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| susanna schrieb
lieber josef, da ich jeden tag im gebet zu g´tt spreche denke ich , dass ich mich ja mit ihm direkt unterhalte. und bis jetzt habe ich immer das gefühl gehabt, dass er in schwierigen zeiten bei mir ist. als ich in jerusalem and der klagemauer gebetet habe, habe ich mich ihm besonders nah gefühlt.
aber weißt du, natürlich versuche ich mich nach g`ttesgebote zu richten, aber ich scheitere so oft daran. daher denke ich, egal wie sehr ich mich anstrenge, vor g`tt werde ich nie bestehen können. ich glaube nicht , dass es einen menschen gibt, der nie sündigt. und daher versuche ich durch buße , vergebung zu erlangen. und das ist bei uns eben durch jesus. wie ist es den bei dir? was macht man den im judentum um vergebung zu erlangen. ich weiß an jom kippur, aber das ist doch nur einmal im jahr. und da es ja keinen tempel mehr gibt, gibt es ja auch kein opoferritual mehr.
zu der zeit als es noch einen tempel gab, hat doch der priester im tempel, im allerheiligsten , das blut eines lammes versprengt und so um vergebung gebeten, zuerst für sich dann für die anderen gläubigen, oder ist das falsch. aber wie ist es den heute?
meine liebe zu israel, denke ist eine gabe die ich bekommen habe, ein geschenk g`ttes, so sehe ich das.
bis bald susanna
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Liebe Susanna,
du betest direkt zu G´tt aber die Buse über Jesus. Schau du musst selbst wissen was du tust, und es ist egal wie du es tust. Deine Buchhaltung läuft. Haben und Soll - Seite. Die Bilanz wird dann vor G´tt gemacht, und ER entscheidet so oder so.
Es gilt der Monat Elul als Zeit der „Teschuwa“, der Umkehr. Diese ist jedoch mit Rosch Ha Schana nicht abgeschlossen, sondern erstreckt sich über die folgenden „zehn Tage der Umkehr“ bis zum Jom Kippur. Dies ist der heiligste und feierlichste Tag des jüdischen Jahres, mit Schwerpunkt auf Reue und Versöhnung - mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit Gott. Essen, Trinken, Baden, Körperpflege, das Tragen von Leder (einschließlich Lederschuhen) und sexuelle Beziehungen sind an diesem Tag verboten, in der Neuzeit auch das Rauchen. Das Fasten - der gänzliche Verzicht auf Essen und Trinken - beginnt kurz vor Sonnenuntergang und endet am folgenden Tag nach Einbruch der Nacht.
LG
Halevi
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lieber josef, das was du geschrieben hast, habe ich verstanden! wie ist das aber , wenn man vor dem jom kippur stirbt, dann geht man ja mit seinen sünden vor g´tt oder? oder kannst du die umkehr auch täglich im gebet machen, das ist der punkt den ich nicht ganz verstehe. und darf ich dich noch etwas fragen, nach dem tod ist man da im judentum auch erst in einer art himmel bis zur auferstehung. es gibt doch auch im judentum ein neues jerusalem. ich wäre dir echt dankbar für eine erläuterung, dass interessiert mich sehr.
vielleicht denkst du ich könnte dies ja auch im internet nachlesen, aber ich habe schon öfter was nachgelesen und wenn ich dann jemanden persönlich gefragt habe, waren die erklärungen im internet nicht immer so ganz richtig. danke liebe grüße susanna |
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| | Pia |
| 58 Beiträge |
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| Josef, machen wir einen Deal? Wenn Du mir sagst, ob Du schon früher im Forum geschrieben hast, sage ich Dir, warum ich nach Deinem Land gefragt habe. Über die Mondgesichter reden wir später.
