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  israel heute - Forum  Jude-Glaube-Chr...  Fragen - Antwor...  Ist Jeshua umsonst gestorben?
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neuer Beitrag 24.06.2009 11:03
  Elishua
31 Beiträge
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Ist Jeshua umsonst gestorben? 

Wenn Jeshua sagt folge mir nach, was heißt das eigentlich wirklich, IHM nachfolgen? Wie sieht eine Nachfolge richtig aus? Wie folgt man jemanden nach? Ist Jeshua umsonst gestorben, weil wir SEINE Bitte IHM nachzufolgen falsch verstanden haben?

Jeshua sagte mir vor einiger Zeit, daß ER für die Meisten vergebens gestorben ist.
Warum?
Wenn wir wirklich Jeshua nachfolgen wollen, dann müßen wir jüdisch werden, IHM gleich werden, die jüdische Kultur und alle Gesetze und Verbote annehmen. Jeshua war und ist Jude. ER hat alle Gebote und Gesetze gelebt und nicht aufgehoben, sondern erfüllt, indem er sie lebte. ER hat alle Gebote und Satzungen, die IHM sein Vater Jahwe durch Moshe gegeben hat, erfüllt! ER ist das Sündopfer für heute, was vor seiner Zeit sein Volk durch Opfergaben in der Stiftshütte oder im Tempel um ihre Sünden zu vergeben, dargebracht haben. Er ist unser Priester und Vermittler, was früher das Priestertum war. ER ist für Alle getötet worden, aber für die Meisten sinnlos! Auch für sein jüdisches Volk, sie brauchen keinen Opfersdienst mehr, da ER das Opferlamm ist, sonst wäre ER ja umsonst gestorben! Es liegt nun an Jedem selbst, wieviel Opfer jeder Einzelne bringen will- Opfer, das Alte aufzugeben und eingepropft zu werden. Es nützt nicht nur zu reden: "wir sind ja Alle gerettet, er ist für unsere Sünden gestorben, wir sind in seiner Gnade." Da gehört schon etwas mehr dazu!
Wenn wir IHM nachfolgen, IHM gleich zu werden, jüdisch zu sein und von den Menschen erfundenen Religionen aufgeben, dann sind wir eingepropft, gehören zur Familie und zu seinem Volk. Dann erst kann gesagt werden: "wir sind sein Volk!!"
 Nochmal: Jeshua war nie Christ oder hat das Christentum oder eine andere Religion gegründet, das waren die Menschen selbst! Er war immer Jude, hat Jüdisch gelebt, wurde beschnitten usw.
Solange wir unser Denken nicht ändern,  unser  Wollen abstellen, und nicht den Willen des Vaters tun, wird nie Frieden sein, da Jeder meint, er denke richtig!
Wenn wir in der Arbeit sind, haben wir uns den Regeln und Gesetzen der Firmenstruktur unterzuordnen, sonst sind wir schnell wieder den Job los, Da können wir auch nicht unseren Willen durchsetzen.
Wenn man einen Führerschein hat, muss man die Verkehrsregeln und Gesetze einhalten, sonst gibts Strafe. Da kann man auch nicht wie man will!
Angenommen, ihr nehmt jemanden bei euch auf, um bei euch leben zu können, oder z.B. ein Kind zu adoptieren. Verlangt ihr nicht von dem Jenigen, daß dieser sich an die Regeln hält? Ansonsten wird ein Zusammenleben nicht möglich sein!
Wenn man in ein anderes Land auswandern möchte, warum tut man dies? Weil man das Land, die Umgebung, die Natur, die Menschen und deren Kultur liebt! Es gibt Menschen, sie fahren in den Urlaub, in ein Land, wo sie zuvor nie waren. Sind begeistert von diesem Land und sagen: "Da möchte ich immer leben!" Sie überlegen nicht lange und ziehen in ihr Traumland.
Nun, was kann passieren?
Bei einer Gruppe von Menschen kommt Frust, Unzufriedenheit, Existensängste usw. Sie haben sich dies anders vorgestellt, sie wollen immer noch so leben wir in ihrem Heimatland, von dem sie ausgezogen sind, haben plötzlich Probleme mit der Kultur der Menschen, mit dem Sozial-u. Gesundheitssystem etc., es läuft irgendwie anders als in der alten Heimat. Er kommt nicht mehr klar und will nicht verstehen, warum dies so ist. Warum kann dies nicht so sein, wie man es gewohnt ist? Man erkennt: Man hat sich kaum oder wenig über das zukünftige Land informiert, wie z.B. über Kultur und Sozialverhalten, kann man sich einleben, umdenken, und und...( die törichten Jungfrauen).
Die andere Gruppe von Menschen ist vorbereitet in ihre neue Heimat gefahren. Sie finden immer mehr Wohlgefallen und schließen sich immer mehr dem Kulturleben an und sind ein Teil von den dort lebenden Menschen. Haben den Eindruck, nie wo anders gelebt zu haben. Haben gelernt, umzudenken, den Willen der Kultur anzunehmen, sind glücklich und zufrieden. Wollen nie mehr wo anders hin und freuen sich, die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Zu dem Volk ganz dazugehören, so wie adoptiert zu sein (die klugen Jungfrauen)!
Abraham ist der Vater vieler Menschen und Nationen! Richtig?
Aber nur eine Nation hat Jahwe zu seinem Volk berufen! Israel-Juda bzw. die 12 Stämme! Richtig?
Es steht nichts in der Bibel, daß Jahwe z.B. die Germanen oder die Indianer oder die Inder oder die Araber usw. gerufen hat, sondern den Samen Abrahams-Isaak-Jacov(Israel) und mit Abraham einen Bund bis heute geschlossen hat! Richtig?
Auch kann man nichts davon in der Bibel lesen, daß Jahwe oder Jeshua lehrte, die uns bekannten Religionen wie z.B. Islam, Buddhismus, Hinduismuss, Katholisch und Evangelisch anzunehmen, um deren  Glauben zu leben! Nein!
Mt 7, 13 Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und Viele sind, die durch dieselbe eingehen.
Mt 7, 14 Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und Wenige sind, die ihn finden.
Lk 13, 24 Ringet danach, durch die enge Pforte einzugehen; denn Viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und werden es nicht vermögen.

