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  israel heute - Forum  Jude-Glaube-Chr...  Fragen - Antwor...  Frage zu Matthäus 16, 27
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neuer Beitrag 28.11.2009 11:16
  Rosenthaler
7 Beiträge
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Frage zu Matthäus 16, 27 

Ich habe an Euch mal eine Frage zu Matthäus 16, 27. Wie versteht Ihr den Satz Jesu Christi: " Denn des Menschensohn wird kommen in der Herrlichkeit des Vaters?"

Und was ist mit der Herrlichkeit des Vaters gemeint?

Ich erwarte persönliche Antworten dazu!

Schalom

Rosenthaler!

 
neuer Beitrag 06.12.2009 13:16
  Rosenthaler
7 Beiträge
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Re: Frage zu Matthäus 16, 27 
Bere antwortete mir:
 
„Wenn du der Ansicht bist die Antwort zu kennen oder den Hintergrund der Herrlichkeit des Vaters beurteilen zu können, dann wäre streng genommen deine Frage überflüssig gewesen. Die Herrlichkeit des Vaters kann kein Mensch (kein Mensch in seiner irdischen Hülle) beschreiben.“
 
Bere, Du hast da im Prinzip in dieser Hinsicht recht, aber mir geht es um etwas anderes, denn ich möchte jetzt auch mit Euch ins Gespräch kommen. Und dazu brauchte ich einen Fixpunkt! Auch wenn Du mich nicht verstehst. Ich handle wirklich so, wie ich es will! Und niemand hat mir vorzuwerfen, warum handelst du so und so!
 
Es ist also so, dass praktisch aus der Herrlichkeit des Vaters alles geschaffen worden ist, und dass auch schon alle Werke geistig vollendet sind, wir müssen jetzt als Menschen nur in diese vollendeten Werke hineingehen, was für mich jetzt auch nicht ganz einfach ist. Genau dieses steht ja in 1.Mose 2, 1. „So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer.“
 
Es wurde damals alles schon geschaffen, also auch das Böse und nicht nur das Gute! Warum so, ist jetzt unwichtig.
 
Und dafür hat sich Gott vorher schon die Möglichkeit der Erlösung ausgedacht. Das muss unbedingt eine doppelte Erlösung sein, das heißt eine Erlösung in zwei Etappen.
 
Die erste, die Erlösung des Geistes der Menschen geschah über Jesus Christus übers Kreuz und über seine persönliche Auferstehung von den Toten.
 
Denn Paulus schreibt im Römerbrief 8, 22, 23: „Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unseres Leibes.“
 
Es geht jetzt also schließlich und endlich um die Erlösung eurer Leiber, was unbedingt schon hier und jetzt geschehen muss. Zur künftigen Entrückung währe diese Erlösung für Euch (die jetzt lebenden Christen) nicht mehr möglich, denn Ihr hättet da noch einen geistig toten Leib, auch wenn dieser schon mit dem Heiligen Geist versiegelt ist!
 
Ich möchte dieses hier an einer Bibelstelle erklären.
 
Eine Gerichtsverhandlung!
 
In 5.Mose 19, 15 steht: „Ein einzelner Zeuge soll nicht gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Schuld oder wegen irgendeiner Sünde, mit der man sich versündigen kann; sondern auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen soll jede Sache beruhen.“
 
Ihr seht Euch ja so, dass Ihr vor Gott über Adam und Eva in Sünde gefallen seid!
 
Diese gilt eigentlich nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern gerade in der letzten biblischen Gerichtsverhandlung Gottes gegen den Tod und Teufel.
 
Auch da braucht Gott zwei Zeugen (zwei Messiasse!) gegenüber dem Tod und Teufel, um gerecht zu sein. Es reicht zu dieser Gerichtsverhandlung also Jesus Christus allein nicht aus!
 
Der eine ist somit Jesus Christus. Aber es ist nur ein Zeuge, es fehlt also noch der zweite, von dem aber nicht nur in Sacharja 4 Vers 3 sowie 11 und 12 die Rede ist. In diesem Kapitel wünscht Gott, hier der Herrscher der ganzen Erde, dass zwei Zeugen (zwei Messiasse) auftreten, die aus eigener Kraft auch den Tod und Teufel überwunden haben.
 
Also der Eine ist Jesus Christus und der Zweite ist der Menschensohn, von dem in Matthäus 16, 27 die Rede ist! Und dieser ist ein jetzt lebender Mensch mit einem menschlichen Namen! Und anschließend gibt es das Gericht und dieser wird jeglichen vergelten nach seinem Tun!
 
