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  israel heute - Forum  Jude-Glaube-Chr...  Fragen - Antwor...  Frage zu Matthäus 16, 27
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neuer Beitrag 16.12.2009 23:44
  Schalom
176 Beiträge
10.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

Schalom!

Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: "Ich bin Christus (Messias/ Erlöser)" und werden viele verführen. Matth. 24, 4-5

So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr's nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, dass verführt werden in den Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten.

Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt.

Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus, -siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht.

Denn gleichwie der Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. Matth 24.13-27

 
neuer Beitrag 17.12.2009 00:53
  febel
99 Beiträge
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Re: Frage zu Matthäus 16, 27 
bearbeitet durch febel  am 17.12.2009 01:54:40)

 Francois schrieb
Wenn Jesus Gottes Sohn ist und somit auch Gott selbst,wie kann dann seine Herrlichkeit nicht identisch sein mit der Herrlichkeit des Vater. Gott sagt selbst( Der Vater ): "Meine Ehre gebe ich keinem anderer" ( Jeschua ). Wieso wird ein unterschied gemacht und die Herrlichkeit des Sohn unterstuft, weil er es vom Vater empfangen hat ?

Gerade darum, weil er sie empfangen hat! Der Vater ist immer größer als der Sohn (wenn menschliche Begriffe über Gott überhaupt einen Sinn haben). Der Vater ist der Ursprüngliche, der Sohn ist vom Vater gezeugt (geboren), aus dem Vater hervorgegangen. Der Vater ist der Gebende, der Sohn der Empfangende und Nehmende. Der Vater ist der Planer und "Architekt" von Schöpfung und Erlösung, der Sohn führt beides aus. Der Vater gab dem Sohn dazu alle Vollmacht (innerhalb dieses Rahmens hat er Entscheidungsfreiheit), bis er das ganze aufgetragene Werk vollendet hat. Dann gibt der Sohn diese Vollmacht wieder an den Vater zurück und ordnet sich als Haupt über die ganze Schöpfung wieder seinem Vater unter, wie es geschrieben steht:

1Kor 15,22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: <der> Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; 24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. 25 Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan. 27 «Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.» Wenn es aber heißt, daß alles unterworfen sei, so ist klar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.

Das Endziel des Vaters mit der Schöpfung ist nicht die Geleichheit mit IHM, sondern die Identifizierung, die Einsmachung mit seinem Sohn. Wir werden in der Sohnesstellung die Herrlichkeit des Größeren, des Vaters anschauen und in alle Ewigkeit entzückt und beglückt sein. Das wird höchste Lebendigkeit und Wonne sein. (Die Freude und Wonne Ganzisraels - und eines Teils der Nationen - während des Tausendjahrreiches ist ein Etappenziel und ein Schatten davon.)

Meine Sicht ist: Die Herrlichkeit des Vaters und die des Sohnes sind immer unterschiedlich gewesen und werden es immer sein. Es gibt dabei aber wohl keinen Stillstand. "Immer höher hinauf" gilt vielleicht auch dann. Gibt es nicht ein Wachstum Gottes?

 
neuer Beitrag 16.12.2009 16:07
  norbert
445 Beiträge
7.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 
Hallo Georg und Schalom,
der eine hält mir vor, ich würde die Vaterschaft des Messias dem Joseph zusprechen, und der andere dem David.
Nur weil ich hier einen Begriff aus dem Judentum ,,Messias ben ...'' benutzt habe.  Deswegen tue und werde ich auch niemals behaupten, 
Jesus wäre der Sohn des Joseph oder auch des David. Aber schon Joseph war als ,,Opfer/Erlöser'' seiner Brüder ein Bild auf Jesus und ebenso
war auch David, als König, ein Bild auf Jesus.
Doch wie ich es schon gesagt habe: ,,Suche, und du werdest finden'' !
Jesus ist kein Sohn Josephs und auch kein Sohn Davids !  Er ist aber trotzdem ein Nachkomme Davids, fleischlich, von mütterlicher Seite
her betrachtet.
LG Norbert
 
neuer Beitrag 17.12.2009 11:20
  Francois
21 Beiträge
keine Bewertung


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

Ich sehe keinerlei Hindernis zu glauben,Obwohl Jesus Gott ist und somit einem Stufe mit dem Vater ist ( nicht derselbe Persone ) an seine selbst erniedrigung dem Vater gegenüber wie es im Philipe Brief geschrieben ist. Der Bibel nach ist der Sohn kein Geschöpf Gottes,die zeugung wie du es erwännt,finde ich in der Schrift nicht,außer in der Psalmen: "Heute habe ich dich gezeugt",.. Aber ob es sich um eine Schöpfungsakt handelt ?  Gott ist Weise...

 
neuer Beitrag 17.12.2009 12:39
  bere
966 Beiträge
2.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

 Francois schrieb

Der Bibel nach ist der Sohn kein Geschöpf Gottes,die zeugung wie du es erwännt,finde ich in der Schrift nicht,außer in der Psalmen: "Heute habe ich dich gezeugt",.. Aber ob es sich um eine Schöpfungsakt handelt ?  Gott ist Weise...