Mit viel  Gepäck  alten Balast kommt man nicht durch die enge Pforte, sondern mit wenig! Wieviel ist jeder bereit, an Gepäck abzugeben, zu opfern, den schmalen Weg zu gehen und die Kultur und Leben der Menschen in dem geliebten Land und deren einzig wahren Glauben (Jüdisch sein) anzunehmen, umzudenken, den Willen des Vaters (seine Gebote/Gesetze und Satzungen) mit Freude im Herzen zu erfüllen und so leben und werden zu wollen wie unser Geliebter Jeshua der in diesem Land lebt und dies tut was man IHN tun sieht?
Oder gehörst du zu der ersten Gruppe Menschen, die, wo sie Leben wollen, sich nicht dem Willen unterordnen, sondern weiterhin an viel  Gepäck und altem  Balast  festhalten? Diese werden nie den Stempel "Du gehörst zu meinem Volk" bekommen bzw. adoptiert werden!
Oder gehörst du zu der zweiten Gruppe, die aus Liebe zu IHM alles aufgeben und neu umdenken und "ja" sagen zum Jüdisch sein?
Also wo stehst du, der dies gerade liest?
Bist du bereit, dein Wollen, dein Denken, dein altes Leben für Jeshua, der auch für dich in den Tod gegangen ist, aufzugeben?
Oder willst du es, das Jeshua zwecklos für dich umgebracht worden ist, indem du weiterhin stur deinen alten Weg gehst, an deinem alten Glauben, den die Menschen erschaffen haben, festhältst und das Jüdischsein verwirfst, machst aus Jeshua einen Christen? Ist ja einfacher. "Jeshua hat nun Jesus zu sein, das ist einfacher für mich! Bin ja in der Gnade und errettet!"
Du glaubst, Jeshua zu lieben und an IHN zu glauben und IHN wirklich nachzufolgen! Wirklich?
Dann frage ich  dich:
Glaubst du, daß Jeshua Jude war und ist und bleibt?
Glaubst du, daß Jeshua jüdisch gelebt hat?
Glaubst du, daß Jeshua all die Gebote und Gesetze laut Torah gelebt und erfüllt hat? (weiteres siehe zum Schluss)
Glaubst du, daß Jeshua für dich in den Tod gegangen ist?
Glaubst du, daß Israel "die 12 Stämme" das Volk Jahwes ist und kein Anderes?
Glaubst du, daß du im Willen des Vaters bist? (siehe Matth. 7,21)
Glaubst du, daß du umdenken kannst und Jeshua als Jude annimmst und IHM nachfolgen kannst, indem du auch jüdisch wirst?
Glaubst du, daß du wirklich  Opfer bringst, Jeshua nachzufolgen?
Glaubst du, daß der Tanach und die Torah (AT) heute noch gelten und das der wahre Glaube ist?
Glaubst du, daß der Sabbat lt. Gesetz noch Gültigkeit hat?
Glaubst du, daß du in den Ölbaum eingepropft bist?

Nun, kannst du alle Fragen mit ruhigen Gewissen mit "ja" beantworten und dies auch erfüllen?
Oder sagst du "ja", weil du dein Gewissen beruhigen möchtest? Belügst du dich nicht selbst?
Glaubst du weiterhin, was die Kirchen, Kirchenväter, Päpste etc.etc. dir alles glauben machen?
Glaubst du weiterhin, daß Jeshua ein Christ Namens Jesus ist und das Christentum gegründet hat?
Glaubst du weiterhin, daß das Feiern der christlichen Feste durchaus in Ordnung ist, dies zu tun?
Glaubst du weiterhin, daß der jüdische Glaube nicht mehr relevant sei und nur noch christlicher/griechischer Glauben zählt?
Glaubst du weiterhin, daß du die 10 Gebote erfüllst und lebst bzw. dir Gedanken darüber machst, was die 10 Gebote wirklich beinhalten und aussagen? (weiteres siehe zum Schluss)
Glaubst du weiterhin, daß die Bibel nicht verfälscht und somit in vielen Teilen falsch übersetzt wurde und so, wie sie überliefert wurde, von G tt inspiriert sei?
Glaubst du weiterin, daß die Torah bzw. Tanach nicht mehr zählt, nur noch die Evangelien bzw. ein Ersatzevangelium?
Glaubst du weiterhin, daß die Juden missoniert werden sollen um christlich zu werden?
Glaubst du weiterhin, daß die Kirchen etc. und deren Gläubige sowie alle anderen Gläubigen außer dem Judentum das Volk G'ttes ist?
Glaubst du weiterhin, daß dein Glauben und Rufen zu "Herr, Herr" ausreichen wird, um gerettet zu sein?
Matthäus 7:
21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 13 (denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Befolger (in vielen Übersetzungen steht Täter bzw. Übeltäter) des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.[Röm 2, 13] 22 Seid aber Ausführende des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen. [Jak 1, 22]
22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: "Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?"
23 Und dann werde ich ihnen bekennen: "Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!" ( denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Befolger=Täter)
Ich möchte nochmals auf o.g. Vers betreffend Täter eingehen:
Das Wort Täter wird oft als negativ gesehen! Wer hat was für eine Tat begangen? Wo ist der Täter? Hier geht es nicht nur um  Böse und schlechte Taten, sondern auch um gute Taten. In der Bibel steht meist Übeltäter/Täter für das Negative, aber ebenfalls Täter für gutes Tun, wie man auch hier lesen kann:
Mal 3, 19 Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen; und es werden alle Übermütigen und jeder Täter der Gesetzlosigkeit (= betriftt die 613 Gebote, Gesetze und Satzungen die in den 10 Geboten verankert sind und bedeutet die Gebote nicht zu halten- ungehorsam gegenüber Jahwe und Seinen  Geboten zu sein- unten siehe mehr dazu) zu Stoppeln werden; und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht Jahwe der Heerscharen, so daß er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird.
Jes 1, 4 Wehe der sündigen Nation, dem Volke, belastet mit Ungerechtigkeit, O. Schuld, Missetat dem Samen der Übeltäter, den verderbt handelnden Kindern! Sie haben Jahwe verlassen, haben den Heiligen Israels verschmäht, sind rückwärts gewichen.

