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(Budapest, Calvinistische Kirche 1949 Juni 5 Pfingsten.)
Das Leben mit dem Herrn
Lektion: Apostelgeschichte 2; 1-14
Der Grundvers:
"Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben." {Galater 2; 20}
Das Pfingsten ist einer des größten und praktischen Fest des Christentums. Alles was die an-dere Festen, Weihnachten, Ostern bedeuten: das Pfingsten macht es erst möglich die Ge-schehnisse in uns lebendig und wirksam zu machen. Alles was Jesus mit seiner Geburt, Tod und Auferstehung für mich vollgebracht hat, werden diese Ereignisse durch den Heiligen Geist in uns eine lebendige Wirklichkeit und Erfahrung verwandeln. Die andere Christliche Feste zeigen, was Christus für uns bedeutet, das Pfingsten dagegen zeigt: was bedeutet "in uns und durch uns" Christus. Wir kennen diesbezüglich viele Bespiele aus dem Buch der Apostel-geschichte! Bis dahin waren die Apostel zurückgezogenen, eher ungeschickten Jünger, dann sie sind plötzlich nicht nur aktive, munter sondern mächtig und kräftig geworden. Es ist ähnlich dem Segelboot, das nach dem Stillstand der kräftige Wind im Gang bringt. Sol-che Kräfte wirken in uns, die mit dem menschlichen Verstand unerklärlich sind, - folgen die-ser Änderung solche wundersamen Geschehnisse, die man mit menschlichen Kräften nicht vollbringen kann. Sehen wir Petrus, der gleich dem ersten Pfingstentag eine wunderbare Festrede gehalten hat, obwohl er kein Redner war, hatte keine Rhetorik gelernt. Das Wunder besteht nicht darin, dass er per Anhieb ein guter Redner geworden, da man die Rhetorik mit Fleiß beherrschen kann, sondern die Wirkung seiner Ansprache gezeichnete sich als unglaublich: 3000 Zuhörer haben sich bekehrt! Obwohl seine Rede war überhaupt nicht rhetorisch, eher ganz einfach! Wenn heute jemand dasselbe Wort für Wort vorlesen würde, würde er damit keinen Erfolg erzielen. Wie kann es sein, dass er damit so große Wirkung erreicht hat?
Wir sollten die Ursache bei der KRAFT Gottes suchen!! Jedes Wort, was er gesprochen hatte, wurde mit der Kraft Gottes verbunden. Diese Kraft stammt nicht vom Petrus sondern aus dem Heiligen Geist. Die gleiche Kraft hat gewirkt, wenn die Apostel ihre Hände ausgestreckt ha-ben um jemanden heilen zu können. Nicht die Kräfte der Apostel strömten zu den Kranken, sondern die Kraft des Heiligen Geistes.
Was mit den Aposteln am Pfingsten geschehen ist, schilderte Paulus so: "Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. . . " Und dieser Vers ist keine symbolische Darstellung, sondern Paulus hat wortwörtlich die Wir-kung des Heiligen Geistes beschrieben. Was ist passiert? Die Kräfte des Heiligen Geistes haben in die Apostel gelangen.
Die Bibel hat nicht deswegen über das Wunder vom Pfingsten berichtet, dass man in jedes Jahr mit Sehnsucht daran zu erinnern: wie gut es wäre, diese Kraft auch zu besitzen, sondern diese Erzählung sollte eine Ermutigung sein: wir können in unserem Leben einmal auch an diesem Pfingstfest teilhaben. Viele Gläubigen haben die traurige Erfahrung: sie haben das Glauben aus der Gnade Gottes zwar erreicht, aber sie sind in dem Christlichen LEBEN zügig gescheitert. Ihnen wurden zwar die Sünden vergeben aber sie können über die Sünde nicht herrschen; 1. Moses 4; 7: "Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie." Die Bekehrten erleiden immer neue Niederlage. Die Christ- gläubigen würden gerne im Christus leben, aber sie müssen immer und wieder erfahren: es reicht nicht nur sich zu ent-schlossen, es reicht nicht guten Vorsätze zu machen es reicht hier nicht seine eigenen Kräfte einzusetzen! Nach den vielen Niederlagen, Misserfolgen, damit man auf sich eine Schande gebracht hat, wird man enttäuscht, letztendlich wird er sogar in den Gründen des Glaubens erschüttert:
ist es war dass ich wirklich Erlöst wurde? Oder habe ich es mir nur eingebildet? Gibt es über-haupt Erlösung?
