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  israel heute - Forum  Jude-Glaube-Chr...  Fragen - Antwor...  Das Gesetzbuch von Moses!
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neuer Beitrag 04.04.2008 15:32
  georggati
230 Beiträge
9.


Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch georggati  am 22.05.2008 19:05:28)

Eine Frage: stammt das ganze Mosaische Gesetzbuch von G´tt?

Jesus als eine Ehebrecherin die Schriftgelehrten und Pharisäer steinigen wollten, hat das Leben der Frau gerettet.
Die Geschichte steht im Johannes 8; 1 -11:
' Jesus aber ging an den Ölberg. Und frühmorgens kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm;
und er setzte sich und lehrte sie. Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm,
im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte dar und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen
auf frischer Tat im Ehebruch. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du? {3 Mose.20,10}
Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf dass sie eine Sache wider ihn hätten. Aber Jesus bückte sich
nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach
zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Und bückte sich wieder nieder und
schrieb auf die Erde. Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus (von ihrem Gewissen überführt), einer nach dem andern,
von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus ward gelassen allein und das Weib in der Mitte stehend. Jesus aber
richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich
niemand verdammt? Sie aber sprach: HERR, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht;
gehe hin und sündige hinfort nicht mehr! '

Hier können wir entnehmen, dass Christus die Härte des Gesetzes besänftigt.
In dem 2.Mose 20;13 steht das Gebot: 'Du sollst nicht töten. ' (Dieses Gebot stammt vom Herrn!)
Hier stellt sich die Frage: die Hinrichtung bedeutet keine Tötung?
Wer hat das Recht, das Leben den Anderen wegzunehmen?
Als man vom Christus gefragt: 'Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? Jesus aber sprach zu ihm:
'Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. '
Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich:
' Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. ' - In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. '
(Matthäus 22;36 – 40) (und 5. Mose 6,5)
Im Matthäus 7;12 hat Er das wichtigste Gebot für das friedliche Leben festgestellt:
' Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. '
Wenn jeder so leben würde, bräuchte man keine anderen Gebote!

Hier taucht eine sehr wichtige Frage auf: Hat Christus das Gesetz Gottes abgeändert?
Im Moses 3.Moses 20;10 steht: ' Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide
des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat. '
Und kam Jesus und hat Er der Ehebrecherin vergeben! Es scheint im Widerspruch zu den mosaischen Gesetzen zu stehen.
Aber Jesus mehrmals gesagt, dass diese Gesetze nicht von Gott sondern von den Väter stammen:

Johannes 7;22: 'Mose hat euch darum gegeben die Beschneidung, nicht dass sie von Mose kommt, sondern von den Vätern,
und ihr beschneidet den Menschen am Sabbat. '

Markus 10; 1- 6: 'Und er machte sich auf und kam von dannen an die Örter des jüdischen Landes jenseits des Jordans.
Und das Volk ging abermals in Haufen zu ihm, und wie seine Gewohnheit war, lehrte er sie abermals. Und die Pharisäer
traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden möge von seinem Weibe; und versuchten ihn damit.
Er antwortete aber und sprach: Was hat euch Mose geboten? Sie sprachen; Mose hat zugelassen, einen Scheidebrief zu schreiben
und sich zu scheiden. {5 Mose.24,1} {Matthäus.5,31} Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Herzens Härtigkeit
willen hat er euch solches Gebot geschrieben; aber von Anfang der Kreatur hat sie Gott geschaffen einen Mann und ein Weib. '
Aus diesen Worten können wir entnehmen, dass die Zehn Gebote von Gott und das Mosaische Gesetzsystem von
den Vätern stammen. Es ist sehr wichtig zu bemerken, dass Jesus nicht die Gesetze Gottes sondern die Gesetze und
die harten Strafen des alten Testaments abgeändert hat. Wer in der Liebe lebt, der braucht keine Vergeltung mehr!
'Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. '
Das Gesetzt ' Auge um Auge, Zahn um Zahn ' kennen wir aus der Bibel, aber es ist verblüffend, dass dieses Gesetz
schon vor Jahrhunderten bekannt war.