Es gibt aber auch Täter  positiv zu sehen:
Hier hat jemand eine gute Tat begangen. Er hat Gutes getan ,war ein  guter Täter usw.
Ps 103, 20 Preiset Jahwe, ihr seine Engel, ihr Gewaltigen an Kraft, Täter Seines Wortes, gehorsam der Stimme seines Wortes!
Ps 103, 21 Preiset Jahwe, alle Seine Heerscharen, ihr seine Diener, Täter seines Wohlgefallens!
Jak 1, 25 Wer aber in das vollkommene Gesetz, das der Freiheit, nahe hineingeschaut hat o. hineinschaut und darin bleibt, indem er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes (SEINER Gesetze) ist, heißt dieser wird glückselig sein in seinem Tun.

Nochmal auf die 613 Gebote, Gesetze und Satzungen zurückzukommen!
Da ja fast nur von dem Halten der 10 Gebote in der Bibel  im NT steht und  meint die 10 Sätze sind alles wie z.B. „Du sollst nicht töten“  Nun ja sagt man ich töte doch nicht! Nur ist dies hier falsch übersetzt bzw. überliefert worden, richtig heißt es: Du sollst nicht Morden! Morden und Töten sind 2 veschiedene Tateinheiten! Man darf sein Leben verteidigen sowie seines Nächsten, siehe Moshe,  wie auch man sein Land als Soldat verteidigen darf!
Morden hingegen ist hinterhältig, ist durchdacht, geplant z.B. seinen Willen zu bekommen, siehe David! Auch Tiere zu schlachten ist Mord, denn man tut dies mutwillig, weil man eben was haben will z.b. deren Fleisch zu essen!

1.Mose 9,5 und wahrlich, euer Blut, nach euren Seelen, werde ich fordern; dh. euer Blut werde ich rächen, wessen es auch sei. Von jedem Tiere, von der Hand jedes Tieres werde ich es fordern, und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, seines Bruders, werde ich die Seele des Menschen fordern.

Die in der Torah aufgeführten 613 Gesetze, die wiederum in den 10 Geboten verankert sind, betreffen nur das jüdische Volk, die Nation! Und jede Nation auch Deutschland hat Gesetze siehe BGB bzw. Grundgesetz. Wenn man sich nun mal die Mühe macht und z.b. das deutsche Grundgesetz genau ansieht, erkennt man die Wurzeln aus dem Sinai-Gesetz (613 Gebote). Leider wurden diese durch Menschenwerk verändert, auch in Israel!
Hier gäbe es noch mehr zu berichten und soll nur ein kleiner Ansatz und Gedankenstoss sein, ist eine Lebensaufgabe, denke ich, über dies alles zu rechechieren!

Wenn man also in ein anderes Land zieht, gibt es überall Gesetze, an denen man sich dann zu halten hat und wenn nicht, dann....

Wie ich bereits am Anfang erwähnte, fallen die Gesetze der Priesterschaft und Opferdienst weg, da dies unser Jeshua übernommen hat und nicht mehr eingehalten zu werden brauchen!

Man kann so Vielen nachfolgen wie es ja Viele tun und tun damit Götzendienst.z.B. Künstler, Sportler, einem Freund, dem nächsten, dem Chef usw. Warum folgt man jemanden nach? Weil man diesen liebt, verehrt, vergöttert, von seinen Tun begeistert ist, das was der tut will ich nun auch tun, Diesem nachzufolgen, ihm anhangen, ihm dienen, mit Diesem eins sein usw.!

Wem folgst du nach?

 
neuer Beitrag 24.06.2009 21:55
  georggati
1195 Beiträge
1.


Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 

Zunächst über Mord und Tötung!
Elishua schreibt:
„Nochmal auf die 613 Gebote, Gesetze und Satzungen zurückzukommen!
Da ja fast nur von dem Halten der 10 Gebote in der Bibel im NT steht und meint die 10 Sätze sind alles wie z.B.
„Du sollst nicht töten“ Nun ja sagt man ich töte doch nicht! Nur ist dies hier falsch übersetzt bzw. überliefert worden,
richtig heißt es: Du sollst nicht Morden! Morden und Töten sind 2 veschiedene Tateinheiten! Man darf sein Leben
verteidigen sowie seines Nächsten, siehe Moshe, wie auch man sein Land als Soldat verteidigen darf!
Morden hingegen ist hinterhältig, ist durchdacht, geplant z.B. seinen Willen zu bekommen, siehe David! Auch
Tiere zu schlachten ist Mord, denn man tut dies mutwillig, weil man eben was haben will z.b. deren Fleisch zu essen!“

Die zehn Gebote sind nicht nur einfach die Grundgesetze unserer Gesellschaft, sondern sie sind universelle Gesetze der Menschheit,
ähnlich den Naturgesetzen!!