Nun! Meine Geschwister, es geht nicht so, dass man selbst machen kann! Über die Sünden kann man mit menschlichen Kräften nicht herrschen! Es reicht nicht nur unsere Kräfte für das Christliche Leben einzusetzen. Dafür braucht man eine übernatürliche Wirkung: und gerade das gibt der Heilige Geist. Jesus sagte ihren Jüngern: "Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; {Matthäus 24; 36} sondern ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird, und wer-det meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde." {Apostelgeschichte 1; 7- 8}
Dieses Versprechen des Herrn hat sich schon erfüllt! Der Heilige Geist wurde auf die Erde geschickt: Johannes 7; 39: "Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, denn Jesus war noch nicht verklärt." Johannes 14; 26: "Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe."
Also der Geist Gottes, der Heilige Geist wurde zu uns geschickt, der uns und die Erde (die Welt) umgibt. Wir sollten nur ihn einatmen wie die Luft. Die Einatmung geht durch das Ge-bet, und diese Kraft wird auch in dich eindringen. (wir dürfen nicht vergessen, dass der Heilige Geist grie. Pneuma, hebrä. Ruach HaKodesch, auch die Luft und den Wind bedeutet)
In einer holländischen Zeitung habe ich von einem Geschwister gelesen, der früher starker Raucher war. Er hat sich mehrmals entschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören, aber sein Ge-lüst zur Zigarette war immer stärker als er. Nach mehrmaligen Niederlagen hat er verstanden, was er nicht tun kann, befähigt ist der Herr Jesus, dann hat er so geflohen: "Mein Herr, Jesus, ich glaube, dass mir nicht mehr rauchen sollten, weil du davon mich befreit hast!" – seitdem wurde er in der Tat befreit. "Kleinigkeit"! – kann man darüber behaupten - aber das christliche Leben besteht aus solchen "kleinen" Siegen. - aber gerade wenn man in den kleinen Sachen verliert, wird man entmutigt.
In der Bibel können wir über zahlreichen Befreiungen lesen.
Sowie im Daniel 3; 17: "Wenn unser Gott, den wir verehren, will, so kann er uns erretten; aus dem glühenden Ofen und aus deiner Hand, o König, kann er erretten." Und Gott hat sie, (Schadrach, Meschach und Abed-Nego) in der Tat aus dem glühenden Ofen errettet.
Aber wie sollten wir beten?
Kolosser 4; 2: "Haltet an am Gebet und wachet in demselben mit Danksagung."
Ich weiß es nicht, was deine Sünde sind, oder welche schädliche Leidenschaften oder Manien, Gelüste, dich beherrschen, und deine Umgebung zweifelt schon daran, dass du wirklich von Christus "Erlöstes Kind" bist, aber wenn du den Heiligen Geist mit dem nächsten Gebet aufrufst: "Mein Herrn, ich glaube, dass ich nicht mehr hassen sollte, oder heimtückisch denken sollte, oder andere weise auf dem Weg stolpern sollte, da ich weiß, dass du mich davon befreit hast!"-
wenn du so betest, wirst du die Kraft des Heiligen Geistes erfahren.
Das Wort Gottes, die Bibel berichtet über unzählige wundersame Geschehnisse: die in uns wirkende Kraft des Heiligen Geistes gewirkt hatte. Im Römer 8; 11 können wir z.B. das Folgende lesen: "So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, dass sein Geist in euch wohnt."
Können wir uns überhaupt vorstellen, wie große Kraft, unaussprechbare Energie ist es, die Jesus aus dem Tod Auferstanden ließ. Die Menschheit ist in der Lage so ungeheuer große Energie in den verschiedenen Bomben herzustellen, mit denen man sogar die ganze Erde vernichten kann. Aber sie kann keine solche Energie produzieren, die das ausgelöschte Leben wieder lebendig machen könnte: solche Energie besitzt nur der Geist Gottes. Gerade ist diese Energie der Heiligen Geist. Wir können uns nur staunen, wie große Macht den verstorbenen Jesus aus dem Tod zurückgeholt hat. Stell dir vor: diese Macht kann auch in dir wirken, und was wird mit dir dann passieren?
Wenn du so hilflos, wehrlos und kraftlos warst, wie ein Toter, wird geistig dich der Heilige Geist lebendig machen.
Apostel Petrus hat in seinem II. Brief über den Heilige Geist so geschrieben:
"Nachdem allerlei seiner göttlichen Kraft, was zum Leben und göttlichen Wandel dient, uns geschenkt ist durch die Erkenntnis des, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind, nämlich, dass ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur, so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt." {2. Petrus. 1; 3 - 4}
Also werdet ihr - durch den Heiligen Geist - "teilhaftig der göttlichen Natur".
