, Aviel Schneider und NAI, Johannes Gerloff, andere relativ neutrale Berichterstatter, ICEJ und natürlich der Tagespresse bin ich aber im wesentlich auf dem Laufenden geblieben. Demnächst werde ich wieder einen life-Bericht von jemandem hören, der vor ca. 1 Monat nach 1-jährigem Dienst in einem Heim für Holocaust-Geschädigte in Israel zurückgekehrt ist.
Gerade für uns deutsche Christen empfinde ich es als besondere herausfordernde Aufgabe, unsere Obrigkeit immer wieder im Gebet vor GOTT zu bringen, damit eine ehrliche dicke Freundschaft zwischen unseren Völkern entstehen kann. Persönliche Kontakte und ehrlicher Meinungsaustausch ist dabei, so sehe ich es, besonders wichtig.
Susanne, FrankB, W.S.,Yehuda - ein Danke-Schön von meiner Seite, bei Euch das ehrliche Miteinander zu erleben. - Wenn ich den Bericht aus Israel gehört habe, werde ich sicherlich noch einiges erzählen können.
Gruß! rh
PS1. Sollte ich bei meinem Dank im Augenblick nicht an alle ehrlichen Mitstreiter gedacht haben, bitte ich um Entschuldigung.
PS2. Zum Missionieren - Wenn ich nicht diese besondere Berufung von GOTT habe, besteht meine Mission darin, mich freimütig zu IHM zu bekennen und so zu leben, nicht aber darin, meinen Mitmenschen das "Wort um die Ohren zu schlagen"; übrigens erst recht nicht den Juden, die - lies Paulus - in ihrer Beziehung zu GOTT das schon längst hatten (z.B. Sohnschaft), was uns Christen ja erst durch JESUS zuteil wurde.