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| Re: Das Gesetzbuch von Moses! |
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Ich nehme Bezug auf Frank B.s Beitrag vom 23.5.2008 um 00:14
„Die Hohepriester aber nahmen die Silberlinge und sprachen: Es ist nicht erlaubt, sie in den Tempelschatz zu werfen, denn es ist Blutgeld. Als sie nun Rath gehalten hatten, kauften sie damit den Acker eines Töpfers zum Begräbnisse für die Fremdlinge. Deswegen heißt derselbige Acker Hakeldama, das ist : der Blutacker, bis auf den heutigen Tag. Da ist erfüllt worden, was durch den Propheten Jeremias gesagt wurde, da er sprach: Sie nahmen die dreißig Silberlinge, den Preis des Geschätzten, welchen sie gekauft hatten von den Söhnen Israels und gaben sie für den Acker eines
Töpfers, wie mir der Herr befohlen hat.“
Meine Bemerkung zu diesen “dreissig Silberlingen“:
In Jeremia 32:))steht: Und ich kaufte das Feld von Chanamel, dem Sohne meines Vetters zu Anatot, und wog ihm dar das Silber, s i e b e n Schekel und zehn Silberstücke.
Dieser Acker in Anatoth ist ein Zeichen der Verheissung:Vers 15 Denn also spricht der Ewige der Heerscharen, G`tt Jisraels: Es sollen w i e d e r gekauft werden Häuser und Felder und Weinberge in diesem Lande.
Da ist absolut keine Uebereinstimmung.Anatoth ist nicht Jerusalem und die Zahl der Silberstücke stimmt auch nicht. Die ganze Geschichte stimmt nicht.
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| Re: Das Gesetzbuch von Moses! |
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Thomas schrieb: „Dazu 2. Mose 20, 1:
"Und Gott redete alle diese Worte: ... "
Also kommt das Gesetz von Gott!
Die Beschneidung kommt nicht von Mose, sie wurde bereits Abraham gegeben, und Mose war bereits beschnitten, als er das Gesetz erhielt. Nichts desto weniger wurde die Beschneidung von Gott geboten (allerdings nur Abraham und seinen Nachkommen.)
Die Bibelstelle mit der Versuchung Jesu ist der springende Punkt: Satan versucht auch heute die Christen, und du kannst ihm nur widerstehen, wenn du das Gesetz kennst und anerkennst!“
Und was ist mit der Aussage vom Hebräer Brief?
Hebr 7,12: „ Denn wenn das Priestertum verändert wird, dann muß auch das Gesetz verändert werden.“
Lieber Thomas! Was hast du dagegen?? Sollten wir das Neue Testament umschreiben?
Warum hat Jesus die Steinigung einer Frau NICHT zugelassen obwohl das Gesetzt von Mose diese Art von Hinrichtung vorgeschrieben hat?
Hat also Jesus Christus nicht richtig gehandelt? Er hat das Strafgesetz abgeändert. Das ist eine Anspielung darauf, dass man von dem Tode entrinnen kann! „Denn der Sünde Sold ist der Tod;“ (Röm 6,23.) Das ist das Gesetz von Moses und Christus hat dieses Gesetz erfüllt und dadurch haben wir eine Hoffnung auf das ewige Leben. Nach dem GESETZ gibt es keine Möglichkeit dafür!!! Wir sollten die Änderungen die von Christus und von den Aposteln durchgeführt wurden, akzeptieren!! Oder???
Liebe Grüße Georg
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| Re: Das Gesetzbuch von Moses! |
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Liebe Ola,
meine Worte sind so gerichtet, wie ich es den Worten der Schrift entnehme, ich stelle etwas dar, nicht von mir, sondern von der Schrift, wie du auch.
Die Auffassung darüber ist jedes Menschen eigene Sache. Nehme ich z.B. deine Worte aus der Schrift, dann zeugen sie doch für Jesus und kränkst damit doch einen Juden, der nicht an Jesus glaubt demnach auch, wenn du es so beziehen willst. Gerade Jesus ist der Dorn in ihrem Auge und Römer 9 beginnt doch gleich am Anfang mit:: Ich sage die Wahrheit in Christo und lüge nicht, wie mir Zeugnis gibt, mein Gewissen in dem heiligen Geist,
Dann Vers 5, weist auf Jesus hin, dann Vers 7 und 8, was sagt er aus? Nicht dem Fleische nach zählt ein wahrer Israelite, sondern die Kinder der Verheißung werden für Samen gerechnet! Weist du, wer die Kinder der Verheißung sind? Wohlgemerkt, nicht dem Fleische nach wird gezählt..