Es ist erstaunlich, dass sich sogar die Prinzipien der Ursachen der modernsten Strafverfolgung aus der Bibel ableiten lassen.
Die biblischen Gesetzten unterscheiden erstaunlich pünktlich zwischen dem Mord und der Tötung.
Die Bibel unterscheidet auch scharfsinnig zwischen dem Vorsatz und der Fahrlässigkeit!
1. Negligenzie in der Bibel
Der Besitzer hier wusste nicht, dass sein Rind jemand töten könnte:
"Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau stößt, dass sie sterben, so soll man das Rind steinigen und sein Fleisch nicht essen;
aber der Besitzer des Rindes soll nicht bestraft werden."
{2. Mose 21; 28}
Aber :
2. und 3. Luxurie und der eventuelle Vorsatz in der Bibel wurde noch nicht auseinander gehalten. :
"Ist aber das Rind zuvor stößig gewesen und seinem Besitzer war's bekannt und er hat das Rind nicht verwahrt und
es tötet nun einen Mann oder eine Frau, so soll man das Rind steinigen, und sein Besitzer soll sterben." {2. Mose 21; 29}
Der Besitzer wusste, dass sein Rind tödlich ist, aber er war entweder leichtsinnig in Bezug auf den Verhalten des Tieres,
oder ihm war es völlig gleichgültig, was sein Rind anrichten kann.
Heute ist vielleicht die schwerste Aufgabe eines Richter: zwischen den zwei Möglichleiten zu unterscheiden!

4. Der direkter Vorsatz in der Bibel
Aus den folgenden Versen von 4. Mose 35; 16-21: kann man die Definition des Mörders entnehmen:
Verschiedenen Versionen
Man hat die Absicht aus verschiedenen gründen jemand zu töten:
"Wer jemand mit einem Eisen schlägt, dass er stirbt, der ist ein Mörder und soll des Todes sterben. Wirft er ihn mit einem Stein,
mit dem jemand getötet werden kann, dass er daran stirbt, so ist er ein Mörder und soll des Todes sterben.
Schlägt er ihn mit einem Holz, mit dem jemand totgeschlagen werden kann, dass er stirbt,
so ist er ein Mörder und soll des Todes sterben.
Stößt er jemand aus Hass oder wirft er etwas auf ihn mit Hinterlist, dass er stirbt, oder schlägt er ihn aus Feindschaft mit seiner Hand,
dass er stirbt, so soll der des Todes sterben, der ihn geschlagen hat; er ist ein Mörder." {4. Mose 35; 16-18}
Der Täter hat ein Werkzeug gebraucht um zu töten: aus Hass oder Feindschaft also der Täter nach der Definition des direkten
Vorsatzes als Mörder bezeichnet wurde. (Hier kann man entnehmen, dass z.B. die englische Übersetzung
Holi Bible 5. Mose 5;17: "You shall not murder!" also "Du sollst nicht morden!" nicht korrekt ist.
Oder im 2. Moses 21; 14: "Wenn aber jemand an seinem Nächsten frevelt und ihn mit Hinterlist umbringt,
so sollst du ihn von meinem Altar wegreißen, dass man ihn töte."
(ihn mit Hinterlist umbringt =Vorsätzliche Tötung,)
Es ist erstaunlich, dass die Definition der Bibel dem heutigen weltlichen Rechtsystem entspricht.

Mord ist die in allen Rechtsordnungen als am gravierendsten angesehne Straftat gegen das Leben.
Mord und Totschlag sind beides vorsätzliche Tötungen eines anderen Menschen, wobei ein Mord als gravierender,
als auf sittlich niedrigster Stufe stehend, geradezu verächtlich angesehen und bestraft wird, als ein Totschlag.
Lesen wir ein Beispiel aus dem 5. Moses Kapitel 19; 1-14, das zeigt, dass die Thora ganz genau zwischen dem
Mord und der Fahrlässigkeit unterscheidet:

Zufluchtsstädte - Keine Grenzverletzung

"Wenn der HERR, dein Gott, die Völker ausgerottet hat, welcher Land dir der HERR, dein Gott, geben wird,
dass du es einnehmest und in ihren Städten und Häusern wohnst, sollst du dir drei Städte aussondern in dem Lande,
das dir der HERR, dein Gott, geben wird einzunehmen. Und du sollst den Weg dahin zurichten und das Gebiet deines
Landes, das dir der HERR, dein Gott, austeilen wird, in drei Kreise scheiden, dass dahin fliehe, wer einen Totschlag getan hat.
Und also soll's sein mit der Sache des Totschlägers, der dahin flieht, dass er lebendig bleibe: wenn jemand seinen
Nächsten schlägt, nicht vorsätzlich, und hat zuvor keinen Hass auf ihn gehabt, sondern als wenn jemand mit seinem
Nächsten in den Wald ginge, Holz zu hauen, und seine Hand holte mit der Axt aus, das Holz abzuhauen, und das
Eisen führe vom Stiel und träfe seinen Nächsten, dass er stürbe: der soll in dieser Städte eine fliehen, dass er lebendig bleibe,
auf dass nicht der Bluträcher dem Totschläger nachjage, weil sein Herz erhitzt ist, und ergreife ihn, weil der Weg so ferne ist,
und schlage ihn tot, so er doch nicht des Todes schuldig ist, weil er keinen Hass gegen ihn getragen hat. Darum gebiete ich dir,
dass du drei Städte aussonderst. Und so der HERR, dein Gott, deine Grenzen erweitern wird, wie er deinen Vätern
geschworen hat, und gibt dir alles Land, das er geredet hat deinen Vätern zu geben (so du anders alle diese Gebote halten
wirst, dass du darnach tust, die ich dir heute gebiete, dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und in seinen Wegen wandelst
dein Leben lang), so sollst du noch drei Städte tun zu diesen dreien, auf dass nicht unschuldig Blut in deinem Land vergossen
werde, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, und Blutschulden auf dich kommen. Wenn aber jemand Hass trägt wider
seinen Nächsten und lauert auf ihn und macht sich über ihn und schlägt ihn tot und flieht in dieser Städte eine, so sollen
die Ältesten in seiner Stadt hinschicken und ihn von da holen lassen und ihn in die Hände des Bluträchers geben, dass er sterbe.
Deine Augen sollen ihn nicht verschonen, und du sollst das unschuldige Blut aus Israel tun, dass dir's wohl gehe.
Du sollst die Grenze deines Nächsten nicht zurücktreiben, die die Vorfahren gesetzt haben in deinem Erbteil,
das du erbest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat einzunehmen."
{5.Moses 19; 1 – 14},
Also der Totschläger, der den anderen aus Fahrlässigkeit und NICHT gewollt, (nicht mit Absicht oder Hass getötet hat,)
sollte sein Leben behalten!!