In den mündlichen und schriftlichen Erörterungen der Rabbiner wurde das Talionsprinzip
(Ius talionis, von lateinisch talio: Vergeltung) schon vor Christus problematisiert und kontrovers erörtert.
Auge für Auge (hebräisch ajin tachat ajin) ist Teil eines Rechtssatzes aus dem Sefer ha-Berit (hebr. Bundesbuch)
in der Tora für das Volk Israel (Exodus: 21; 23-25 ):
. . . so sollst du geben Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmal
für Brandmal, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.
Das oben genannte Talionsprinzip verlangt einen angemessenen Schadensersatz in allen Fällen von Körperverletzung.
Dies sollte die im Alten Orient verbreitete Blutrache eindämmen und durch eine Verhältnismäßigkeit von Vergehen und Strafe ablösen.

Es ist erstaunlich, dass der babylonische König Hammurapi um etwa 1800 vor Christus in seinen Gesetzessammlungen
ähnliche Gesetzte für die Strafverfolgung, wie sie in der Bibel stehen, festgehalten hat. Körperverletzungen Hammurapis
Gesetze werden heute als Beispiel für harte Strafen genannt, man spricht von 'Auge um Auge, Zahn um Zahn v. Dieses oben genannte Talionsprinzip wurde aber nur im Zusammenhang mit Körperverletzungen angewendet.

Von König Hammurapi wurde es eine in Stein (2,25 m hohen Stele ein freistehender Pfeiler aus Diorit.) gehauene
Abbildung gefunden. Er wurde unsterblich durch den ' Codex Hammurapi ', eine der frühesten erhaltenen
Gesetzessammlungen der Welt. Ihr Grundprinzip lautet Auge um Auge, Zahn um Zahn. '
Wenn ein Mann das Auge des Sohnes eines anderen Mannes zerstört, so soll man sein Auge zerstören.
Wenn er einem Manne einen Knochen bricht, so soll man seinen Knochen brechen.'
Die Regeln sind unerbittlich, schaffen aber Rechtssicherheit, wenn auch nicht für jeden.

Es ist sehr verblüffend und sogar hat sich um Aufregung gekümmert, dass auch die Hammurapis Gesetzessammlung
keineswegs einzigartig war. Bereits 300 Jahre zuvor schuf der sumerische König Urnammu ein ähnliches Werk, und 100
Jahre vor Hammurapi ließ Lipitschar, König von Isin, ebenfalls eine Stele beschriften. Beide Werke sind jedoch nur
fragmentarisch erhalten. Hammurapis Schriften wurden jedoch vielfach aufgezeichnet. Der assyrische König Assurbanipal
verwahrte eine Abschrift auf Tontafeln in seiner Bibliothek in Ninive. Auch ins römische Recht fand der Codex Hammurapi Eingang.
So die Geschichte.
Hoch schlugen die Wellen der Erregung, denn hier gab es eine ganze Reihe von Gesetzen, die dem ' mosaischen Gesetz '
in vieler Hinsieht sehr ähnlich waren. Man lese nur die Übersetzung einiger Paragraphen, die den Gesetzen aus
2. Mose 21-23 sehr gleichen:
Zitate aus dem Gesetzbuch vom Hammurapi
' . . .ein Mann hat das Auge eines Freigeborenen zerstört, so wird man sein Auge zerstören, . . . er hat einem anderen
einen Knochen zerbrochen, so wird man seinen Knochen zerbrechen, . . . ein Mann hat einem anderen ihm gleichstehenden
Manne einen Zahn ausgeschlagen, so wird man ihm einen Zahn ausschlagen. ' (Hammurapi Nr. 196, 197, 200).
' Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß ' (2. Mose 21,24).

Hier taucht die Frage auf: Jesus hat gesagt, dass diese Gesetze grundsätzlich von den Vätern stammen. Jetzt lesen
wir dass die mosaische Gesetzte schon vor dem Moses in verschiedenen Ländern praktiziert hat. Gibt es keinen Widerspruch?