Weist du, was für einen Geist Abraham inne hatte, Isaak, Moses, Jakob, Joseph? Sie zählen als wahre Israeliten, nicht wegen ihres Fleisches, sondern wegen ihrer Gottgefälligkeit. Sicher brauchen wir das Erbarmen Gottes, denn ohne seine Kraft währe der Mensch doch völlig hilflos. Aber eines geht nun wirklich nicht, ohne den Willen des Menschen kann auch die Gnade Gottes nicht wirken.
Wie kann denn eine Schuld vergeben werden, der man nicht bewusst ist oder wird oder erkennt. Gott aber gibt das Licht, dass man erkennt. Und meinst du, ohne Sühne, ohne Reue der Schuld kann die Barmherzigkeit greifen? Jedes Ding hat seine Ordnung und Jesus hat gesühnt, wer ihn aber nicht anerkennt, dem kann nicht geholfen werden. Gebe ich aber Licht, das der Mensch frei wird von seiner Schuld durch Christus, ist dieses Licht dann von unten?
Israel aber hat dem Gesetz der Gerechtigkeit nachgetrachtet und hat das Gesetz der Gerechtigkeit nicht erreicht.
Warum das? Darum, dass sie es nicht aus dem Glauben, sondern aus den Werken des Gesetzes suchen. Denn sie haben sich gestoßen an den Stein des Anlaufens, wie geschrieben steht: Siehe da, ich lege in Zion einen Stein des Anlaufens und einen Fels des Ärgernisses und wer an ihm glaubt, der soll nicht zu schanden werden.
Weist du, ich höre hier auf, Römer zu zitieren, denn es währe zum Ärgernisses der Juden, das wesentliche habe ich noch weggelassen, denn mit diesen Worten, das du ja hier als gutes Beispiel geben wolltest, könntest du wie mit einem Schwert gleich abertausende töten. Da spreche ich doch wie ein Biene, die zwar summt und so mancher danach schlägt und lästig wird, aber sie dennoch Honig in die Waben trägt und Frucht in die Blüte treibt.
Jeaja ist ein wahrer Prophet, sein Zeugnis ist von Gott. Würden es die Menschen doch verstehen.
Alles Gute
Frank
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| Re: Das Gesetzbuch von Moses! |
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Hallo lieber Georg,
du pochst auf der Schrift und von der Schrift gebe ich Zeugnis. Menschliche Untersuchungen sind eine andere Sache.
Johannes 10; 17- 18: „Darum liebt mich mein Vater, daß ich mein Leben lasse, auf daß ich's wiedernehme.
Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht,
es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.“
Ja, das ist so, die reine Wahrheit. Ich kann es gut verstehen, du auch?
Die Schrift bezeugt, dass die Hohepriester und die Ältesten Jesus den Römern ausgeliefert haben, sie sind Oberhaupt des Volkes der Juden und das Volk hat nicht gewehrt. Also sind sie diejenigen, die Verantwortung tragen, denn sie haben die Anklage eröffnet. Sie können sich nicht aus der Verantwortung stehlen, in dem sie die Heiden das Urteil vollziehen ließen. Sicher ist alles GottesWille, das erfüllt wird sein Wort, aber Geschehnisse sind Geschehnisse. Kann sich denn der Mensch seines Tun und Handeln entheben und auf Gott verweißen? Jede Tat hat eine freie Willensäußerung dennoch zur Grundlage. Also man kann es sich nicht so leicht machen, und sagen, es war ja alles so bestimmt von Gott, was will der Mensch anderes tun... Das Leben ist nicht so, dass es keinen Spielraum hätte und Gut und Böse stehen beieinander, doch der Wille des Menschen ist frei. Das Wechselspiel Gott und Welt vermag der Mensch nicht zu durchschauen, dafür reicht sein bisschen Verstand nicht aus, nur der Geist aus Gott gibt Einblicke.
Werfe den jüdischen Menschen doch nichts vor, aber was die Schrift aufzeigt, warum sollte sich das verstecken, warum soll es nicht ans Licht? Haben nicht die Juden die Pflicht ihre Kinder zu unterrichten und wieder lernen sie ihnen das Lied des Moses nicht. Mir liegt nichts daran einen Menschen zu kränken, in seiner Eitelkeit, mir liegt etwas daran, dass ein Herz seinen Frieden finden kann. Muss sich denn nicht das innere nach außen wenden, soll die Seele rein werden? Wie aber kann ein Mensch an seiner Seele arbeiten, so er nicht vermag sich selbst zu erkennen?