Für ihn ging zwar auch Jesus Christus ans Kreuz, denn um der Menschen willen musste es genau so geschehen!
 
Das wollte ich Euch jetzt mitteilen! Und denkt daran, ich kann tun, was ich will und niemand hat mir zu sagen, was ich wann, wo, warum und wie tue!
 
 
Schalom!
 
 
Rosenthaler!
 
 
 
 
neuer Beitrag 30.11.2009 09:09
  bere
966 Beiträge
2.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

 Rosenthaler schrieb

Ich habe an Euch mal eine Frage zu Matthäus 16, 27. Wie versteht Ihr den Satz Jesu Christi: "Denn des Menschensohn wird kommen in der Herrlichkeit des Vaters?"

Er kommt kraft der Herrlichkeit Seines Vaters.
Er kommt in der Vollmacht der Herrlichkeit Seines Vaters.
Die Herrlichkeit des Sohnes ist die Herrlichkeit des Vaters.
An vielen Stellen der Bibel mit dem Wort "in" hat das "in" oft die Bedeutung "durch" oder "mittels". Wohlgemerkt, natürlich nicht an allen Stellen, sondern an manchen Stellen, dabei kommt es auf den Zusammenhang an.
 

 
neuer Beitrag 06.12.2009 18:05
  georggati
1372 Beiträge
1.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 
Lieber Rosenthaler!
Entschuldigung, dass ich mich einmische aber habe einige dringenden Fragen an Dich:

Du schreibst:
„Auch da braucht Gott zwei Zeugen (zwei Messiasse!) gegenüber dem Tod und Teufel, um gerecht zu sein. Es reicht zu dieser Gerichtsverhandlung also Jesus Christus allein nicht aus!“

Wo steht in der Bibel, dass Jemand noch bei dieser Gerichtsverhandlung noch dabei sein sollte?
Hebräer 1,13: „Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße.“
z.B.:
Epheser 1,20: „welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel“

Und hier steht auch die Antwort auf die Frage: „Wer könnte allein den Tod besiegen?“ Christus wurde von Gott von den Toten aufgeweckt.

Wo steht in der Bibel, dass es zwei Messiasse gäbe?

Römer 8,33-34: „Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.“
Hier steht Christus allein!! Gott sei dank!!!

Liebe grüße
Georg

PS.
Ich glaube nicht, dass Bere vorschreiben wollte, was du zu tun hast.
 
neuer Beitrag 02.12.2009 20:30
  Rosenthaler
7 Beiträge
keine Bewertung


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

An alle Forenteilnehmer und persönlich an bere!

 

Ich sehe auch an anderen Beiträgen von Dir, dass Du Dich gut in der Bibel auszukennen scheinst.

Also, danke für die Antwort, aber ist wirklich die Herrlichkeit des Sohnes die Herrlichkeit des Vaters?

Also wie sieht es aus der Sicht des Vaters persönlich aus?

Jesus Christus sagt ja in Johannes 10, 30 dass Er und der Vater eins sind. Und im Vers vor diesem Vers spricht er davon, dass sein Vater größer ist als alle, also auch größer als der weltweite Leib Christi, welcher ja praktisch der Erbe der Herrlichkeit des Sohnes ist.

Denn der Vater spricht durch Paulus in 2.Korinther 5, 21 „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.“ Und somit werden die Christen in Jesus Christus die Gerechtigkeit Gottes. Er versöhnt Euch mit dem Vater, denn seine Herrlichkeit bekommt er immer vom Vater, aber der Vater braucht keine Bestätigung von den Menschen, aber er liebt Euch durch Jesus Christus!

Oder in Römer 6, 4 steht: „Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.“

Denn da beschreibt Paulus, dass Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist!

Ich denke somit, dass die Herrlichkeit des Vaters aus sich selbst kommt statt der Herrlichkeit des Sohnes, denn diese kommt vom Vater. Er beruft sich immer auf den Vater, und er tut nur das, was er den Vater tun sieht! Und dieses ist ein gewaltiger Unterschied!

Er ist ja laut Paulus der Mittler zwischen Gott und den Menschen. Dies steht in 1.Timotheus 2, 5: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus.“

Ich möchte noch an eine Bibelstelle verweisen, auch da schreibt Paulus im 1.Korinther 15, 27: „Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.“

Auch dieser Bibelvers weist darauf hin, dass die Herrlichkeit des Vaters eine höhere Herrlichkeit, also eine mit anderer Qualität, als die Herrlichkeit Jesu Christi ist. Und der sich somit auch seinem Vater unterwarf, und somit auch seinem jetzigen irdischen geistigen Leib seinem Vater unterwarf!