Francois, "gezeugt" bedeutet deswegen nicht automatisch "vorher noch nicht existierend".
Die Wurzel des entsprechenden Wortes im Ur-/Grundtext hat mehrere, auch noch andere Bedeutungen:
 

Strong:

 

A primitive root; to bear young; causatively to beget; medically to act as midwife; specifically to show lineage: - bear, beget, birth ([-day]), born, (make to) bring forth (children, young), bring up, calve, child, come, be delivered (of a child), time of delivery, gender, hatch, labour, (do the office of a) midwife, declare pedigrees, be the son of, (woman in, woman that) travail (-eth, -ing woman).

 

 

BDB:

 

1) to bear, bring forth, beget, gender, travail

1a) (Qal)

1a1) to bear, bring forth

1a1a) of child birth

1a1b) of distress (simile)

1a1c) of wicked (behaviour)

1a2) to beget

1b) (Niphal) to be born

1c) (Piel)

1c1) to cause or help to bring forth

1c2) to assist or tend as a midwife

1c3) midwife (participle)

1d) (Pual) to be born

1e) (Hiphil)

1e1) to beget (a child)

1e2) to bear (figuratively - of wicked bringing forth iniquity)

1f) (Hophal) day of birth, birthday (infinitive)

1g) (Hithpael) to declare one’s birth (pedigree)

 

 
neuer Beitrag 17.12.2009 13:16
  Francois
21 Beiträge
keine Bewertung


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

Sorry,aber mit Englisch habe ich nicht viel am Wissen! Verstehe aber wo du hin willst. Vielleicht weichen wir vom Ur-fragen nach der Herrlichkeit des Vater ab mit diesen Gedanken. Doch die Grundfrage der Existence Jesus Christus finden wir am best in der Bibel,denn die Schrift zeugt von ihm. Das ist für mich wie in der Mathematikrechnung,ich kann kein Geschöpft als Retter annehmen,noch ein Mensch vertrauen. Jesus ist Sündlose,von Ewigkeit her,hat weder Anfang noch Ende,er ist das A und das Omega...Eine Menge Bibelstelle könnte man erwähnen ohne Zahl was ihm betrefft... Aber das ist warscheinlich in das Geheimnis des Glauben verborgen. Ich nehmen Gotteswort ohne "Wenn" und "Aber"und was ich lese glaube ich. Die eigenen Ansicht,vermutung und Auffassung lasse ich es lieber Beiseit,da sie beruhen auf Menschenverstand. Gott ist aber erhabe und er lässt sich nicht Irren wie wir ! Ich beendet hier meine Äusserung über das Thema da es vom Ursprungliche Frage abweicht.

 
neuer Beitrag 18.12.2009 00:00
  georggati
1372 Beiträge
1.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 
 norbert schrieb

Jesus ist kein Sohn Josephs und auch kein Sohn Davids ! 
LG Norbert


Hi Norbi!
Du schriebst:
„Jesus ist kein Sohn Josephs und auch kein Sohn Davids !“

Dann warum hast du es behauptet?

"Christus ist ben Joseph?" Es stimmt nicht

Aber diese Frage ob Er Sohn Davids ist, wurde schon vor 2000 Jahren aufgestellt:
Markus 12,: 35- 37: „Und Jesus antwortete und sprach, da er lehrte im Tempel: Wie sagen die Schriftgelehrten, Christus sei Davids Sohn? {Jesaja.11,1} {Römer.1,3}

Er aber, David, spricht durch den heiligen Geist: "Der HERR hat gesagt zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße."
{2 Samuel.23,2}
Da heißt ihn ja David seinen Herrn;
woher ist er denn sein Sohn? Und viel Volks hörte ihn gern.“

Und das NT verwendet diesen Ausdruck mehrmals: „Sohn Davids“:
z.B.