Wer diese Kraft verinnerlicht hat, der wird die folgenden Merkmale aufweisen: "Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Wider solche ist das Gesetz nicht." {Galater 5; 22-23}
Der Heilige Geist kann über unseren schlechten Eigenschaften, Ungeduldigkeit, Reizbarkeit, schädliche Leidenschaften siegen, die wir aus unseren eigenen Kräften niemals beherrschen können. Dieser Geist hat eine so große Macht, dass auch durch uns auf die Welt wirken kann. Wir sind teilhaftig der göttlichen Natur geworden.
Hier sollten wir uns etwas sehr gut einprägen: Wenn Christus durch den Heiligen Geist in dir wirken wird, solltest du auf Seine Stimme hören. Wenn Christus lebt in dir, du musst nicht mehr gegen die schädlichen Leidenschaften zähneknirschend kämpfen. Lass, dass ER durch dich spricht, denkt, und liebt und handelt. Du wirst Seine große Kraft erfahren, er wird durch dich Wunder vollbringen.
Das war der siegreiche Aufruf vom Paulus:
"Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir!"
Weißt du, dass es sich hier um welches Ichs handelt, solange bis du diese Kraft nicht hast?
Es handelt sich um das Ich, das bei der Sprache und bei den Worten am besten sich verriet:
Hochmut, Selbstliebe, Selbstbewussten, Selbstgefälligkeit, Selbstbemitleidung, Selbsttäu-schung, Selbstlob usw.
Also dein EGO wird nicht in dir weiter wirken, wenn Christus schon in dir lebt! Die beide können nicht in dir gleichzeitig existieren!! Entweder oder!
Hier gilt der Vers vom Matthäus 6; 24: "Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten!"
Wir sollten gut aufpassen: der Heilige Geist wird dich niemals drängen um seine Wirkung in dich ausüben zu können!!!
Also liebe Geschwister! Ihr solltet nicht weiter mit dem alten EGO weiterleben. Ihr solltet so beten:
"Mein Herr! Ich glaube, dass das meine alte EGO mich nicht weiter beherrschen sollte, das alte EGO wurde mit Dir gekreuzigt, und ich glaube schon, dass Du lebst in mir!"
Lesen wir die wundersame Ermutigung und Mahnung vom Apostel Petrus, die, die Wirkung des Heiligen Geistes zeigen:
2. Petrus 5 -11: "so wendet allen euren Fleiß daran und reichet dar in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Gottseligkeit und in der Gottseligkeit brüderliche Liebe und in der brüderlichen Liebe allgemeine Liebe. Denn wo solches reichlich bei euch ist, wird's euch nicht faul noch unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unsers HERRN Jesu Christi; welcher aber sol-ches nicht hat, der ist blind und tappt mit der Hand und vergisst die Reinigung seiner vorigen Sünden. Darum, liebe Brüder, tut desto mehr Fleiß, eure Berufung und Erwählung festzumachen; denn wo ihr solches tut, werdet ihr nicht straucheln, und also wird euch reichlich dargereicht werden der Eingang zu dem ewigen Reich unsers HERRN und Heilandes Jesu Christi."
Soweit die Predigt |
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Ich würde gerne aus der Predigt die Wichtigste herausheben:
„Wer diese Kraft verinnerlicht hat, der wird die folgenden Merkmale aufweisen:
"Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Wider solche ist das Gesetz nicht." {Galater 5; 22-23}
Der Heilige Geist kann über unseren schlechten Eigenschaften, Ungeduldigkeit, Reizbarkeit, schädliche Leidenschaften siegen, die wir aus unseren eigenen Kräften niemals beherrschen können. Dieser Geist hat eine so große Macht, dass auch durch uns auf die Welt wirken kann.
Wir sind teilhaftig der göttlichen Natur geworden."
Man kann schon erkennen: wer diese Kraft verinnerlicht hatte!
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Mein Pfarrer hat uns ständig gewarnt: wir sollten weder lau noch böse sein! Offenbarung 3,16: „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“
Es reicht nicht in der Kirche herumzusitzen und warten auf die Erlösung! Wir sollten etwas tun!!
ABER WAS???
Den Glauben in uns lebendig machen!! Wie die Bibel sagte: „Bereite den WEG des HERRN!!“ Jesaja 62;10: "Gehet hin, gehet hin durch die Tore! bereitet dem Volk den Weg! machet Bahn, machet Bahn! räumet die Steine hinweg! werft ein Panier auf über die Völker! Lukas 3; 4: "wie geschrieben steht in dem Buch der Reden Jesaja's, des Propheten, der da sagt: Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des HERRN und macht seine Steige richtig!"
Vor Christus geschieht diese Vorbereitung in der Wüste, also in der Außenwelt. Nach Christus, nach dem Pfingsten sollte diese Vorbereitung in uns geschehen!!!!