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| | Pia |
| 58 Beiträge |
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Josef schrieb
| susanna schrieb lieber josef, da ich jeden tag im gebet zu g´tt spreche denke ich , dass ich mich ja mit ihm direkt unterhalte. und bis jetzt habe ich immer das gefühl gehabt, dass er in schwierigen zeiten bei mir ist. als ich in jerusalem and der klagemauer gebetet habe, habe ich mich ihm besonders nah gefühlt. aber weißt du, natürlich versuche ich mich nach g`ttesgebote zu richten, aber ich scheitere so oft daran. daher denke ich, egal wie sehr ich mich anstrenge, vor g`tt werde ich nie bestehen können. ich glaube nicht , dass es einen menschen gibt, der nie sündigt. und daher versuche ich durch buße , vergebung zu erlangen. und das ist bei uns eben durch jesus. wie ist es den bei dir? was macht man den im judentum um vergebung zu erlangen. ich weiß an jom kippur, aber das ist doch nur einmal im jahr. und da es ja keinen tempel mehr gibt, gibt es ja auch kein opoferritual mehr. zu der zeit als es noch einen tempel gab, hat doch der priester im tempel, im allerheiligsten , das blut eines lammes versprengt und so um vergebung gebeten, zuerst für sich dann für die anderen gläubigen, oder ist das falsch. aber wie ist es den heute? meine liebe zu israel, denke ist eine gabe die ich bekommen habe, ein geschenk g`ttes, so sehe ich das. bis bald susanna | Liebe Susanna, du betest direkt zu G´tt aber die Buse über Jesus. Schau du musst selbst wissen was du tust, und es ist egal wie du es tust. Deine Buchhaltung läuft. Haben und Soll - Seite. Die Bilanz wird dann vor G´tt gemacht, und ER entscheidet so oder so. Es gilt der Monat Elul als Zeit der „Teschuwa“, der Umkehr. Diese ist jedoch mit Rosch Ha Schana nicht abgeschlossen, sondern erstreckt sich über die folgenden „zehn Tage der Umkehr“ bis zum Jom Kippur. Dies ist der heiligste und feierlichste Tag des jüdischen Jahres, mit Schwerpunkt auf Reue und Versöhnung - mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit Gott. Essen, Trinken, Baden, Körperpflege, das Tragen von Leder (einschließlich Lederschuhen) und sexuelle Beziehungen sind an diesem Tag verboten, in der Neuzeit auch das Rauchen. Das Fasten - der gänzliche Verzicht auf Essen und Trinken - beginnt kurz vor Sonnenuntergang und endet am folgenden Tag nach Einbruch der Nacht. LG Halevi |
Lieber Josef! Ich möchte doch noch einmal auf Susannas Gedanken eingehen. Seit es keinen jüdischen Tempel mehr gibt, keinen Opferdienst, gibt es doch keine Vergebung für einen Juden? Du schreibst über Jom Kippur und Reue, Versöhnung (mit Menschen). Aber hat ein Jude die Vergebung von Gott, wie kann er sicher sein? Nach meinem Verständnis nicht! - Christus ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt! Durch sein Blut sind wir gereinigt, geheilt, heilig. Jede neue Sünde, die ihm, dem Auferstandenen, bekannt wird, vergibt er, so steht es in der Bibel. - Auch Menschen aus dem jüdischen Volk brauchen Vergebung, also brauchen sie Christus, den Messias, über den im AT berichtet wird. |
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Pia schrieb
Lieber Josef! Ich möchte doch noch einmal auf Susannas Gedanken eingehen. Seit es keinen jüdischen Tempel mehr gibt, keinen Opferdienst, gibt es doch keine Vergebung für einen Juden? Du schreibst über Jom Kippur und Reue, Versöhnung (mit Menschen). Aber hat ein Jude die Vergebung von Gott, wie kann er sicher sein? Nach meinem Verständnis nicht! - Christus ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt! Durch sein Blut sind wir gereinigt, geheilt, heilig. Jede neue Sünde, die ihm, dem Auferstandenen, bekannt wird, vergibt er, so steht es in der Bibel. - Auch Menschen aus dem jüdischen Volk brauchen Vergebung, also brauchen sie Christus, den Messias, über den im AT berichtet wird. |
Nun liebe Pia,
Das Opferdienst hat bei Juden eine ganz andere Bedeutung als bei Heiden. Es wird nicht geopfert um Gott gnädig zu stimmen, sondern um die Gemeinschaft des jüdischen Volkes hervorzuheben, und dadurch auch gemeinsam zu Gott zu kommen. Somit gibt es sehr wohl den Opferdienst heute noch, und zwar in symbolischen Handlungen. Die Vergebung entscheidet sich am Jom Kippur das ist sicher. Und wem vergeben wurde dem wurde vergeben. Gegenfrage; wie kannst du in deinem Verständnis so sicher sein? Du neigst zu spekulationen.
Die christliche Ansicht, so wie du es oben beschreibst, würde Tor und Tür für das Böse im Menschen öffnen. Jede Sünde wird automatisch von Jesus vergeben. Das kann doch nicht sein. Aber es wurde von vielen Christen so verstanden und praktiziert. Und wenn du sagst; "durch sein Blut seid ihr geheiligt usw...", wo ist dann die Garantie dass es auch so bleibt. Das könnte man so auffassen, dass man nur bis zur nächsten Sünde gereinigt ist, und theoretisch könntest du schon eine Sekunde nach der Vergebung wieder eine Sünde begehen und dann um Vergebung bitten. Das wäre ein perpetum mobile ohne jeden Sinn, du bittest nicht um Vergebung mit dem Ziel dich zu bessern, sondern nur um für eine gewisse Zeit gereinigt oder geheiligt zu sein. Das kann es auch nicht sein. Was dann?
Die Menschen aus dem jüdischen Volk brauchen Vertrauen in G´tt. Und das ist nur mit Taten zu erlangen, und dies freiwillig, mit ihren freien Willen. Da haben sie automatisch auch eine art Vergebung.