Die Umgangssprache unterscheidet nicht immer exakt zwischen Mord und Totschlag oder sonstigen Tötungsdelikten.
Der Glaube, "Mord" sei eine vorsätzliche Tötung und "Totschlag" nur fahrlässig, ist so weit verbreitet wie falsch.
Nach § 211 Strafgesetzbuch "begeht derjenige einen Mord, der einen anderen Menschen aus einem besonders verwerflichen
Beweggrund, auf besonders verwerfliche Art und Weise oder zu einem besonders verwerflichem Zweck tötet.
Die besondere Verwerflichkeit und Gefährlichkeit der Tat sowie auch der Begriff des Mörders werden durch die einzelnen
Mordmerkmale beschrieben. Verwirklicht der Täter eines der Merkmale, unterscheidet er sich vom ' Totschläger'
durch seine verwerfliche Art und Gesinnung, die Tat zu begehen." Es gibt also wesentliche Unterschiede zwischen
Mord und Totschlag. –

Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung kann man also auch vorsätzlich töten, ohne einen Mord zu begehen:
Nur die besonders verwerflichen Merkmale machen den Totschläger zum Mörder.
In diesem Sinn können wir als bewiesen ansehen, dass die Übersetzung

"You shall not murder!" (Du sollst nicht morden) völlig inakzeptabel ist.

 
neuer Beitrag 25.06.2009 00:55
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Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 

Darnach sah ich, und siehe, eine große Schar, welche niemand zählen konnte, aus allen  Heiden  und Völkern und Sprachen, vor dem Stuhl stehend und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen, schrieen mit großer Stimme und sprachen: Heil sei dem, der auf dem Stuhl sitzt, unserm Gott, und dem Lamm! Und alle Engel standen um den Stuhl und um die Ältesten und um die vier Tiere und fielen vor dem Stuhl auf ihr Angesicht und beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen

Und es antwortete der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie gekommen

Und ich sprach zu ihm: HERR, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes

 

Liebe Elishua , für mich ist die Frage ist Jeshua umsonst gestorben eindeutig nicht zutreffend , kein Heide muß Jude werden und niemand von den Heiden die Mosaischen Gebote halten und kein Heide muß beschnitten werden , die Beschneidung der Heiden findet im Geist Gottes statt ,

Das andere sind die vielen Berufenen und wenige die Auserwählt sind , da hat Jeshua ein Gleichniss zu erzählt von dem Samen der auf unterschiedlichen Böden fällt .

Der nächsten Punkt betrifft im Geist und in der Liebe zu bleiben das betrifft Juden und Heiden , denn nur Jude allein Rettet dich nicht ,

der nächsten Punkt die Heiligung ist auch für beide , wer sich nicht heiligt und nicht in Jeshuas Sinne lebt , der schneidet sich selber ab.

Aber im Judentum gibt es die Auffassung wenn du den Anfang gemacht hast umzukehren auf Gottes Weg zu gehen leitet er dich auf dem Rechten Weg , er sorgt für dich ,und hilft dir .Und wenn du mal stolperst ausversehen hilft er dir wieder auf und bringt dich zurecht .

lg jam

 
neuer Beitrag 25.06.2009 16:36
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Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 
Kurz noch einmal:
„Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung kann man also auch vorsätzlich töten, ohne einen Mord zu begehen: Nur die besonders verwerflichen Merkmale machen den Totschläger zum Mörder.“

a) Es ist sehr wichtig zwischen dem Mord du Tötung zu unterscheiden, weil damit man die Änderungen der alten und neuen Zeiten deutlich erkennen kann.

b) Hebräer 11,3: „Durch den Glauben merken wir, daß die Welt durch Gottes Wort fertig ist, daß alles, was man sieht, aus dem Unsichtbaren geworden ist.“

Wie passen die zwei Aussagen (a und b) zusammen?

Die Pesach bedeutet Verschonung, nicht von dem Tode ergriffen werden, also im übertragenem Sinn die Erlösung.

Wer die Erlösung erleben kann, hat das ewige Leben.

Und Jesus gerade deswegen kam uns um sich zu opfern, . . „auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ {Johannes 3,16}

Ebenso auf der physischen Welt wurde die Todesstrafe abgeschafft.
Mit der Erlösung hat sich das Verhältnis zwischen Gott und Mensch geändert. Mit der Auferstehung hat eine neue Ära begonnen, das Verhältnis zwischen Mensch und Gott hat sich verändert.
Und diese neue Ära werden durch die verschiedenen (kann man wohl sagen gewaltige) Änderungen zu Ausdruck gebracht:
Priestertum hat sich verändert, die harten Strafen wurden abgeschafft, das Opfer ist geistig geworden.
(Es gibt mehr keine Steinigung wie es z.B. im 2. Mose 19,13 steht: „Keine Hand soll ihn anrühren, sondern er soll gesteinigt oder mit Geschoß erschossen werden; es sei ein Tier oder ein Mensch, so soll er nicht leben. Wenn es aber lange tönen wird, dann sollen sie an den Berg gehen.“
Oder
5. Moses 22; 20-21: „Ist's aber Wahrheit, daß die Dirne nicht ist Jungfrau gefunden, so soll man sie heraus vor die Tür ihres Vaters Hauses führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen, darum daß sie eine Torheit in Israel begangen und in ihres Vaters Hause gehurt hat; und sollst das Böse von dir tun.“

Also dieser Beitrag geht um „Mord oder Tötung“:
Die Zehn Gebote verbieten die Tötung und nicht nur den Mord.
Der Totschlag wurde und wird auch bestraft!

Niemand hat das Recht das Leben den anderen zu verkürzen!!
(Außer Selbstverteidigung oder Verteidigung von anderen unschuldigen Menschen)

Also die Erlösung gerade bedeutet von dem Tod errettet zu werden. Das wäre ohne die Opferung
Christi nicht möglich gewesen.