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Wer mit dem HERRN lebt, wird mit den folgenden Methoden angegriffen:
I. Spott ungerecht:
Lukas 23; 34-38: "Und das Volk stand und sah zu. Und die Obersten samt ihnen spotteten sein und sprachen: Er hat anderen geholfen; er helfe sich selber, ist er Christus, der Auser-wählte Gottes. Es verspotteten ihn auch die Kriegsknechte, traten zu ihm und brachten ihm Essig und sprachen: Bist du der Juden König, so helf dir selber! Es war aber auch oben über ihm geschrieben die Überschrift mit griechischen und lateinische und hebräischen Buchsta-ben: Dies ist der Juden König."
2. Petrus 3; 3: "Ihr sollt vor allem wissen, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die ihren Spott treiben, ihr. . . " Sprüche 3; 34: "Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben." Galatier 6; 7: "Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten." Es ist sehr wichtig zu wissen: in der Bibel spottet Gott, der Herr, die Engel, die Propheten und Apostel niemals!! Wer spottet, der ist der Feind Christus!!
II. Falsche Anschuldigungen, Angriff mit Lügen:
Mark 14;55 -58: "Aber die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat suchten Zeugnis gegen Jesus, dass sie ihn zu Tode brächten, und fanden nichts. Viele gaben falsch Zeugnis wider ihn; aber ihr Zeugnis stimmte nicht überein Und etliche standen auf und gaben falsch Zeugnis wi-der ihn und sprachen: Wir haben gehört, dass er sagte: Ich will den Tempel, der mit Händen gemacht ist, abbrechen und in drei Tagen einen anderen bauen, der nicht mit Händen gemacht sei." Wir können aus diesen Versen entnehmen, wie teuflisch (pünktlicher weise Diabolisch) die Aussage Christus verfälscht wurde. Die falsche Anschuldigung stammt aus dem Wortverdre-hen, und das ist die gefährlichste wenn man die Wahrheit nur ein bisschen abändert. Diese kleine Änderung wirkt viel aktiver als die ganze Lüge. Warum? Man benützt die Kraft der Wahrheit und verdreht und umleitet auf das eigene Interesse.
III. Unterdrückung ungerecht:
Gefängnis ungerecht wie Jesus, Apostel, Paulus und Silas usw. :
Offenbarung 2; 10: "Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und . . . " Wenn Jesus mit diesen Methoden angegriffen wurde, werden diejenigen, die Ihm aufrichtig folgen, verfolgt:
"Und alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden." {2. Timotheus 3; 12}
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Eine Ergänzung zum Thema Menschen mit dem Geist Gottes (Christus in mir):
Petrus sagte: "...und bewahrt ein gutes Gewissen, damit die, welche euren guten Wandel in Christus verlästern, zuschanden werden in dem, worin sie euch als Übeltäter verleumden mögen."
Jesaja: "Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen."
Zunehmend erleben Christen nicht nur unter Heiden Ablehnung, sondern auch in Gemeinden. Die Lieblosigkeit hat extrem zugenommen, wie für die letzte Zeit vorhergesagt wird. Grund? Vielleicht werden Gläubige besonders bedrängt und angefochten durch den Widersacher. Deshalb der biblische Rat, Tag und Nacht IN Christus bleiben (ja, auch bei der Arbeit)! |
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Danke liebe( r) Noor für deine Ergänzung! Die wahren Christen wurden und werden bis zum letzten Zeit schmähen und verhöhnen!
Du fragst: „Die Lieblosigkeit hat extrem zugenommen, wie für die letzte Zeit vorhergesagt wird. Grund?“
Der Antichrist war schon als der Heilige Geist ausgegossen wurde. Er sitzt überall in den Gemeinden, Denominationen, Religionen, Gruppierungen wo die Wahrheit verkündet wird. Das ist aber gruselig, dass er sich als wahrer Christ benennt und er verfolgt damit die Wahrheit Gottes.
Aber es wurde geschrieben: 1. Johannes 2,18: „Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Widerchrist kommt, so sind nun viele Antichristen geworden; daher erkennen wir, daß die letzte Stunde ist.
Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns.
Denn wo sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, daß nicht alle von uns sind..“
Das sollte man heute auch erkennen !
Der Antichrist will um jeden Preis an die Macht gelangen. Wer gut aufpasst, der kann erkennen, dass er es mit viel Erfolg durchführt.