Mt 1; 20: „Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist.“
Mt 12; 22-23: „Da ward ein Besessener zu ihm gebracht, der ward blind und stumm; und er heilte ihn, also daß der Blinde und Stumme redete und sah. Und alles Volk entsetzte sich und sprach: Ist dieser nicht Davids Sohn?“

Schon aus diesen zwei Versen kann man entnehmen, was der Ausdruck „Sohn Davids“ bedeutet:

Nachkomme Davids! Also der Ausdruck Sohn Davids wurde als Symbol betrachtet.


Deswegen falsch und irreführend ist deine Annahme, dass Jesus ist ben Joseph wäre.
(Das Haus Davids gehört zum Juda und nicht zum Joseph, und der Vater Jesus war der VATER, der SCHÖPFER
und nicht Joseph (der Mann von Maria)

Das NT am meistens benütz diesen Namen, als Jemand zu Ihm geflohen hat:
z.B:
Mt 9,27: „Und da Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser! {Matthäus.20,29}“
oder

Mt 20,30 – „Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und da sie hörten, daß Jesus vorüberging, schrieen sie und sprachen: Ach HERR, du Sohn Davids, erbarme dich unser!“
Mt 20,31 –
Mk 10,47
Mk 10,48 -
Mk 12,35 –
Lk 18,38 -
Lk 18,39 -
Lk 20,41 –

Also lieber Norbi: der Ausdruck „Sohn Davids“ wurde in der Bibel verwendet, nur sollte man verstehen was dieser bedeutet!

Liebe Grüße
Georg
 
neuer Beitrag 18.12.2009 01:26
  A.L.
267 Beiträge
9.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

" Denn des Menschensohn wird kommen in der Herrlichkeit des Vaters?"

…in der Autorität, in Seinen Namen, zum Heil im Licht.

 

„Was bedeutet die Herrlichkeit Gottes, die Herrlichkeit des Herrn und was ist der Unterschied …?“

Das höchste Ansehen im Tempel und heute in den Synagogen hat der Kohen. Er trägt die Verantwortung über die Gemeinde und spricht den Segen. Seine Diener sind die Leviten. Als helfende Kraft für Gottesdienst und Mittler zwischen Volk und dem Hohepriester.

Wenn der Kohen nicht anwesend ist, dann sprechen die Leviten den Segen. Wird auch kein Levi gefunden, kann jeder Jude den Segen über die Gemeinde sprechen.

 

Zum Verständnis: der Kohen steht in der Herrlichkeit des Vaters vor dem Volk, der Levi in der Herrlichkeit des Sohn ebenso vor dem Volk. Die Leviten sind eine Lehrkraft und können zum Amt berufen werden, wenn sie Kohanim-Nachkommen sind.

 

Im Lehrsatz von Johannes steht beschrieben das Wort:

 

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“

 

Im Anfang (bereschit) der Torah: ברא  שי  erschaffen Geschenk.

 

Im Anfang war erschaffen Geschenk, und Sohn Aarons Geschenk war bei Gott, und Gott war reine Grundfeste.

 

Die Leviten sind das Geschenk, und auch Jeschuah ist Levi, denn Sein Heil ist ein Geschenk Gottes.

 

in der Herrlichkeit des Vaters… gibt auch Auskunft über das Ankommen des Messias. Er wird als Mensch in Seinen Namen kommen. Ein hebräischer Name. Und mit Seinen Engeln fliegen. Die Aussagen beschreiben heutige Wirklichkeit. Mit was kommt der Messias als heutiger Mensch ~ mit dem Auto, Schiff oder Flugzeug? Und welches Flugzeug wird er wählen?

אלעל – in der Herrlichkeit des Vaters

 
neuer Beitrag 18.12.2009 02:40
  Schalom
176 Beiträge
10.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

 norbert schrieb

 
 Jesus war ein Bild Gottes, wie Moses oder auch Abraham. Er war deswegen aber nicht GOTT selbst.
Jesus war, ist und Er bleibt Mensch ! Und auch GOTT war, ist und bleibt immer GOTT !

Schalom Norbert!

Hier noch mal zur Erinnerung:

aber von dem Sohn: Gott (Jesus), dein Stuhl währt von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reichs ist ein richtiges Zepter.

Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehaßt die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott (Jesus), gesalbt dein Gott mit dem Öl der Freuden über deine Genossen."

Und: Du, Herr (Jesus), hast von Anfang die Erde gegründet, und die Himmel

sind deiner Hände Werk. Hebr 1, 8-10

Sinne mal darüber nach!

Schalom

 
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