Wir werden erstaunen, wenn wir erfahren, was der Name Hammurabi bedeutet:
' Der Name Hammurapi setzt sich zusammen aus den akkadischen Begriffen hammu(m) und rapi´u(m). hammum hat die Bedeutungen ' Familienoberhaupt, Familienvater ', ' väterlicher Onkel' oder ' Grossvater '. Rapi' um bedeutet ' Heiler ' und ist vom Verb rapûm (heilen) abgeleitet. Der Name Hammurapi kann demzufolge als ' heilender Vater' (seines Volkes) verstanden werden. ' (schrieb das Lexikon)
Hammurapi (oder Hammurabi) hat das Gesetzbuch, laut der Legende, von dem Sonnengott bekommen:
Der göttliche Ursprung des Gesetzes ist auf einem Basrelief dargestellt. Es zeigt den König, der den Kodex vom Gott Schamasch erhält.

Also die mosaischen Gesetze stammen grundsätzlich nicht von Gott, sondern von den Vätern. Eine wichtige Bemerkung für
das Gesetz ' Auge um Auge'. Nach der rabbinischen Überlieferung wurde das Talionsprinzip in Israel niemals wortwörtlich
geltend gemacht. (Die Babylonier haben vom diesen Gesetz regelmäßig Gebrauch gemacht. Also sie haben wortwörtlich
durchgeführt!)
Diese Formulierung dient dazu für die israelischen Richter, dass sie bei dem Gerichtsverfahren absolut korrekt, ohne Ansehen
der Person, entscheiden sollen. Die Strafe sollte der Straftat genau entsprechen.
Sogar wurde das Peinigen den Tieren auch streng untersagt:
5. Moses 25; 4: Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.

Auch die Sachschäden wurden ganz korrekt geregelt wie im z.B.
2.Mose 22; 4: 'Wenn jemand einen Acker oder Weinberg beschädigt, dass er sein Vieh lässt Schaden
tun in eines andern Acker, der soll von dem Besten auf seinem Acker und Weinberg wiedererstatten.'

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Gesetze Gottes gegenüber den menschlichen Gesetzten sind immer
noch wirksam, sie sind heute ebenso gültig, wie damals, in der Ära Mose.

Ein Beispiel aus den heutigen Nachrichten:
Die Steuerfahnder haben im 'Lichtesteinschen Steuerparadies' hunderte Steuersünder entdeckt.

Gefährliche Erbschaft aus Liechtenstein (Febr. 2008)
(Eine Nachricht aus den heutigen Zeitungen)

'Der Vater hat Steuern hinterzogen, der Sohn erbt die Schulden: Thomas P. wusste nichts von den Millionen
auf Liechtensteiner Konten - bis ihm die Steuerfahndung einen Brief schrieb. An das Geld kommt er bis heute
nicht heran, nachzahlen musste er trotzdem.
Die Steuersünde des Vaters wird zur Schuld des Sohnes'
Erinnert diese Geschichte uns nicht an den Vers vom Klagelied 5; 7: 'Unsre Väter haben gesündigt und sind
nicht mehr vorhanden, und wir müssen ihre Missetaten entgelten. '
dieses Geschehen von Jeremia und auch Hesekiel wurde symbolisch aufgefasst:
'Die Väter haben Herlinge gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden'?
(Jeremia.31,29 und Hesekiel.18,2)

Der Fehler von Adam wirkte auf die ganze Menschheit, und die Fehler der Volksführer haben manchmal verehrende
Folge auf das Volk gehabt.

Aber Christus kam nicht um das Gesetz abzulösen sondern zu erfüllen. Die Gesetze Gottes werden bis zum Ende
der Welt gültig bleiben.

' Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen,
aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen
der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe. ' Matthäus 5;17-18
JA! Wie kein einziges Atom aus dem Universum verloren gehen kann, eben so keine böse Taten, kein einziges böses
Wort nicht verschwinden wird.
Wir sollten auf unseren Worten aufpassen. (Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden . . . ),
Jesus hat das Gesetz und die Vorhersagen der Propheten erfüllt. Eine Anspielung ist darauf: Er hat ständig aus dem
alten Testamen zitiert.
Auf die Verführungsversuche des Satans hat er ausschließlich mit den Zitaten aus dem AT geantwortet.
 
neuer Beitrag 04.04.2008 17:01
  Tanir
134 Beiträge
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 

Sorry, jetzt muss ich aber mal intervenieren.

Ein Einzelner Mensch konnte da überhaupt nichts retten. Für solche Fragen war ja ein Bet Din (Gericht) zuständig.

Oder der Sanhedrin.

Todesurteile wurden aber höchst selten vollzogen. Man versuchte stets mildernde Umstände zu finden um diese nicht auszusprechen. Und - nicht vergessen, die mündliche Thora. Ohne sie geht überhaupt nichts. Da könnt ihr noch so “bibelkundig“ sein...

Töten und morden ist nicht das gleiche.

Bitte lernt das Judentum von Grund auf und nicht durch die Brille der christlichen Bibel. Erst dann versteht ihr eure eigene Religion.

Nicht umgekehrt.

 

 

 

 
neuer Beitrag 04.04.2008 18:32
  Josef
177 Beiträge
10.


Re: Das Gesetzbuch von Moses! 

 Tanir schrieb

Sorry, jetzt muss ich aber mal intervenieren.

Ein Einzelner Mensch konnte da überhaupt nichts retten. Für solche Fragen war ja ein Bet Din (Gericht) zuständig.

Oder der Sanhedrin.

Todesurteile wurden aber höchst selten vollzogen. Man versuchte stets mildernde Umstände zu finden um diese nicht auszusprechen. Und - nicht vergessen, die mündliche Thora. Ohne sie geht überhaupt nichts. Da könnt ihr noch so “bibelkundig“ sein...

Töten und morden ist nicht das gleiche.

Bitte lernt das Judentum von Grund auf und nicht durch die Brille der christlichen Bibel. Erst dann versteht ihr eure eigene Religion.

Nicht umgekehrt.

Liebe Tanir danke für deine Hilfe,

Georg sucht immer verzweifelt, nach irgendwelchen "Beweisen" um die Tora für "ungültig" erklären zu können.

Die Szene mit der Ehebrecherin ist gestellt, um sagen zu können: wer ohne sünde ist, der werfe den ersten stein.  was natürlich ein unsinn ist.

Bei einem Ehebruch braucht man zwei Zeugen die es mit eigenen Augen gesehen haben. die  zeugen werden nicht angeführt. Und es ist auch kein Gericht zusammengetreten. Ausserdem wird bei Juden mit dem Hinabwerfen des Deliquenten vom einen Fels in den Abgrund '"gesteinigt" und nicht mit werfen.  Und wie Tanir sagt; Todesstrafen wurden fast nie ausgesprochen. Deswegen ist die Szene eindeutig erfunden.

Es heisst im Gesetz; du sollst nicht morden!

Dann: du soll lieben deinen G´tt mit ganzen Herzen usw.....

du sollst deinen nächsten lieben usw...

ihr sollt dem anderen nicht tun, was ihr auch nicht wollt das man es euch tut usw...

 

steht alles im Tanach oder Talmud also es gibt nicht neues unter der sonne

 

LG

Halevi

 
neuer Beitrag 06.04.2008 18:30
  Josef
177 Beiträge
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch Josef  am 06.04.2008 18:31:18)

 Pia schrieb
Lieber Georg, Josef hat recht, wenn er sagt *Jesus fühlt sich anscheinend dem Gesetz nicht verpflichtet*.

Liebe Pia

Damit meinte ich dass Jesus sich gar nicht mit der Lehre ausgekannt hat, und nicht verstanden hat.  Und 2.  wenn Jesus sagt "euer Gesetz", bedeuted es auch dass er nicht kompetend ist zu sagen was die Juden zu tun haben oder nicht. Jesus gibt sich fremd, und hat mit der Lehre G´ttes nichts zu tun.  Ich glaube dass Johannes sich selbst auch so gesehen hat. Schliesslich hatte er seinen fragwürdiges  Evangelium ca 100 Jahre n.d.Z geschieben.