Es ist also eigentlich so, dass die Herrlichkeit des Sohnes in die Herrlichkeit des Vaters inbegriffen ist, aber sie ist ihr nicht gleich!

Aber meine Frage an Euch ist gewesen, was die eigentliche Herrlichkeit des Vaters ist, und dieses ist damit noch nicht beantwortet, oder wisst Ihr es gar nicht und könnt es mir nicht beantworten?

Ein Hinweis auf die eigentliche Herrlichkeit des Vaters steht in 1.Mose 1. Vielleicht findet Ihr da, was Gott machen wollte und dieses ist seine persönliche Herrlichkeit!

Und diesem Ziel hat sich auch der Sohn unterworfen und er hat im Namen des Vaters gehandelt, weil dieses der Wille des Vaters ist! Also alles, was seit dem geschah, geschah unter der persönlichen Herrlichkeit des Vaters, wenn es auch sehr oft den Menschen und Christen unlogisch erscheinen mag und auch Euren Vorstellungen widerspricht, denn diese sind maximal an die Herrlichkeit Jesu Christi gebunden, weil diese immer noch mit Euren menschlichen Vorstellungen vermischt sind.

Aber dieses alles ist zurzeit halt noch nicht abgeschlossen!

Vielleicht findet diese Herrlichkeit im 1.Mose 1 jemand und kann mir auch antworten.

 

Schalom und fürchtet Euch nicht!

 

Rosenthaler

 
neuer Beitrag 07.12.2009 10:43
  norbert
445 Beiträge
7.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 
 Rosenthaler schrieb
Ich habe an Euch mal eine Frage zu Matthäus 16, 27. Wie versteht Ihr den Satz Jesu Christi: " Denn des Menschensohn wird kommen in der Herrlichkeit des Vaters?"
Und was ist mit der Herrlichkeit des Vaters gemeint?
Hallo Rosenthaler,
Ja, was ist wohl mit Herrlichkeit gemeint ? Ich denke, viele sehen darin sogar eine gewisse Gleichheit, oder auch Ebenbildlichkeit, oder noch anders gesagt, eine gewisse Schönheit in der äußeren Gestalt Jesu im Vergleich mit der Erscheinung Vaters. Doch die äußere Gestalt müssen wir hier vollkommen aus dem Spiel lassen, denn GOTT ist kein Mensch. Obwohl aber schon von Adam gesagt wird, dass er nach Gottes Bild erschaffen war (1.Mose 1,27). Aber auch schon hier hatte es nichts mit seiner äußeren Gestalt zutun.
Ich sehe aber, dass Du von zwei Messiassen redest. Du sagst: >> Der eine ist somit Jesus Christus. Aber es ist nur ein Zeuge ............  und der Zweite ist der Menschensohn, von dem in Matthäus 16, 27 die Rede ist!<<
Jesus spricht immer und immer wieder vom ,,Sohn des Menschen'' Wer ist der Sohn des Menschen ?
Ein Beispiel von vielen:
,,Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert. Und als Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr Arges in euren Herzen ? Denn was ist leichter zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher ? Damit ihr aber wißt, daß der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben.. (Matthäus 9,3-6)''
Wen meint Jesus hiermit ? - Einen anderen ?, oder meint er sich nicht gar selbst ?
Es gibt keinen andern ! Es gibt nur den einen Messias !
 ,,Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an; so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben ... (Joh.1,10-11)'', denen, die Ihn als ihren Erlöser annehmen.
Paulus sagt: ,,Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet. (Römer 8,34)'' Allein nur Jesus Christus sitzt heute zur Rechten Gottes ! Und Er selbst ist auch der SOHN des Menschen; weil Er ein Mensch ist !
Doch kurz vor seiner Kreuzigung sagte Er: ,,Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war ! (Johannes 17,5)''
>>  ,, ... die ich bei dir hatte ...'' <<
Frage: Wieviele Götter haben wir ?, und wieviele gab es schon, ehe die Welt war ? Anhand von diesen Parr Worten müßte man meinen, es gab mindestens zwei Götter ! Doch was steht geschrieben:
,,So spricht der HERR, dein Erlöser und der dich vom Mutterleib an gebildet hat: Ich, der HERR, bin es, der alles wirkt, der die Himmel ausspannte, ich allein, der die Erde ausbreitete - wer war da bei mir?  (Jesaja 44,24)''
,,Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir wird keiner sein.  (Jesaja 43,10)''
,,Ich bin der HERR und sonst keiner. Außer mir gibt es keinen Gott. (Jesaja 45,5)''
Und dieser GOTT ist allein der VATER, wie es auch Jesus in Johannes 17, Vers 3 sagt. Also kann man seine Herrlichkeit nicht mit der Schönheit einer Person gleichsetzen. sondern Seine Herrlichkeit war die Herrlichkeit des Erlösers der Welt, die Jesus schon beim Vater hatte, ehe die Welt war. Denn alles was GOTT gemacht, bzw geschaffen hat, war in Jesus Christus als Erlöser gemacht. Ohne Ihn als Erlöser hätte nichts einen dauerhaften Bestand. Wegen der Sünde, und ohne Erlöser, würde es heute erst gar keine Schöpfung geben.
Du hast es aber schon sehr gut angedeutet: >> Es wurde damals alles schon geschaffen, also auch das Böse und nicht nur das Gute! Warum so, ist jetzt unwichtig. Und dafür hat sich Gott vorher schon die Möglichkeit der Erlösung ausgedacht.<<
Und dieser Erlöser war ein Mensch; zwar von GOTT gezeugt, aber in einem Menschen gebildet und gewachsen und schließlich von einem Menschen geboren. Und darum war er auch ein Sohn des Menschen. Und allein Er ist der Weg zum Vater. Alle anderen Menschen werden erst durch Ihn zu Söhnen Gottes, so sie Ihn als ihren Erlöser annehmen.
Und wie er schon auf Erden Mensch war, so ist er auch im Himmel immer noch Mensch,. wo Er heute als Mittler zwischen GOTT und Menschen dient. Und ebenso als Mensch wird Er einmal wiederkommen, in der Herrlichkeit des Vaters. ,,Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. ....
(Matthäus 25,31-32)''
,,Dabei übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen; sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke .... (2.Thessalonicher 1,8-9)''
Jesus ist als Gottes Sohn in allem das Bild seines Vaters, den wir Menschen nicht sehen können. Aber nicht in seiner äußeren Gestalt als Mensch, sondern in seinem Wesen, in seinem Charakter, in seinem Tun und in all seinen Eigenschaften.
Schalom
 