Alles Gute
Frank ps. dass mit den 2000 Jahre später hättes du aber nicht erwähnen sollen, denn man wird es dir zur Vorhaltung machen. Man sollte darin keinen Bezug sehen.
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| Re: Das Gesetzbuch von Moses! |
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Hallo Tanir,
was du als Beispiel gebracht hast, steht nicht im Zusammenhang von dem Geld, das man Judas gezahlt hat.
Es zeigt jedoch die Gnade des Herrn mit seinem Volk auf, den Bund, den er mit den Vätern geschlossen hat, dass er sie trotz ihres Vergehens wieder ins Land führt.
hier die wahre Geschichte:
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Der Ackerkauf in der Notzeit
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| Jer 32,1 |
Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging im zehnten Jahr Zidkijas, des Königs von Juda - das ist das achtzehnte Jahr Nebukadnezzars. |
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| Jer 32,2 |
Damals belagerte das Heer des Königs von Babel Jerusalem. Der Prophet Jeremia befand sich im Wachhof am Palast des Königs von Juda in Haft. |
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| Jer 32,3 |
Dort hatte ihn Zidkija, der König von Juda, gefangen gesetzt mit der Begründung: Warum hast du geweissagt: So spricht der Herr: Ich gebe diese Stadt in die Hand des Königs von Babel und er wird sie erobern. |
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| Jer 32,4 |
Auch Zidkija, der König von Juda, wird der Hand der Chaldäer nicht entrinnen, sondern in die Hand des Königs von Babel gegeben werden, sodass er von Mund zu Mund mit ihm reden und ihn Auge in Auge sehen wird. |
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| Jer 32,5 |
Er wird Zidkija nach Babel bringen; dort wird er bleiben, bis ich ihn zur Rechenschaft ziehe - Spruch des Herrn. Wenn ihr mit den Chaldäern Krieg führt, werdet ihr kein Glück haben. |
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| Jer 32,6 |
Jeremia sagte: Das Wort des Herrn erging an mich: |
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| Jer 32,7 |
Hanamel, der Sohn deines Onkels Schallum, wird zu dir kommen und sagen: Kauf dir meinen Acker in Anatot; denn dir steht es nach dem Einlösungsrecht zu, ihn zu kaufen. |
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| Jer 32,8 |
Tatsächlich kam Hanamel, der Sohn meines Onkels, dem Wort des Herrn gemäß zu mir in den Wachhof und sagte zu mir: Kauf doch meinen Acker in Anatot [im Land Benjamin]; denn du hast das Erwerbs- und Einlösungsrecht. Kauf ihn dir! Da erkannte ich, dass es das Wort des Herrn war. |
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| Jer 32,9 |
So kaufte ich von Hanamel, dem Sohn meines Onkels, den Acker in Anatot und wog ihm das Geld ab; siebzehn Silberschekel betrug die Summe. |
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| Jer 32,10 |
Ich schrieb die Kaufurkunde, versiegelte sie, nahm auch Zeugen hinzu und wog das Silber auf der Waage ab, alles nach Gesetz und Vorschrift. |
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| Jer 32,11 |
Dann nahm ich die Kaufurkunde, die versiegelte und die offene. |
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| Jer 32,12 |
Ich übergab die Urkunde Baruch, dem Sohn Nerijas, des Sohnes Machsejas, in Gegenwart Hanamels, des Sohnes meines Onkels, und vor den Zeugen, die die Kaufurkunde unterschrieben hatten, sowie in Gegenwart aller Judäer, die sich im Wachhof aufhielten. |
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| Jer 32,13 |
In ihrer Gegenwart gab ich Baruch den Auftrag: |
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| Jer 32,14 |
[So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels:] Nimm diese Urkunden, die versiegelte Kaufurkunde und auch die offene, und leg sie in ein Tongefäß, damit sie lange Zeit erhalten bleiben. |
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| Jer 32,15 |
Denn so spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Man wird wieder Häuser, Äcker und Weinberge kaufen in diesem Land. |
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| Jer 32,16 |
Nachdem ich die Kaufurkunde Baruch, dem Sohn Nerijas, übergeben hatte, betete ich zum Herrn: |
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| Jer 32,17 |