LG
Halevi
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| susanna schrieb
lieber josef, das was du geschrieben hast, habe ich verstanden! wie ist das aber , wenn man vor dem jom kippur stirbt, dann geht man ja mit seinen sünden vor g´tt oder? oder kannst du die umkehr auch täglich im gebet machen, das ist der punkt den ich nicht ganz verstehe. und darf ich dich noch etwas fragen, nach dem tod ist man da im judentum auch erst in einer art himmel bis zur auferstehung. es gibt doch auch im judentum ein neues jerusalem. ich wäre dir echt dankbar für eine erläuterung, dass interessiert mich sehr.
vielleicht denkst du ich könnte dies ja auch im internet nachlesen, aber ich habe schon öfter was nachgelesen und wenn ich dann jemanden persönlich gefragt habe, waren die erklärungen im internet nicht immer so ganz richtig. danke liebe grüße susanna
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Liebe Susanna,
Wenn man stirbt egal wann, dann geht man mit seiner "Buchhaltung" zu Gott. d.h.: du gehst mit deinen schlechten Taten UND mit deinen guten Taten vor G´tt!!!
Schlechte Taten werden gegen Gute Taten aufgerechnet. Nach dem Ergebnis wird G´tt richten. Nur G´tt kennt den Wert deiner Taten und erst vor G´tt wirst du diesen Wert erfahren.
Die Umkehr machst du mit Taten, beten kannst du zusätzlich. Wie gesagt über dein Leben (oder Seele) nach dem Tod entscheidet G´tt. Es wird dir niemand in diesem Leben sagen können was mit dir nach dem Leben passiert. Für Juden aber ist es wichtig in seinen Nachkommen weiter zu leben.
Wenn das (was mit euch nach dem Tod passiert) die christliche Kirche euch suggerieren will, so ist das reine desinformation.
LG
Halevi
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| | rh |
| 29 Beiträge |
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Josef schrieb
...
Deine Sünden kann dir keiner nehmen, nur du selbst kannst es durch deine Taten. Das TUN ist wichtiger als das REDEN. Es ist dein freier Wille Gutes zu tun oder Schlechtes zu tun. Die Freiheit der Entscheidung liegt bei dir. G´tt gab auch dir diese Eigenschaft.
LG
Halevi
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Wenn du dich hierbei auf den Tanach (das ist doch das, was auch als Altes Testament bezeichnet wird, nicht wahr?)beziehst, wuesste ich gerne, wo dies nachzulesen ist?
Gruß!
rh |
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lieber josef, weißt du ich perön lich bin mir sicher meine buchhaltung würde nie aufgehen. esist ja nicht nur so das man was falsches tut, sondern man sündigt ja auch schon oft weil man was unterläßt. und ich glaube einfach, dass wir menschen gar nicht beurteilen können, was gut ist. ich bin einfach davon überzeugt, dass wir nicht vor g´tt bestehen können egal wie sehr wir uns anstrengen. ich denke auch nicht was uns unsere bibel suggeriert, dass es deninformation ist. weißt du wie du ja auch schon gesagt hast, haben wir einen freien willen, wir können uns für diesoder das entscheiden. wenn man sich für das judentum entschieden hat, gibt es einem ja anleitung wie man leben soll, und wenn ich mich nicht irre sagt g´tt im tenach und tora, wie man leben soll.
aber da ich mich für das christentum entschieden habe, glaube ich daran, was in der bibel steht. wenn das für dich nicht akzeptabel ist, dann respektiere ich das, ab ich finde es schade, dass du es so siehst, dass es desinfromation ist. suggerieren ist doch wenn man manipuliert wird, aber ich fühle mich nicht manipuliert, keiner zwingt mich das zu gauben, was ind er bibel steht. liebe grüße susanna
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| | Pia |
| 58 Beiträge |
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| Josef, entweder hast Du mich mißverstanden oder Du flunkerst. Du sagst: "jede Sünde wird automatisch vergeben. Das kanns doch
nicht sein." Nee, das kann's auch nicht sein! Ich habe gesagt, was die Bibel sagt: Bereuen, bekennen!!! und Vergebung empfangen.
"Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." 1.Joh. 1, 7-9
Und das lustig Weitersündigen ist Unsinn! Wer gläubig an Christus geworden ist, hat den Heiligen Geist empfangen, der uns verändert ("ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur"). Der läßt uns nicht so ganz einfach (weiter)-sündigen. Wenn es allerdings passiert ist: "falsch Zeugnis reden" u.v.m.,
dann dürfen wir die Vergebung in Anspruch nehmen. Ein Kind Gottes verliert nicht seine Kindschaft durch einen Fehler - was wäre das für ein Vater? |
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| | Pia |
| 58 Beiträge |
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| Ich tippe auf "Antwort" und dann auf Standard-Textfeld.
Kann mir jemand sagen, wieso in meinen Texten alle Absätze nach dem Senden wegfallen? Macht ihr es anders? |
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