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liebe tanir, ich weiß nicht wie ich dir das erklären soll, aber manchmal wenn man leuten nicht vor den kopf stoßen möchte, stellt man oft fragen, die man eigentlich schon kennt. ich weiß nicht ob du mich verstehst. ich will anderen nicht meine meinung aufzwängen, aber möchte doch dass sie über gewisse dinge nachdenken.
meine persönliche meinung zur missionierung der juden ist.
1. denke ich nicht, dassjesus es wollte dass eine neue religion ensteht. er sagte ja nicht geht in die welt und macht alle zu christen oder irre ich mich da, er sagte geht in die welt und verkündet allen die gute botschaft. gute nachricht.
2. die juden die ich kenne, kennen sich alle sehr gut im neuen testament aus, sie sind aber keine judenchristen oder mess. juden. also sie kennen die gute nachricht, wenn sie sie nicht anerkennen, dann liegt das nicht in meiner hand.
3. ja wie schon gesagt, würden sich alle juden zum christentum bekennen, würde es dann noch ein jüdisches volk geben, würde es ein israel wie im moment geben. ja würde die endzeit , die offenbarung so wie es im NT stehst so passieren, wie es vorhergesagt ist?
ich denke gott hat etwas mit dem jüdischen volk vor und er hat etwas mit uns christen vor, aber vielleicht nicht das gleiche. hätten die juden ihre jüdischen schriften nicht immer so streng gelebt, hätte das judentum in der diaspora sicherlich nicht überlebt. daher bin ich nicht dafür juden mit aller gewalt zu missionieren. wenn jemand interessiert ist und mich nach meinem glauben fragt, bin ich immer bereit meinen glauben an jesus zu bezeugen, aber wenn mich jemand bittet, (wenn er jude ist),d ass er nicht missioniert werden will, dann respektiere und akzeptiere ich das.
aber was ich schon oft erlebt habe ist dies, christ will kontakt zu jude , jude ist skeptisch, christ versuchst es weiter, jude ist distanziert und lehnt vielleicht ab, christ ist sauer , christ tut es kund und wird massiv. natürlich sind nicht alle christen so und viele viele sind sehr respektvoll im umgang, aber es gibt auch die obengenannten. und ich persönlich denke es ist and er zeit für einen neuanfang, für annäherung. ich wünsche mir so sehr christen und juden können in zukunft ganz normal miteinander umgehen ohne vorurteile und ohne berührungsängste. leider habe ich nicht die schriftstellerische gabe und hoffe ich konnte dir rüberbringen was ich denke und meine. liebe grüße susanna
an alle christen hier im forum, vielleicht seid ihr etwas erstaunt über meinen beitrag, aber ich arbeite aktiv in einer organisation jüd.-christl. dialog mit, und habe daher schon viele verschiedene erfahrungen gemacht. sicherlich ist es von christen immer gut gemeint. aber man muß auch die jüdische seite respektieren , verstehen und die kultur verstehen lernen. danke für euer verständnis susanna |
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danke tanir alles gute auch für dich und ich möchte dich auch herzlich grüßen. susanna |
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hallo tanir, ich habe mich eine weile ind er HP von kimizion aufgehalten, da sie sehr umfangreich ist, konnte ich natürlichnur einiges lesen. ja was ich eigentlich sagen möchte. ich habe da einen artikel gelesen, der uns christen in 3 großgruppen aufteilt. kath, evang. luth. und die evangelikalen.
ich gehöre zu letzterem. leider hat mich , was da stand ein bißchen traurig gemacht. das wohl wir israel als volk und staat anerkennen, und auch durch geldspenden die siedlungen unterstützten, aber alles nur um letztendlich zu missionieren. natürlich wird es als auftrag gesehen. die gute botschaft weiterzusagen. aber es gibt auch israelfreunde, die keine hintergedanken haben, die sich von judenmission distanziereen. und dies auch in ihren gemeinden kundtun. meine persönliche meinung ist, wir sollten, die sog. namenchristen missionieren, wenn wir uns um sie kümmern haben wir genug zu tun.