neuer Beitrag 02.12.2009 22:58
  febel
99 Beiträge
keine Bewertung


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

 Rosenthaler schrieb

Ich habe an Euch mal eine Frage zu Matthäus 16, 27. Wie versteht Ihr den Satz Jesu Christi: " Denn des Menschensohn wird kommen in der Herrlichkeit des Vaters?"

Und was ist mit der Herrlichkeit des Vaters gemeint?

Ich erwarte persönliche Antworten dazu!

Schalom

Rosenthaler!


Außer dem, was Bere geschrieben hat, könnte man verstehen:
Die Herrlichkeit, die der Vater mir gegeben hat.

Diese Formulierung gebraucht der Herr  in Joh. 17,22:

"Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, daß sie eins seien, wie {wir} eins sind ..."

Alle Herrlichkeit geht vom Vater aus. Nach meinem Verständnis kann die Herrlichkeit des Sohnes nicht identisch sein mit der des Vaters. Es wird wohl immer einen graduellen Unterschied geben zwischen der Herrlichkeit des Vaters und der des Sohnes und der Söhne. Vgl. auch
1Kor 15:25-28:

"Denn er muß herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan. 27 «Denn alles hat er seinen Füßen unterworfen.» Wenn es aber heißt, daß alles unterworfen sei, so ist klar, daß der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfenhat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei."

Nach meiner Auffassung ist das die Aussage der Schrift, die am weitesten in die Zukunft sieht. Der "letzte Feind" muss der "Zweite Tod", also der Feuersee sein. Der Tod und der Hades werden ja schon im Gericht vor dem großen weißen Thron nach dem Tausendjährigen Reich weggetan.

 
neuer Beitrag 07.12.2009 12:55
  bere
966 Beiträge
2.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

 Rosenthaler schrieb

Bere, Du hast da im Prinzip in dieser Hinsicht recht, aber mir geht es um etwas anderes, denn ich möchte jetzt auch mit Euch ins Gespräch kommen. Und dazu brauchte ich einen Fixpunkt! Auch wenn Du mich nicht verstehst. Ich handle wirklich so, wie ich es will! Und niemand hat mir vorzuwerfen, warum handelst du so und so!