Die Bibel antwortet auf deine Frage:
„Grund?“
2. Petrus 3,3: „Und wisset aufs erste, daß in den letzten Tagen kommen werden Spötter, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln“
ABER keine Sorge:
Galater 6,7: „Irrt euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“
Liebe Grüße
Georg
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Lieber Georg,
Eventellen Gegenargumenten hast Du ja schon wunderbar vorgegriffen, indem alle anders denkenden schon von vornherein zu Spöttern abgestempelt werden. Doch sollte man sich immer zuerst an seine eigenen Nase fassen, wie es auch Jesus sagte:
,,Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr? (Matthäus 7,3)''
Schon der Beginn ,,Deiner'' Predigt, wo es heißt:
Das Pfingsten ist einer des größten und praktischen Fest des Christentums. Alles was die an-dere Festen, Weihnachten,
Ostern bedeuten: das Pfingsten macht es erst möglich die Ge-schehnisse in uns lebendig und wirksam zu machen. |
sagt schon alles. Wo steht in der Bibel geschrieben, dass wir Weihnachten und Ostern feiern sollen ? Jesu Geburtstag mit Tag und Monat wird nirgens nicht erwähnt. Hierfür einen bestimmten Tag festzulegen, das sind am Ende nur menschlicheVermutungen. Alle biblischen Hin-weise dafür besagen aber, das Jesus auf keinem Fall am 25. Dezember geboren wurde. Diese Datum hat nichts mit der Geburt des Erlösers Jesus Christus zutun.
Auch Ostern hat widerum nichts mit Jesu Tod zutun. Jesus wurde zum Passahfest gekreuzigt, was aber ein ganz anderer Zeitraum ist als Ostern. Ostern und Weihnachten sind uralte heidnische Götzenfeste, die rein garnichts mit Jesus Christus zutun haben.
Jesus hatte seinem Geburtstag überhaupt keine Beachtung geschenkt, der darum auch nicht mit einem genauen Datum erwähnt wird. Dafür aber Sein Todestag, der läßt sich ganz genau bestimmen.
Und wie schon gesagt, Jesus feierte das Passahfest, aber kein Ostern.
Auch den heiligen Geist bekommt man nicht, weil es Pfingsten ist, sondern umgekehrt; Pfingsten ist genau dann, wenn der heilige Geist zu mir kommt. Er kommt aber nur dann zu mir, wenn ich Gottes Willen -, dh., wenn ich SEINE Gebote befolgte; so, wie es auch geschrieben steht: ,,Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten; und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. ....... Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. (Joh.14,15-17....26)''
| Mein Pfarrer hat uns ständig gewarnt: wir sollten weder lau noch böse sein! |
Dein Pfarrer warnt dich allein deswegen, damit Du auch immer schön und brav sonntags in seine Kirche kommst. Doch damit wird Dein Glaube noch lange nicht lebendig. Gerade damit bist Du vor GOTT lau und böse, denn Du sündigst, weil Du damit den Sabbat nicht achtest.
Vor GOTT zählt allein das Halten SEINER Gesetze und Gebote. Nur damit wird DEIN Glaube wirklich lebendig. Hier beginnt das wahre Leben mit dem HERRN; aber niemals mit einem sonntäglichen Kirchgang. Gerade so ist Dein Glaube tot !
,,Dies sagt der, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat:
Ich kenne deine Werke, daß du den Namen hast, daß du lebst, und bist tot. Wach auf und stärke das übrige, das im Begriff stand zu sterben ! Denn ich habe vor meinem Gott deine Werke nicht als völlig befunden.
Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße ! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. (Offb.3,1-3)''
Nun kannst Du mich gerne als ,,Spötter'' hinstellen; doch was die Wahrheit ist, ist die Wahrheit; die aber Christen ganz und gar nicht hören wollen, weil sie ja ihre schönen alten Traditionen lieben, an denen sie ja weiter festhalten wollen. Ja sie müssen sogar dran festhalten, weil sonst die Priester, Pfarrer und Pastoren arbeitslos werden würden.
Aber ,,es wird geoffenbart (werden) Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten .... (Römer 1,18)''
LG Norbert |
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Hört das Wort des HERRN,
ihr Könige von Juda und ihr Bewohner von Jerusalem !
So spricht der HERR der Heerscharen, der GOTT Israels:
Siehe, ich bringe Unheil über diesen Ort, daß jedem, der es hört, die Ohren gellen werden. Darum, weil sie mich verlassen und mir diesen Ort entfremdet und an ihm andern Göttern Rauchopfer dargebracht haben, Göttern, die sie nicht kennen, weder sie noch ihre Väter, noch die Könige von Juda, und weil sie diesen Ort mit dem Blut Unschuldiger angefüllt haben und die Höhen des Baal gebaut, um ihre Kinder als Brandopfer für den Baal im Feuer zu verbrennen, was ich nicht befohlen noch geredet habe und was mir nicht in den Sinn gekommen ist:
darum siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da dieser Ort nicht mehr Tofet noch Tal Ben-Hinnom genannt werden wird, sondern Tal des Schlachtens.