als ich nun diesen artikel gelesen habe bin ich echt entmutigt, weiter für den christl-jüdischen dialog zu kämpfen. laut diesem artikel sind wir wohl alle hinterhältig, und haben nur eines im sinn die missionierung des ganzen jüd. volkes. tanir was ist deine meinung dazu. liebe grüße susanne
natürlich interessiert mich auch die meinung anderer leute hier im forum. s. |
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liebe tanir, danke dass, du mich verstehen kannst. es ist gut für mich zu hören , dass du meinst ich sollte im dialog weitermachen. weißt du ich versuche immer mich auf augenhöhe zu unterhalten. und ich kann die jüd. israelis und auch die andere jüd. bevölkerung auf der ganzen welt wirklich gut verstehen. ich weiß worum es ihnen geht. ich habe oft schon zu missionaren gesagt, sie kämpfen alle um das überleben, des judentums, und das ist auch ein anliegen für mich. ich möchte , dass wir nichtjuden verstehen, warum die mission auf so großen widerstand stößt. ich bin so froh , dass du hier im forum bist. bis bald liebe grüße susanna shalom |
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hallo tanir, danke für den link, habe es mir schon ausgedruckt muß es noch genau durchlesen.
was mich schon verwundert, dass anfangs gleich steht. ein jude ist nur ein vollständiger jude, wenn er jesus annimmt. und dann noch dass jesus erst wieder kommen wird, wenn alle oder eine bestimmte zahl missioniert ist und sich eine bestimmte anzahl von juden zum christentum hinwendet??????? steht das den in unserem neuen testament. also wenn ich mich nicht irre, heißt es wenn auch alle enden der welt das evangl gehört haben, wird er wieder kommen. und das jüdische volk kennt ja unserer neues testament. ???
im NT steht, aber das wird nur solange dauern, bis die volle zahl von menschen aus den ANDEREN völkern den weg zu christus gefunden hat. ......und doch g´tt hält seine zusagen und weil er ihre vorfahren erwählt hat , bleiben sie sein geliebtes volk. aus diesen sätzen, schließe ich , dass ich g`tt urteilen lasse. daher denke ich , ist es nicht nötig mit brachialer gewalt zu missionieren. liebe grüße susanna |
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liebe tanir, ich habe nun das handbuch jews for judaism aufmerksam gelesen. ja und was soll ich nun sagen! mein dilamma wird immer größer! je mehr ich mich mit judenmission beschäftige um so mehr, kann ich die jüdische haltung verstehen. aber was ich mich nun selbst frage, bin ich ein paradox. wenn ich mit christen darüber spreche, können sie mich nicht verstehen, sind fast schon verwundert über mich. wenn ich mich mit juden unterhalte, sind sie skeptisch. gib es einen weg, christ zu sein und judenmission abzulehnen. ich war mir eigentlich immer sicher in meinem glauben verwurzelt zu sein, aber das thema judentum läßt mich nicht los. widerspricht es sich gläubiger christ zu sein aber die jüdische seite verstehen zu können. es gibt menschen, denen es genauso geht wie mir, aber wir haben ,dass gefühl weder von der einen seite akzeptiert zu werden, noch von der anderen seite. viele juden meinen , wenn man einer evangelikalen kirche angehört, liebt man israel , weil es eben im NT steht. aber als ich in israel war, hatte das nichts mit dem zu tun, dass ich durch das NT mich befohlen fühlte, das land zu segnen , für es zu beten oder es zu lieben. irgendetwas machte es einfach mit mir. ich war begeistert, als ich zurückflog, heutlte ich fast unentwegt. ich war sehr traurig, weil mir auch bewußt war, das es nicht sicher ist, wann ich wieder nach israel reisen könnte. als ich an der westmauer war und gebetet habe, habe ich dinge gebetet die ich so noch nie formulierte. meine frage an dich was denkst du ist das eine mit dem anderen nicht vereinbar. liebe grüße susanna |
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hallo tanir, kann es sein dass das migdal anderst geschrieben wird, ich kann es nicht abrufen, der computer sagt mir immer erist nicht zu finden. danke susanna |
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