LG

Halevi

 

 
neuer Beitrag 04.04.2008 19:42
  rh
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch rh  am 04.04.2008 20:20:31)

 georggati schrieb
Das Gesetzbuch von Moses!
Josef schreibt:
„Bei Johannes 10, 33-36 lese ich nur heraus, das Jesus sich nicht als Jude sieht, indem er ja von "eurem Gesetz" spricht. Er fühlt sich anscheinend dem Gesetz nicht verpflichtet.“
....
Eine Frage: stammt das ganze Mosaische Gesetzbuch von G´tt?

Jesus als eine Ehebrecherin die Schriftgelehrten und Pharisäer steinigen wollten, hat das Leben der Frau gerettet. Die Geschichte steht im Johannes 8; 1 -11:
......
Hier können wir entnehmen, dass Christus die Härte des Gesetzes besänftigt.
.......
Hier taucht eine sehr wichtige Frage auf: Hat Christus das Gesetz Gottes abgeändert?
Im Moses 3.Moses 20;10 steht: ....
Johannes 7;22: ' ....

1) Da ist in meinen Augen keine Frage nötig: Selbstverständlich ist das ganze mosaische Gesetzbuch von GOTT!

2) CHRISTUS soll das Gesetz besänftigt haben? Das widerspricht u.a. Mt.5,17.  Das Wesentliche dieses Verhaltens von JESUS liegt darin, dass ER  damit  dem "Gericht" (denn  die Ältesten, Priester, Schriftgelehrten, Pharisäer  waren offensichtlich als "Abgesandte" des  Gerichtes mit dem fertigen Urteil der Steinigung "in der Tasche" da, um IHN, JESUS, eines Gesetzesbruches zu überführen) aufzeigte, dass sie bei ihren Urteilen die Grundlage, die GOTT selber ihnen für diese Aufgabe mitgegeben hat, nicht mehr beherzigen, nämlich die Liebe.

3) Natürlich ist damit das Gesetz weder aufgehoben noch abgeändert!

4) Joh.7,22 sollte nicht einfach aus dem Zusammenhang gerissen werden, damit keine falsche Schlussfolgerungen gezogen werden.

Eine Auseinanderdividierung von "Herrn", von "Vätern" usw. ist eine fehlerhafte Fährte.

Gruß!
rh

 
neuer Beitrag 04.04.2008 21:37
  Pia
58 Beiträge
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
Lieber Georg, Josef hat recht, wenn er sagt *Jesus fühlt sich anscheinend dem Gesetz nicht verpflichtet*. Jesus hat das Gesetz weder geändert noch aufgelöst, sondern er IST selbst die ERFÜLLUNG der Gesetze! (Es mag den Anschein von "Besänftigung" haben). Erfüllung bedeutet, wer an IHN glaubt, der IST gerecht! Der ist nicht mehr "gebunden" an die Gesetze. Wenn Christus ausdrücklich betont, daß in dem wichtigsten Gesetz (Gottes- und Nächstenliebe) ALLE anderen Gesetze enthalten sind, dann ist es so! Das schließt nicht aus, daß auch ein Christ sich an die Gesetze halten kann/darf, denn sie sind gut. Aber ein Christ ist durch Christus von der "Last" der Gesetze befreit! "Zur Freiheit hat uns Christus befreit". So sagt es das 2. Testament (NT) Gottes. Hat Jesus wirklich mehrmals gesagt, daß diese Gesetze nicht von Gott, sondern von den Vätern stamme? Kannst Du ein paar Stellen angeben, bitte? LG
 