ER hat das Gesetz erfüllt:

Römer 5,18: „Wie nun durch eines Sünde die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist,
so ist auch durch eines Gerechtigkeit die Rechtfertigung des Lebens über alle Menschen gekommen.“




 
neuer Beitrag 25.06.2009 20:00
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Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 

Georg das ist deine eigene Auslegung ,erst waren 10 Worte in der übrigen Thora und im mündlichen geht es dann weiter , jetzt sagst du selbst schon Hebräern das sie nicht Hebräisch könnten ,bis Georg kommt und 6000 Jahre später diesen Irrtum der Juden aufklärt.

Geh doch ab morgen in Synagogen und kläre mal alle Rabbinen auf und Gelehrten usw . das sie alle im Irrtum sind und stelle es mal richtig.

Verbessere bitte auch gleiche alle Fehler im Talmud.

Jeshua hatte im Evangelium mehr zutrauen zur Jüdischen Lehre als du.

lg Susi

 
neuer Beitrag 26.06.2009 01:06
  georggati
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1.


Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 
 Davide schrieb

Georg das ist deine eigene Auslegung ,erst waren 10 Worte in der übrigen Thora und im mündlichen geht es dann weiter , jetzt sagst du selbst schon Hebräern das sie nicht Hebräisch könnten ,bis Georg kommt und 6000 Jahre später diesen Irrtum der Juden aufklärt.


Geh doch ab morgen in Synagogen und kläre mal alle Rabbinen auf und Gelehrten usw . das sie alle im Irrtum sind und stelle es mal richtig.


Verbessere bitte auch gleiche alle Fehler im Talmud.


Jeshua hatte im Evangelium mehr zutrauen zur Jüdischen Lehre als du.


lg Susi



Liebe Susi!
Ich muss es nicht sagen, die gewaltigen Unterschiede zwischen dem alten und neuen Testament sprechen für sich.
Ich möchte dir darauf aufmerksam machen, dass wegen diese Unterschiede wurde Jesus Christus auf das Kreuz geschickt,
weil die Hohenpriester diese nicht akzeptieren wollten.
Deswegen starben auch die Apostel!
Das Judentum will immer noch keine Änderung erkennen!!

z.B. Stephan:

Apostelgeschichte 7; 56-59: „und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes
stehen. {Lukas.22,69} Sie schrieen aber laut und hielten ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur
Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines Jünglings, der hieß Saulus,
und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: HERR Jesu, nimm meinen Geist auf!“

Und Jesus fragte auch selber:
Johannes 10,32: Jesus antwortete ihnen: Viel gute Werke habe ich euch erzeigt von meinem Vater; um welches Werk
unter ihnen steinigt ihr mich?

Noch Eins liebe Susi: Diese Unterschiede stammen nicht von mir!!
 
neuer Beitrag 26.06.2009 01:56
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Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 

Lieber Georg, aber man darf es nicht so sehen denke ich das alle zB Schriftgelehrten oder Pharisäer usw nicht glaubten, es gab sehr viele einmal im Volk , es gab auch wohl Pharisäer und Schriftgelehrte die glaubten , und auch so viele Juden , und auch heute ist es so da gibt es auch Rabbinen die glauben und auch Juden die glauben ,

es steht auch nur ein Teil ist verstockt worden niemals alle Juden , und es steht auch das am Ende der Zeit Juden sich wieder Gott zuwenden in der Thora ,

andererseits steht auch über die Decke über den Heiden die abgetan wird usw.

so viele Unterschiede sind nicht zwischen Tanach und Nt , sie werden künstlich herbeigeführt ,alles was im Nt steht oder fast alles ist in der Tanach zu finden ,nur das das Nt alle Heidnisch darlegt was vorher Jüdisch war.

Aber das ändert nichts an der Lehre .

Trotzdem dadurch das Messianische Juden am Anfang vernichtet wurden durch die Christen ist auch viel verloren gegangen ,und Jeshua zu einem Heiden geworden worin man sein Judentum nicht mehr erkennen kann,Paulus auch ist Heidnnisch gemacht worden obwohl er aus tiefsten Herzen Jüdisch war,

Ja und wo die Gemeinden immer mehr heidnisch allein wurden die Messianischen getötet und vertrieben ,da fehlte was , dann fing es an mit verboten von Jüdischer Lebensweise, von Verbot was Feste betrifft , Verbot von Sabbat und Heirat von Christen und andere Nettigkeiten ,

und heute hat man immer noch nicht dabei gelernt leider ,

schade das keiner auf Paulus hörte wie Römer 11 zB sowas

Jeshua rief das Gnadenjahr aus , Offenbarung spricht von Rettung aus der Trübsalzeit

aber trotz alledem gibt es auch für Juden Hoffnung den der Rest der bleiben wird wird erkennen.

Trotzdem wenn man Jeshua so entstellt das er überhaupt nicht mehr als Jude existiert , frage ich mich sind nur die Juden so verstockt das sie nicht erkennen oder haben nicht auch Christen mitschuld indem sie den Juden Jeshua völlig entfremden als wäre er aus den heiden und nicht Judentum gekommen?

Was wird er dazu eines Tages sagen?

lg Susi

 
neuer Beitrag 26.06.2009 04:31
  febel
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Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 

 georggati schrieb
Ich muss es nicht sagen, die gewaltigen Unterschiede zwischen dem alten und neuen Testament sprechen für sich.
Ich möchte dir darauf aufmerksam machen, dass wegen diese Unterschiede wurde Jesus Christus auf das Kreuz geschickt,
weil die Hohenpriester diese nicht akzeptieren wollten.
Deswegen starben auch die Apostel!
Das Judentum will immer noch keine Änderung erkennen!!