Da werde ich den Plan von Juda und Jerusalem vereiteln an diesem Ort und werde sie durchs Schwert fallen lassen vor ihren Feinden und durch die Hand derer, die ihnen nach ihrem Leben trachten. Und ich werde ihre Leichen den Vögeln des Himmels und den Tieren der Erde zum Fraß geben. Und ich werde diese Stadt zum Entsetzen und zum Gezisch machen: jeder, der an ihr vorübergeht, wird sich entsetzen und zischen über all ihre Plagen.
(Jeremia 19,4-8) |
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Lieber Norbi! Du hast geschrieben: „Eventellen Gegenargumenten hast Du ja schon wunderbar vorgegriffen, indem alle anders denkenden schon von vornherein zu Spöttern abgestempelt werden.“ Es ist nicht wahr! Ich habe nur und ausschließlich gegen die Spötter geschrieben! Und die Ich habe grundsätzlich die Bibel zitiert: 2. Petrus 3,3: „Und wisset aufs erste, daß in den letzten Tagen kommen werden Spötter, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln“
Was hast du dagegen?
Du schriebst:
„Schon der Beginn ,,Deiner'' Predigt, wo es heißt: Das Pfingsten ist einer des größten und praktischen Fest des Christentums. Alles was die an-dere Festen, Weihnachten, Ostern bedeuten: das Pfingsten macht es erst möglich die Ge-schehnisse in uns lebendig und wirksam zu machen.
sagt schon alles. Wo steht in der Bibel geschrieben, dass wir Weihnachten und Ostern feiern sollen ? Jesu Geburtstag mit Tag und Monat wird nirgens nicht erwähnt.“
Zum ersten: Diese Feste stammen aus der Bibel:
Vielleicht erinnerst du dich daran, dass Moses die Thora auf dem Berg Sinai genau 50 Tage nach der Befreiung Israel erhalten hat. Israel erinnert an dieses Ereignis mit dem Fest Schawuot (diese Wort bedeutet "Wochen") ist das jüdische Wochenfest, das (sieben Wochen + ein Tag), bzw. fünfzig Tage nach dem Pessachfest gefeiert wird. Das Schawuotfest hat mehrere Bedeutungen. So erinnern sich die Juden damit an den Empfang der Zehn Gebote am Berg Sinai. Es ist außerdem ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel Weizen geerntet wird. Also die Parallele: am Ostern geschieht die Erlösung und danach 50 Tage wurde den Heiligen Geist am Pfingsten den Apostel gegeben. Israel wurde vor den Ägypter errettet, dann 50 Tage später erschien der Herr in dem Dornbusch um die Thora zu übergeben.
Das Weihnachtfest stammt aus dem Chanukkafest als aus dem fest des LICHTES!! Kurze Geschichte dafür: „Durch Plünderung des Tempelschatzes in Jerusalem provozierte er den jüdischen Unabhängigkeitskampf, bei dem sich die Juden unter der Führung des Priesters Mattathias und seiner Söhne, der Makkabäer, 167 – 160 v. Chr. erhoben und Antiochos aus Jerusalem vertrieben.
Doch Antiochus IV Epiphanes wollte den Sieg des Hellenismus mit Waffengewalt erzwingen. Der Tempel wurde dem Zeus geweiht und den Juden jegliche religiöse Handlung untersagt. Eine Periode des jüdischen Martyriums setzte ein. 167 vor Christus erheben sich schließlich die Chassidim unter der Leitung des alten Mattathias, vom Priesterstamm der Hasmonäer. Schon im Folgejahr stirbt er, aber an seine Stelle tritt Judas, einer seiner fünf Söhne. Im Laufe der nächsten drei Jahre vertrieb Judas Makkabi die Syrer aus dem Land. Im Jahr 163 v. Chr., am 25 Tag des Kislew, des neunten Monats des jüdischen Kalenders - auf den Tag genau vier Jahre nachdem Antiochus den Tempel besetzte und diesen in einen Schrein des heidnischen Zeus verwandelte - zog die Armee der Makkabäer in Jerusalem ein und hinauf zum Tempel. Die Hauptschlacht war gewonnen, wenn gleich noch 25 Jahre vergehen sollten, bis die volle politische Unabhängigkeit erreicht war. Jerusalem war gerettet und das Judentum würde weiter bewahrt bleiben! Nun wurde der Tempel unter allgemeinem Jubel gereinigt und neu geweiht. Überall wurden Lichter angezündet, selbst die Speere im Tempelhof wurden mit Lichtern behängt, so daß der Schimmer der Stadt weit im umliegenden Land gesehen werden konnte. Jetzt kam auch der Augenblick, das "ewige Licht" wieder anzuzünden, jedoch war nur noch ein einziger Krug mit rituell reinem Weihöl erhalten geblieben. Das Öl in solch einem Krug reichte immer nur einen Tag. Doch hier geschah das Wunder, das bis heute gefeiert wird: Das Licht brannte acht Tage lang, bis neues Olivenöl herbeigeschafft werden konnte. Zum Andenken an dieses Ölwunder wurde Chanukka, das Weihnfest, für immer eingeführt. Vom 25 Tag des Kislew an gedenken Juden bis heute des Kulturkampfes gegen den Hellinismus. Man kann also sagen: Es gab einen Sieg des Lichtes über die Finsternis.