...

Das wollte ich Euch jetzt mitteilen! Und denkt daran, ich kann tun, was ich will und niemand hat mir zu sagen, was ich wann, wo, warum und wie tue!

Du hast nicht unterschieden zwischen einerseits etwas anderer Meinung sein und andererseits etwas vorwerfen oder angeblich sagen was du zu tun hättest. Dein diesbezüglicher Einwurf hat nichts mit dem zu tun, was ich vorher geschrieben habe, als ich einleitend einen grundsätzlichen Gedanken geäußert hatte.

2 Timotheus 2:14-17
Daran erinnere, und bezeuge ernstlich vor dem Herrn, daß man nicht um Worte zanke, was zu nichts nütze ist als zur Verwirrung der Zuhörer. Gib dir Mühe, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit richtig behandelt. Der unheiligen Schwätzereien aber entschlage dich; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit, und ihr Wort frißt um sich wie ein Krebsgeschwür.

Solltest du, der Eindruck könnte entstehen, um Worte zanken wollen, dann hilft dir vielleicht diese Bibelstelle. Das "um Worte zanken" in Vers 14 habe ich nicht auf deine Fragen an sich bezogen, sondern darauf wie du meine vorherige Bemerkung sozusagen auf die Goldwaage gelegt hast.
Wie Georg richtig gesagt hat, habe ich dir nichts vorgeschrieben.
 

 
neuer Beitrag 04.12.2009 08:32
  bere
966 Beiträge
2.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 

 Rosenthaler schrieb

Aber meine Frage an Euch ist gewesen, was die eigentliche Herrlichkeit des Vaters ist, und dieses ist damit noch nicht beantwortet, oder wisst Ihr es gar nicht und könnt es mir nicht beantworten?

Wenn du der Ansicht bist die Antwort zu kennen oder den Hintergrund der Herrlichkeit des Vaters beurteilen zu können, dann wäre streng genommen deine Frage überflüssig gewesen. Die Herrlichkeit des Vaters kann kein Mensch (kein Mensch in seiner irdischen Hülle) beschreiben.

Hiob 36:22-26
Siehe, Gott handelt erhaben in seiner Macht; wer ist ein Lehrer wie er? Wer hat ihm seinen Weg vorgeschrieben, und wer dürfte sagen: Du hast Unrecht getan? Gedenke daran, daß du sein Tun erhebest, welches Menschen besingen. Alle Menschen schauen es an, der Sterbliche erblickt es aus der Ferne. Siehe, Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis; die Zahl seiner Jahre, sie ist unerforschlich.

Erst in der Ewigkeit werden diejenigen aus den Menschen, die dann bei Ihm sein dürfen, mehr sehen.
Manchmal schenkt Der Heilige Geist schon eine Ahnung davon. Aber die ganze Fülle des Vaters und Sohnes werden die Seinen erst in der Ewigkeit schauen.
 

 
neuer Beitrag 04.12.2009 14:30
  georggati
1372 Beiträge
1.


Re: Frage zu Matthäus 16, 27 
Der Grundsatz ist von Reosenthaler:
Matthäus 16, 27: „Denn es wird geschehen, daß des Menschen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln. . .

„Denn des Menschensohn wird kommen in der Herrlichkeit des Vaters?"
Hier steht in der griechischen Version:
δόξῃ τοῦ πατρὸς „in der Herrlichkeit des Vaters“

Doxa bedeutet:
der Glanz, der Schein, der Ruhm, die Ehre
(ai doxai: die Himmelwesen)

Nehmen wir noch ein Beispiel aus der Bibel für das Wort Doxa:
Matthäus 4,8: Wiederum führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit.
(βασιλείας τοῦ κόσμου καὶ τὴν δόξαν αὐτῶν)
(Also die griechische Version benützt hier auch das Wort Doxa!!)

Hier stellt sich die Frage: wie kann man das Wort „Herrlichkeit“ definieren?

Schon diese zwei Verse bestätigen, dass es zwischen den Herrlichkeiten unterschiede sind!!
Was bedeutet die Herrlichkeit Gottes, die Herrlichkeit des Herrn und was ist der Unterschied zwischen der Herrlichkeit Gottes und der Herrlichkeit der Welt?

(Noch ein Beispiel:
Lukas 2;9: „Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.“

Hier steht:
:καὶ ἄγγελος κυρίου ἐπέστη αὐτοῖς καὶ δόξα κυρίου

Also Doxa Kyrion: die Herrlichkeit des Herrn!!!)
 
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