Ich habe zwar noch alte Hausaufgaben zu machen, aber zwischendurch will ich mich hier einmischen, auf die Gefahr hin, dass ich mich zwischen alle Stühle setze.
Wie relativ gering m.E. die Unterschiede zwischen AT (Tenach) und NT sind, habe ich im Thread "Tempel" geschrieben. Hier geht es mir um die Frage, warum die Obersten der Juden Jeschua-Jesus den Römern zur Kreuzigung überliefert haben. Die Auseinandersetzung entzündete sich nicht an der Frage: Ja oder Nein zum Gesetz, sondern (immer wieder) an der INTERPRETATON des Gesetzes. Das Gesetz hat und behält unbestreitbar Gültigkeit. Ich habe früher gedacht (und vielleicht auch hier mal geschrieben), dass der HERR das Gesetz sogar verschärtt habe. Ich glaube das nicht mehr, vielmehr sehe ich, dass ER den ursprünglichen Sinn des Gesetzen (wie ER selbst es dem Mose verkündigt hat) wieder herstellt und aufrichtet. Nicht erst der Übeltäter wird beurteilt, sondern auch schon der Gesinnungstäter. Es geht Gott nicht um Wohlverhalten, sondern um ein reines Herz.

Die alten Rabbinen, Schriftgelehrten und Pharisäer hatten um das Gesetz einen Zaun von Satzungen und Geboten gestellt, damit nur ja niemand im Volk das Gesetz selbst antasten und brechen könnte (was ja zu Gerichten führen könnte). Im Laufe der Jahrhunderte kam so ein Netz von Vorschriften zusammen, und die Maschen wurden immer dichter gefügt. Aus dem EINEN Sabbat-Gebot hat man auf diese Weise weit über TAUSEND Einzelvorschriften erlassen! Das war nicht im Sinne des "Erfinders". Jesus bekämpft an keiner Stelle die Vorschriften des Gesetzes. (Nur in der Frage der Ehescheidung sagt er: "Wegen eurer Herzenshärtigkeit hat Mose das erlaubt, von Anfang an ist es nicht so gewesen.") Jeschua-Jesus bestätigt das Gesetz, es ist für ihn gültig (s. Bergpredigt). Da heißt es: Es steht geschrieben ...  Es steht geschrieben ... Was ER verwirft - und das ist der Streitpunkt mit den Pharisäern - sind die "Überlieferungen der Väter". Dann sagt er: Ihr habt gehört, was gesagt ist. Diese dem Gesetz hinzugefügten Vorschriften der Alten haben für ihn keine Bedeutung, er ignoriert sie oder bekämpft sie. Sie stehen oftmals im Widerspruch zum eigentlichen Gesetz. Z.B. wird das Gesetz "Du sollst Vater und Mutter ehren" durch das "Korban-Ritual" außer Kraft gesetzt. Das Volk, und besonders die Pharisäer, hatten sich vom ursprünglichen Sinn des Gesetzes weit entfernt, Jesus lehrt und führt das Volk zum alten, einfachen Verständnis der Thora zurück. Dem konnten die Schriftgelehrten nicht folgen: Die ganze akribische Arbeit der großen Schriftgelehrten, das fein ausgedachte System der Mischna usw. sollte wegfallen? Was ist mit der Fülle von Unklarheiten im Gesetz? Wie groß muss das Stückchen Fleisch vom Passahlamm sein, dass man sagen kann, man hat das Passah gegessen? Wie sind die Zweifelsfälle zu entscheiden?

Der HERR sagt: im Geist der Liebe und der Barmherzigkeit.

 
neuer Beitrag 26.06.2009 16:36
  georggati
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1.


Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 
bearbeitet durch georggati  am 26.06.2009 16:05:05)
Lieber Febel!
Ich freue mich, dass du dich eingemischt hast:
Du schreibst:
„Ich habe zwar noch alte Hausaufgaben zu machen, aber zwischendurch will ich mich hier einmischen, auf die Gefahr hin,
dass ich mich zwischen alle Stühle setze.“

Dann bitte gut festhalten, oder sogar dich einschnallen!
Der Höhenflug beginnt:

1). Schon die bloße Existenz des neuen Testaments ist eine Gotteslästerung für das Judentum.
So war es damals und heute nach 2000 Jahren alles ist unverändert geblieben.

2). Das alte Testament akzeptiert nicht die zwei Götter:
1. Samuel 2,2: Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner; und ist kein Hort, wie unser Gott ist.
2. Samuel 22,32: Denn wo ist ein Gott außer dem HERRN, und wo ist ein Hort außer unserm Gott?
Psalmen 18,32: Denn wo ist ein Gott außer dem HERRN, oder ein Hort außer unserm Gott? Jesaja 45,5: Ich bin der HERR,
und sonst keiner mehr; kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, da du mich noch nicht kanntest, usw

Und was sagt das neue Testament?
Johannes 1,1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort!
Johannes 5,18: „Darum trachteten ihm die Juden viel mehr nach, daß sie ihn töteten, daß er nicht allein den Sabbat brach,
sondern sagte auch, Gott sei sein Vater, und machte sich selbst Gott gleich.“

Johannes 20,28: „Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein HERR und mein Gott!“

Also Jesus Christus ist GOTT aus GOTT und LICHT aus LICHT!

Das kann man allein aus dem alten Testament nicht klar erkennen.

2).
Psalmen 115; 17: „Die Toten werden dich, HERR, nicht loben, noch die hinunterfahren in die Stille;“

Hiob 10; 21: „ehe ich denn hingehe und komme nicht wieder, ins Land der Finsternis und des Dunkels,“
Hiob 16; 22: „Denn die bestimmten Jahre sind gekommen, und ich gehe hin des Weges, den ich nicht wiederkommen werde.“

UND was sagt das neue Testament?

Das ist das wahre Evangelium: DIE AUFERSTEHUNG!!