Ach, mein Herr und Gott! Du hast Himmel und Erde erschaffen durch deine große Kraft und deinen hoch erhobenen Arm. Nichts ist dir unmöglich. |
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| Jer 32,18 |
Du übst Gnade an Tausenden, doch zahlst du die Schuld der Väter ihren Söhnen heim, die nach ihnen kommen, du gewaltiger, starker Gott, dessen Name Herr der Heere ist. |
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| Jer 32,19 |
Groß bist du an Rat und mächtig an Tat; deine Augen wachen über alle Wege der Menschen, um jedem entsprechend seinem Verhalten und seinem Verdienst zu vergelten. |
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| Jer 32,20 |
Du hast an Israel und an den Menschen Zeichen und Wunder getan, in Ägypten und bis auf den heutigen Tag. So hast du dir einen Namen gemacht, wie du ihn noch heute hast. |
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| Jer 32,21 |
Du hast dein Volk Israel unter Zeichen und Wundern, mit starker Hand, mit hoch erhobenem Arm und gewaltigen Schreckenstaten aus Ägypten herausgeführt. |
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| Jer 32,22 |
Du hast ihnen dieses Land gegeben, das du ihren Vätern eidlich zugesichert hattest, ein Land, in dem Milch und Honig fließen. |
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| Jer 32,23 |
Als sie aber dorthin kamen und es in Besitz nahmen, hörten sie nicht auf deine Stimme und folgten deiner Weisung nicht. Nichts von alledem, was du ihnen befohlen hast, haben sie getan; darum hast du über sie all dies Unheil gebracht. |
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| Jer 32,24 |
Schon kommen die Wälle bis an die Stadt heran, bald wird man sie einnehmen; durch Schwert, Hunger und Pest ist die Stadt den Chaldäern preisgegeben, die gegen sie ankämpfen. Was du angedroht hast, ist eingetroffen; du siehst es ja selbst. |
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| Jer 32,25 |
Dennoch, mein Herr und Gott, sagst du zu mir: Kauf dir den Acker für Geld und nimm Zeugen hinzu! Aber die Stadt ist doch den Chaldäern preisgegeben. |
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| Jer 32,26 |
Nun erging an mich das Wort des Herrn: |
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| Jer 32,27 |
Siehe, ich bin der Herr, der Gott aller Sterblichen. Ist mir denn irgendetwas unmöglich? |
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| Jer 32,28 |
Darum - so spricht der Herr: Ich gebe diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand Nebukadnezzars, des Königs von Babel, und er wird sie einnehmen. |
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| Jer 32,29 |
Die Chaldäer, die gegen diese Stadt ankämpfen, werden eindringen, die Stadt in Brand stecken und einäschern samt den Häusern, auf deren Dächern man dem Baal Rauchopfer und fremden Göttern Trankopfer dargebracht hat, um mich zu erzürnen. |
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| Jer 32,30 |
Denn die Leute von Israel und Juda haben von Jugend an immer nur das getan, was mir missfiel, ja, die Leute von Israel haben mich durch ihr Verhalten stets nur erzürnt - Spruch des Herrn. |
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| Jer 32,31 |
In der Tat, diese Stadt hat seit ihrer Gründung bis zum heutigen Tag meinen Zorn und Grimm erregt, sodass ich sie von meinem Angesicht verstoßen muss |
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| Jer 32,32 |
wegen all des Bösen, das die Leute von Israel und Juda verübt haben, um mich zu erzürnen, sie, ihre Könige, ihre Beamten, ihre Priester und ihre Propheten, die Leute von Juda und die Einwohner Jerusalems. |
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| Jer 32,33 |
Sie haben mir den Rücken zugewandt und nicht das Gesicht. Ich habe sie unermüdlich belehrt, aber sie hörten nicht darauf und besserten sich nicht. |
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| Jer 32,34 |
Vielmehr stellten sie in dem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, ihre Scheusale auf, um es zu entweihen. |
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| Jer 32,35 |
Sie errichteten die Kulthöhe des Baal im Tal Ben-Hinnom, um ihre Söhne und Töchter für den Moloch durchs Feuer gehen zu lassen. Das habe ich ihnen nie befohlen und niemals ist mir in den Sinn gekommen, solchen Gräuel zu verlangen und Juda in Sünde zu stürzen. |
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| Jer 32,36 |