Chanukka Fest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.). Die Makkabäer beendeten die Herrschaft des Seleukidenreiches über Judäa, beseitigten den im jüdischen Tempel von Griechen errichteten Zeus-Altar, und führten den jüdischen Tempeldienst wieder ein.“
Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Matth. 5,14
Doch das ist nicht alles. Die ersten Christen (die NOCH den Heiligen GEIST besaßen) stellten einen Zusammenhang zwischen Chanukka und der Geburt des Messias her: Chanukka ist die Feier des irdischen Gebäudes - Weihnachten die Feier des lebendigen Tempels Gottes, der aus dem Himmel auf die Erde herabkam. Jesus selbst bezeichnete seinen Leib mit "Tempel": Zerstört diesen Tempel, und in drei Tagen will ich ihn wieder aufbauen. Joh. 2,19
Die Bibel ermutigt uns die wichtige Feste zu feiern: 2. Mose 34,22: „Das Fest der Wochen sollst du halten mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Einsammlung, wenn das Jahr um ist.“
Siehst du: „Das Fest der Wochen sollst du halten!!“
Das ist aber eine andere Frage wie man dieses Fest feiert.
Also lieber Norbi!
Deine Aussage:
„Ostern und Weihnachten sind uralte heidnische Götzenfeste, die rein garnichts mit Jesus Christus zutun haben.“
Scheint nicht das Wort Gottes zu sein.
Die Bibel ermahnt uns bescheiden zu sein!!!
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Doch das ist nicht alles. Die ersten Christen (die NOCH den Heiligen GEIST besaßen)
Lieber Georg , da du es extra betonst in deiner Aussage , das die ersten Christen noch den Heiligen Geist besaßen ,
möchtest du damit Aussagen , das die heutigen Christen diesen Geist nicht mehr haben?
Also du auch nicht?
Aber wie willst du dann die Bibel verstehen , da man wie geschrieben steht nur Gott erkennen kann wer den Geist hat ,
und die Schrift kann man nur durch den Geist verstehen und auslegen ?
Du hast wohl geschrieben mal das dein Pastor den Geist hatte ,aber woher hat er ihn wenn es den Geist doch nach deiner Aussage jetzt nicht mehr gibt ?
Und seit wann kann man Gottes Geist besitzen ? Als Besitz dann würde er ja den Menschen gehören?
Wen meinst du mit den ersten Christen ?
lg Susi
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| Re: Das Leben mit dem Herrn |
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Diese Feste stammen aus der Bibel:
Vielleicht erinnerst du dich daran, dass Moses die Thora auf dem Berg Sinai genau 50 Tage nach der Befreiung Israel erhalten hat.
Israel erinnert an dieses Ereignis mit dem Fest Schawuot (diese Wort bedeutet "Wochen") ist das jüdische Wochenfest, das (sieben Wochen + ein Tag), bzw. fünfzig Tage nach dem Pessachfest gefeiert wird. |
Wenn Du mal genau nachlesen tust, dann wirst Du leicht feststellen können, dass ich von Schawuot auch garnicht gesprochen habe. Ich sprach ganz speziell von Weihnachten und von Ostern, indem ichg fragte: >> Wo steht in der Bibel geschrieben, dass wir Weihnachten und Ostern feiern sollen ? <<
| Das Weihnachtfest stammt aus dem Chanukkafest als aus dem fest des LICHTES!! |
Doch da täuschst Du dich ganz gewaltig. Das wird lediglich gerne so behauptet, um damit Weihnachten zu rechtfertigen. Doch Weihnachten und Chanukka haben absolut nichts miteinander zutun. Das werden dir selbst Juden gerne bestätigen.