Matthäus 28,6: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der HERR gelegen hat.“

Und dieses unglaubliches Ereignis wurde schon verfälscht:
Matthäus 27,64: „Darum befiehl, daß man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf daß nicht seine Jünger kommen
und stehlen ihn und sagen dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste.“

Matthäus 27; 52-53: „Und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, die Gräber taten sich auf, und standen auf viele Leiber
der Heiligen, die da schliefen, und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.“

3). Weitere gewaltige Unterschiede:

A) Die Ära des Gesetzes ist abgelaufen.
Matthäus 11,13: „Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis auf Johannes.


B) Das Gesetz sollte in uns gelangen!

Matthäus 22, 34 - 40: „Da aber die Pharisäer hörten, wie er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.
Und einer unter ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und sprach: Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?
Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte."
Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“

C) Wir können aus dem TOD aus den Werken des Gesetze nur durch Glauben an SOHN befreit werden:
Römer 3,27: „Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch das Gesetz? Durch der Werke Gesetz? Nicht also, sondern
durch des Glaubens Gesetz.“

D) Die Welt durch Sünde Adams unter die Flucht geraten:
1. Moses 3; 17 19: „Und zu Adam sprach er: Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum,
davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei die Erde um deinetwillen, mit Kummer sollst du dich
darauf nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße
deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde
und sollst zu Erde werden.“

Und was sagt das neue Testament?

Johannes 19; 34 das Folgende lesen: "sondern der Kriegsknechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald
ging Blut und Wasser heraus."

Sein Blut ist auf die Erde geflossen! Was bedeutet dies?

"Im Blut ist das Leben!"

. Denn als Mose alle Gebote gemäß dem Gesetz allem Volk gesagt hatte, nahm er das Blut von Kälbern und Böcken mit
Wasser und Scharlachwolle und Ysop und besprengte das Buch und alles Volk und sprach {2. Mose 24; 8}: "Das ist das
Blut des Bundes, den Gott euch geboten hat." Und die Stiftshütte und alle Geräte für den Gottesdienst besprengte er
desgleichen mit Blut. Und es wird fast alles mit Blut gereinigt nach dem Gesetz, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
" . . ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung."

Was bedeutet die Erlösung: nicht von dem Tode ergriffen werden.

Und die Kreuzigung Christi übermittelt eine sehr wichtige Botschaft: Das war ein einmaliges Opfer Christi, die nie wiederholt
werden darf und kann!!!

Hier erkenne ich den gewaltigsten Unterschied zwischen AT und NT!

Aber lieber Febel die Sache ist nicht so einfach:

Zwischen dem AT und NT gibt es keine Widersprüche, nur gewaltige Unterschiede!!!
Wie sollte es man verstehen?
Nehmen wir als Beispiel die „Gesetzänderung“:
Das Gesetz Gottes wurde nicht aufgelöst sondern hat sich mit dem neuen Testament eine ähnliche Situation wie mit
der Relativitätstheorie verdeutlichen kann, entstand:
Die Relativitätstheorie hat die Newtonsche Physik auch nicht aufgelöst. Wie die Relativitätstheorie beinhaltet die Newtonsche
Physik aber aus der alten Physik die Relativitätstheorie kann man weder ableiten noch verstehen. Von den unteren Ebenen
können wir die oberen nicht verstehen. Umgekehrt schon: aus der Einsteinschen Theorie, bei den alltäglichen Geschwindigkeiten
als Grenzgebiet, erhalten wir die Newtonschen Gleichungen.
Ebenso aus den Alten Testament kann man das Neuen Testament ohne weiteres nicht verstehen. Wer unter den Werken
der Gesetze lebt, kann nicht die höhere Stufe begreifen. Kann man sogar behaupten: ohne das neue Testament kann man
das alte nicht mehr verstehen. Den Schlüssel der Erkenntnis haben die Hohenpriester bei sich behalten.
Die Apostel haben solche Geheimnisse verraten die in dem alten Testament schriftlich nicht festgehalten wurden.

Lieber Febel, ich weiß, dass es sehr schwer zu begreifen aber nach zwei Tausend Jahren ist die Höchste Zeit dafür.

Liebe Grüße
Georg


Sorry ich habe damit ergänzt:

"DIE AUFERSTEHUNG!!

Matthäus 28,6: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der HERR gelegen hat.“
 
neuer Beitrag 27.06.2009 01:07
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9.


Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 

 febel schrieb

Hier geht es mir um die Frage, warum die Obersten der Juden Jeschua-Jesus den Römern zur Kreuzigung überliefert haben.

„Als nun die Kinder Israel in der Wüste waren, fanden sie einen Mann Holz lesen am Sabbattage.“

„Und sie legten ihn gefangen“

„Der Mann soll des Todes sterben“

4.Mose 15,32-35

 

Wer von den Juden aufhebt, abgeschnittene Äste und Bäume in der Wüste(Diaspora), und vorließt, denen die verbannt sind, soll ausgeschlossen, des Todes sterben; darum das er Holz aufgelesen hat, daß vom Herrn abgeschnitten wurde.

 

Juden missionieren nicht!

 

 
neuer Beitrag 26.06.2009 17:53
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Re: Ist Jeshua umsonst gestorben? 

Das alte Testament akzeptiert nicht die zwei Götter:
1. Samuel 2,2: Es ist niemand heilig wie der HERR, außer dir ist keiner; und ist kein Hort, wie unser Gott ist.
2. Samuel 22,32: Denn wo ist ein Gott außer dem HERRN, und wo ist ein Hort außer unserm Gott?
Psalmen 18,32: Denn wo ist ein Gott außer dem HERRN, oder ein Hort außer unserm Gott? Jesaja 45,5: Ich bin der HERR,
und sonst keiner mehr; kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, da du mich noch nicht kanntest, usw

Ja Georg wenn du sagt aus dem einen Gott sind zwei geworden machst du Gott zum Lügner,

das hat aber nicht mit der Tanach zu tun ,

wenn das Judentum das nicht akzeptiert liegt es wohl dran das man Jüdischen Gedanken einen heidnischen Antrich gab

für mich gibt es keine zwei Götter

da laß ich mich gern von Gott bestrafen für hauptsache kein Götzendienst getan,

lg Susi

 
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