Jetzt aber - so spricht der Herr, der Gott Israels, über diese Stadt, von der ihr sagt, sie sei durch Schwert, Hunger und Pest dem König von Babel preisgegeben: |
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| Jer 32,37 |
Seht, ich sammle sie aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in großem Groll versprengt habe. Ich bringe sie wieder zurück an diesen Ort und lasse sie in Sicherheit wohnen. |
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| Jer 32,38 |
Sie werden mein Volk sein und ich werde ihr Gott sein. |
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| Jer 32,39 |
Ich bringe sie dazu, nur eines im Sinn zu haben und nur eines zu erstreben: mich alle Tage zu fürchten, ihnen und ihren Nachkommen zum Heil. |
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| Jer 32,40 |
Ich schließe mit ihnen einen ewigen Bund, dass ich mich nicht von ihnen abwenden will, sondern ihnen Gutes erweise. Ich lege ihnen die Furcht vor mir ins Herz, damit sie nicht von mir weichen. |
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| Jer 32,41 |
Ich werde mich über sie freuen, wenn ich ihnen Gutes erweise. In meiner Treue pflanze ich sie ein in diesem Land, aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele. |
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| Jer 32,42 |
Denn so spricht der Herr: Wie ich über dieses Volk all das große Unheil gebracht habe, so bringe ich über sie all das Gute, das ich ihnen verspreche. |
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| Jer 32,43 |
Man wird wieder Felder kaufen in diesem Land, von dem ihr sagt: Es ist eine Wüste, ohne Mensch und Vieh, der Hand der Chaldäer preisgegeben. |
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| Jer 32,44 |
Äcker wird man wieder kaufen für Geld, Kaufurkunden ausstellen und versiegeln und Zeugen hinzunehmen im Land Benjamin, in der Umgebung Jerusalems, in den Städten Judas und des Gebirges, in den Städten der Schefela und des Negeb. Denn ich wende ihr Geschick - Spruch des Herrn. |
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| Re: Das Gesetzbuch von Moses! |
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Hallo Tanir,
noch ein kleiner Nachtrag, es war schon spät abends.
Es gibt noch eine gewisse Parallele, die du im Vergleich hättest bringen können, über Joseph, dort waren es nur zwanzig Silberlinge, es war aber schon der geistige Weg gelegt und aufgezeigt darin für Jesus, der in der Zahl 30 seine Vollendung erfahren hat.
Joseph hatte einen Traum, in dem er König werden sollte, was seinen Brüdern überhaupt nicht gefiel. Sie hassten ihn dafür.Und er war Jakob Lieblingssohn.
Da kannst du viel über die Gesinnung eines Menschen erfahren, die nicht nur unter den Juden, sondern unter allen Menschen herrscht.
"Da sandte ihn sein Vater eines Tages aus dem Thale Hebron zu Sichem, um seine Brüder aufzusuchen, die hier ihre Herden zu hüten pflegten. Endlich fand er sie zu Dethain. Kaum sahen ihn die Brüder von ferne, so sprachen sie:
"Sie, da kommt der Träumer! Lass uns ihn tödten und in eine Grube werfen (bei Daniel auch) und dann sagen: ein wildes Tier hat ihn gefressen; dann wird man sehen, was ihm seine Träume nützen."
Ruben aber, der Erstgeborene erwiederte:
"Tödtet sein Leben nicht, sondern werfet ihn hier in diese Grube." Und sogleich fielen sie über Joseph her, zogen ihm seine Kleider aus und warfen ihn in die leere Zisterne. Während sie nun aßen, zogen ismaelitische Kaufleute des Weges. Da sprach Juda, der Bruder Josephs:
"Was nützt es uns, den Bruder zu erwürgen? Besser ist´s ihn an die Ismaeliten zu verkaufen."
Nun zogen sie den Joseph aus der Grube und verkauften ihn um 20 Silberlinge an die heidnischen Fremdlinge.
Als aber Ruben, der sich inzwischen entfernt hatte, wieder kam und den Joseph nicht mehr in der Grube fand, da ward er bestürzt und zerriss seine Kleider vor Schmerz und Verzweiflung. Die übrigen Brüder aber nahmen den Rock Josephs tauchten ihn in das Blut eines geschlachteten Ziegenböckleins, schickten ihn so dem Vater und ließen ihm sagen:
Sieh, ob es der Rock deines Sohnes ist oder nicht." Da zerriß Jakob in unbeschreiblichem Vaterschmerz seine Kleider und beweinte seinen Sohn lange Zeit.
Alles Gute
Frank |
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| Re: Das Gesetzbuch von Moses! |
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