neuer Beitrag 07.04.2008 15:14
  georggati
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch georggati  am 22.05.2008 19:12:54)
Liebe Pia!
Du schreibst:
„Jesus hat das Gesetz weder geändert noch aufgelöst, sondern er IST selbst die ERFÜLLUNG der Gesetze!“
Gerade damit hat ER das Gesetz geändert, dass ER die ERFÜLLUNG der Gesetze geworden ist.
Warum?
Der Tanach schreibt mehrmals: wer gesündigt, der muss sterben.
Hes 18,4: „Denn siehe, alle Menschen gehören mir; die Väter gehören mir so gut wie die Söhne; jeder, der sündigt, soll sterben.“
Römer 6; 23: „Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben in Christo Jesu, unserm HERRN“
1. Kor 15; 22 -26: „Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, also werden sie in Christo alle lebendig gemacht werden.
Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: der Erstling Christus; darnach die Christo angehören, wenn er kommen wird; {1 Thessalonicher.4,16}
darnach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft
und alle Obrigkeit und Gewalt. {Römer.8,38} Er muß aber herrschen, bis daß er "alle seine Feinde unter seine Füße lege". {Matthäus.22,44}
Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod.“
Der Tanach sagt dagegen: Jesaja 26; 14: „Die Toten werden nicht lebendig, die Verstorbenen stehen nicht auf; denn
du hast sie heimgesucht und vertilgt, und zunichte gemacht all ihr Gedächtnis.“
Psalm 115; 17: „Die Toten werden dich, HERR, nicht loben, noch die hinunterfahren in die Stille; .“
Prediger 9; 5: „Denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben werden; die Toten aber wissen nichts, sie haben auch
keinen Lohn mehr, denn ihr Gedächtnis ist vergessen,“

Liebe Pia! Erkennst du auch, dass hier etwas Wichtiges passiert, das mit dem Gesetz von Moses zu tun hat?

G´tt hat auch sein Gesetze abgeändert:

Jeremia 31;29- 39: „Zu derselben Zeit wird man nicht mehr sagen: "Die Väter haben Herlinge gegessen, und der
Kinder Zähne sind stumpf geworden": {Klagelieder.5,7}
{Hesekiel.18,2} sondern ein jeglicher soll um seiner Missetat willen sterben,
und welcher Mensch Herlinge ißt, dem sollen seine Zähne stumpf werden.“

Jesus hat, als er sich in Hinrichtung der Frau eingemischt hat, zeigte, dass die Ära der harten Mosaischen Gesetze
zu Ende gegangen. (Mit der modernen Psychologie kann man diese sehr gut untermauern!)
Aber deine Frage: wo hat Jesus über die Mosaische Gesetze gesprochen, siehe die Folgende Stelle:

Johannes 7;22: 'Mose hat euch darum gegeben die Beschneidung, nicht dass sie von Mose kommt, sondern von
den Vätern, und ihr beschneidet den Menschen am Sabbat. '

Markus 10; 1- 6: 'Und er machte sich auf und kam von dannen an die Örter des jüdischen Landes jenseits des Jordans.
Und das Volk ging abermals in Haufen zu ihm, und wie seine Gewohnheit war, lehrte er sie abermals. Und die Pharisäer
traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden möge von seinem Weibe; und versuchten ihn damit.
Er antwortete aber und sprach: Was hat euch Mose geboten? Sie sprachen; Mose hat zugelassen, einen
Scheidebrief zu schreiben und sich zu scheiden. {5 Mose.24,1} {Matthäus.5,31} Jesus antwortete und sprach zu ihnen:

Um eures Herzens Härtigkeit willen hat er euch solches Gebot geschrieben; aber von Anfang der Kreatur hat sie Gott
geschaffen einen Mann und ein Weib. '

Aus diesen Worten können wir entnehmen, dass die Zehn Gebote von Gott und das Mosaische Gesetzsystem von
den Vätern stammen. Es ist sehr wichtig zu bemerken, dass Jesus nicht die Gesetze Gottes sondern die Gesetze
und die harten Strafen des alten Testaments abgeändert hat. Wer in der Liebe lebt, der braucht keine Vergeltung mehr!
'Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. '

"Ich bin der WEG und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Jon. 14,6).
Wenn es einen anderen Weg gäbe, hätte Christus es uns gesagt.