Ja, das Chanukka Fest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem. Doch seit wann hat Weihnachten mit der Tempeleinweihung zutun ? Christen feiern mit Weihnachten keine Wiederein-weihung des jüdischen Tempels, sondern die die Geburt Jesu. Muß man Dich wirklich erst daran erinnern ?
Doch das wirkliche ursprüngliche Weihnachten stammt aus dem mittelhochdeutschen Wort ,,Wihen nahten''.
Ein Herkunftswörterbuch, der Duden Nr.7 beschreibt es folgendermaßen: ,,Die Form Weihnachten beruht auf einem alten Dativ Plural mhd. zu wihen nahten ,in den heiligen Nächten'. Damit waren ursprünglich die schon in germanischer Zeit als heilig gefeierten Mittwinternächte gemeint."
,,Weihnachten" hat somit ursprünglich überhaupt nichts mit der Bibel bzw noch nicht einmal mit der Geburt Jesu Christi zu tun, sondern es ist ein vorchristlicher, germanisch-heidnischer Götzendienst !
Die germanischen Heidenfeierten schon vor Christus die Mittwinternächte als ,,heilige Nächte" (Wintersonnenwende). Die Wintersonnenwende, also die Julnacht, ist die längste Nacht des Jahres. Das Julfest ist ein Wendepunkt, ein Anfang.
An diesem Tag feiern die Heiden die Rückkehr von Licht und Leben, denn ab jetzt werden die Tage wieder länger. Weihnachten zählte ursprünglich nicht zu den Festen der frühen Kirche. Heidnische Bräuche, die sich zeitlich um die Zeit des Januars bewegten, wurden aber schließlich zu Weihnachten gemacht.
Indem die römische Staatskirche die Heiden stets in ihrem Götzendienst belassen, denselben also lediglich ,,verchristlicht" hat, konnte sie mühelos ganze Völker vereinnahmen und dadurch schließlich noch deren Führung übernehmen.
Der Ursprung des Weihnachtsfestes verweist also auf die Kirche Roms. Daß der römische Bischof den 25. Dezember zur Feier der Geburt Christi bestimmt hatte, hat seinen möglichen Grund darin, daß Kaiser Aurelian (270-275) diesen Tag zum Fest der Sonne ausersehen hatte. Durchsetzen konnte es aber erst Papst Liberius 354. Zum Dogma, Glaubenssatz, wurde
es dann auf dem 2.Konzil von Konstantinopel 381 unter Kaiser Theodosius erklärt.
Im 7. und 8. Jahrhundert setzte sich der Brauch, das christlich-heidnische Fest am 25. Dezember zu feiern auch in Deutschland durch. Die Mainzer Synode erklärt 813 diesen Tag offiziell zum „festum nativitas Christi". Mit ihm begann damals das Kalenderjahr. Der erste Januar wurde erst ca. 800 Jahre später mit Einführung des Gregorianischen Kalenders zum Jahres-beginn. Im Verlaufe der Christianisierung hat das Weihnachtsfest dann seine heutige weltweite Verbreitung gefunden. Der christlich-heidnische Weihnachtsfestkreis beginnt mit der vierwöchigen Vorbereitungszeit des Advents und reicht in den katholischen Bereichen bis zum 06.01. („Dreikönig").
Die Bibel ermutigt uns die wichtige Feste zu feiern:
2. Mose 34,22: „Das Fest der Wochen sollst du halten mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Einsammlung, wenn das Jahr um ist.“
Siehst du: „Das Fest der Wochen sollst du halten!!“ |
Dann zeig mir auch gleich mal noch weiter die Bibelstelle, wo uns geboten wird, dass wir Chanukka feiern sollen ?
Alle Feste des HERRN werden uns zusammenhängend in 3. Mose 23 genau aufgezeigt, wo aber von Chanukka überhaupt nicht die Rede ist. Dieses Fest wurde erst viel später, da aber von menschlicher Seite eingeführt.
Nicht jedes jüdische Fest hat auch mit der Bibel zutun.
Und wo wir schon mal bei 3.Mose 23 sind, da kannst Du dir ja auch gleich mal die Verse 2+3 durchlesen.
,,Die Feste des HERRN, die ihr als heilige Versammlungen ausrufen sollt, meine Feste sind diese: Sechs Tage soll man Arbeit tun; aber am siebten Tag ist ein ganz feierlicher Sabbat, eine heilige Versammlung. Keinerlei Arbeit dürft ihr tun; es ist ein Sabbat für den HERRN in all euren Wohnsitzen.''
Vom hier genannten Thema ,,Sabbat'' hatten wir es ja bereits !
Unbiblische Feste willst Du angehen, aber den wahren biblischen Festen gehst Du aus dem Weg.
Liebe Grüße
Norbert
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