Und noch etwas wichtiges: Was auf dem Golgotha geschah war, unwiederholbar, nirgendwo konnte es
noch einmal vorkommen.
Die Menschheit lebt in der Materie, wohin sie durch Adam gefallen ist. Nach dem Gesetz gibt es nur eine
Möglichkeit davon befreit zu werden, den Weg Christi.
Bei der Verklärung Jesu haben die Apostel noch zwei Männer gesehen, Mose und Elia. Und Petrus sprach zu Jesus:
"Meister, hier ist für uns gut sein! Laßt uns drei Hütten bauen, die eine, Mose (das Gesetz) eine und Elia (Propheten) eine.
Aber er wusste nicht, was er redete. Als er aber Petrus dies redete, kam eine Wolke und überschattete sie,
und es geschah eine Stimme aus der Wolke, die sprach:
"DIESER IST MEIN AUSERWÄHLTER SOHN, DEN SOLLT IHR HÖREN!

Wäre schon nicht die höchste Zeit diese Aussage zu verstehen?
Die Ära der Propheten und die Ära des Gesetzes ist abgelaufen!!
Wie es die Bibel eindeutig gesagt hat:

Matthäus 7;12:
Vom Tun des göttlichen Willens
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.“

Deswegen gibt es keinen Prophet mehr in Israel und deswegen wurden die Gesetze die nicht von G´tt sondern
von den Vätern stammen, abgeändert!
. . . „darum dass kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz kommt
Erkenntnis der Sünde.“ Röm 3,20.

Liebe Grüße
Georg
 
neuer Beitrag 04.04.2008 23:51
  georggati
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch georggati  am 22.05.2008 19:15:02)
Liebe Pia!
Noch einmal. Die Lage ist nicht so einfach!

Aber Christus kam nicht um das Gesetz abzulösen sondern zu erfüllen. Die Gesetze Gottes
werden bis zum Ende der Welt gültig bleiben. (Also nicht die Mosaische Gesetze, die schon verändert wurden!!!

' Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen;
ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis dass
Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfel vom Gesetz,
bis dass es alles geschehe. ' Matthäus 5;17-18
JA! Wie kein einziges Atom aus dem Universum verloren gehen kann, eben so keine bösen Taten,
kein einziges böses Wort nicht verschwinden wird.
Wir sollten auf unseren Worten aufpassen. (Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden . . . ),
Das ist das Gesetz G´ttes!!!!
 
neuer Beitrag 05.04.2008 00:12
  georggati
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch georggati  am 22.05.2008 19:16:15)
Liebe Tanir:
Du schreibst:
„Todesurteile wurden aber höchst selten vollzogen. Man versuchte stets mildernde Umstände
zu finden um diese nicht auszusprechen.“
Oder hat man immer weniger Zeuge gefunden?



 
neuer Beitrag 05.04.2008 00:16
  georggati
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch georggati  am 22.05.2008 19:18:19)
Lieber Josef! Du schreibst an Tanir:

„Georg sucht immer verzweifelt, nach irgendwelchen "Beweisen" um die Tora für "ungültig" erklären zu können.“
Ich sehe es mit einer anderen Optik. Du hast deine Aussage schon mehrmals geändert, inzwischen wiederholst
zügig, dass das AT eine Spekulation ist.
Du hast noch bisher keinen einzigen Beweis gebracht, damit du die Aussage des AT widerlegen könntest.

Das Gesetz z.B. „Auge um Auge“ stammt nicht von G´tt!! Sondern von den Vätern! Wie es Christus gesagt hat,
und die Wissenschaft konnte es belegen!
Was kannst du dagegen sagen?

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
Georg
 
neuer Beitrag 05.04.2008 00:31
  georggati
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch georggati  am 23.04.2008 01:54:05)
 
neuer Beitrag 05.04.2008 09:21
  georggati
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Re: Das Gesetzbuch von Moses! 
bearbeitet durch georggati  am 23.04.2008 01:54:25)
 
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