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  israel heute - Forum  Jude-Glaube-Chr...  Fragen - Antwor...  Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"!
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New Post 7/9/2008 1:05 AM
  Davide
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

Gisela ja stimmt das ist bitter nötig.

Weißt du das ich Rab Hillel am allerliebsten mag?

lg Susanne

 
New Post 7/14/2008 5:46 PM
  Josef
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

 susanna schrieb

lieber josef, ich habe es noch nie gesehen, dass das christentum einzigartig ist, für mich ist es nun mal so , dass das christentum ohne judentum nicht kann und ich persönlich wünschte mir dass man als christ allgemein mehr über das judentum wissen sollte. aus welchem grunde schreibe ich jetzt nicht, da du dies sowieso nicht hören möchtest und wahrscheinlich anderer meinung bist. ich sehe es auch so , dass ein christentum ohne das verständnis zum judentum nicht richtig funktionieren kann.

aber es ist nun mal so , dass jesus für uns der messias ist und du solltest , das  nicht immer madig machen. wenn du ihn nicht als messias anerkennen kannst, dann liegt, dies nicht in der hand der christen. und ich für meine person respektiere es , wenn du mir sagst, dass jesus nicht für dich der messias ist. aber ich denke du kannst nicht generell sagen, dass du 100% weißt, dass er nicht der messias ist. ich persönlich kann es dir nur so erklären, wenn ich mich an die lehre halte, schade ich sicherlich keinem menschen damit. sollte er nicht der messias sein habe ich nichts zu verlieren, wenn ich es geglaubt habe, wenn er aber der messias ist und ich habe es nicht geglaubt, dann habe ich sehr viel zu verlieren.

liebe grüße susanna

Liebe Susanna,

Das Christentum steht und fällt mit der "Auferstehung".  Wenn dieser "Auferstehung" nichts "Einzigartiges" ist so ist das Christentum obsolent geworden, das meine ich damit.  Es ist etwas Sinnloses ohne Substanz. Eine Kopie.

Ein Messias ist nicht das Wichtigste. Wenn es für dich das Wichtigste ist oder den Christen, so ist es eure Sache, da der Kernbereich des Christentums auf einer Nebenschauplatz angesiedelt.  Der Hauptaugenmerk des Judentums ist die Tora und nicht ein Messias.

Ein Moschiach ist schön und gut, aber viel wichtiger ist die Einhaltung der Lehre. Ohne die Einhaltung der Lehre wird der Moschiach nie und nimmer kommen.

Deswegen IST JA der Glaube an Jesus Christus nur "LEERE KILOMETER", weil bei euch das allerwichtigste nicht berücksichtigt wird; DIE LEHRE!!

Es ist Träumerei zu glauben dass ein Messias schon da war. Wer das glaubt ist absolut fehlgeleitet, und hat keinen Anteil an der kommenden Welt.

Das Original ist alles und ein Plagiat ist nichts.

LG

Halevi

 

 
New Post 7/14/2008 6:19 PM
  susanna
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

hallo lieber josef , ich dachte schon du hast mich vergessen. also für mich ist es einfach so,dass ich trotzdem,dass ich an jesus glaube, ich mich an die lehre zu halten habe. ich sehe, dass so dass ich mich ja ändern muß, je mehr ich im glauben wachse,  gerade, dadurch, dass wir christen ja immer mehr wie jesus werden sollen, kann dies nur dadurch geschehen, das wir uns an die lehre halten, bzw. an die zwei gebote, die ja alle anderen einschließen.

was du mit leere kilometer meinst, verstehe ich nicht so ganz. mein lieber josef sollten wir uns ab er doch in der zukünftigen welt treffen, dann können wir ja in ruhe ein schwätzen halten.

schade, dass du wie ein richter urteilst, wer anteil an der zukünftigen welt hat. ich denke für sünde ist, da kein platz, aber wer ist schon frei von sünde. wer darf rein und wer nicht, meinst du es gibt einen menschen der die lehre komplett schafft einzuhalten? ich stelle dir die frage nochmals , die du mir letztes mal nicht beantwortet hast. wo hört gut auf und fängt böse an??? meinst du g´tt hat die gleichen maßstäbe wie wir.??

bis bald kol tov  liebe grüße susanna

 
New Post 7/14/2008 7:13 PM
  Davide
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

Shalom Susanna und Josef

in dem Punkt muß ich Josef recht geben,ohne das der Glaube sich so auswirkt das Haschems Gesetz gültig ist ist der Glaube ohne Werke Tod.

Schaut man sich die Christlichen Kirchen an sind die von Christentum sehr weit entfernt,ist man in einer Gemeinde ist es solange oft gut wie du Geld spendest du gute Laune hast ,mithilfst,oder kleinere Probleme hast bei richtigen Problemen ist niemand mehr für dich da,ist jemand Arm wird er zur Tafel geschickt,hat jemand keine Kleider wird er zur Kleidersammlung geschickt,hat jemand Glaubensprobleme wird er niemanden finden der alles gibt dich auf dem Richtigen Weg zu bringen,verläßt jemand die Gemeinde geht keiner hinterher so wie Jeshua der 99 Schafe stehen läßt um eines wiederzufinden,denke das macht Jeshua traurig und deshalb ist die Gemeinde oft schwach,es gibt natürlich auch viele Ausnahmen aber allgemein gesprochen,denke auch die Kirchen sollten da umkehren.

Möchte es nicht als Kritik verstanden wissen sondern eher so das man jeder persönlich in sich geht,möchte es auch nicht als schlechtmachen verstanden haben,eher als liebe zur Gemeinde.Aber manchmal muß man sagen was Sache ist,denke ich,aber Jeshua ist da der hilft.

Meine mit Werken aber nicht Werksgerechtigkeit oder sowas,habe im anderen Thread Der Geist des... 2 Verse von Mose geschrieben wie ich es verstehe.

Bitte fast es nicht falsch auf aber die Gemeinden sind sehr wichtig und und gegenseitig hilfestellung zu geben.

Lg Susanne

 
New Post 7/14/2008 8:36 PM
  Aviel
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

Shalom jafe nozrija Susanna,

mische mich mal ein hier wenn ich darf. Die Unterschiede beginnen schon bei der Lehre oder was darunter verstanden wird. Tora bedeutet "Lehre" und wenn Josef Lehre sagt meint er die Tora. Und da dieses so ist kann es keine andere Lehre (eben Tora) geben. Bei euch zählt das NT auch zur Lehre und damit geht eben nichts mehr zusammen.  Und bedenke das nach unserem Selbstverständniss die Tora uns am Sinai gegeben wurde, was ja auch ihr nicht bestreitet. Ganz problematisch wird es, wenn Jesus als Gott angebetet wird. Dann geht überhaupt nichts mehr. Und Josef richtet auch nicht, er sagt, was aus unserer Sicht ein Fakt ist.   

Aber ich freue mich, das du wie Jesus werden willst: da steht ja Gijur unmittelbar bevor?

Dann habe ich viel Schreibschuld bei dir. Ich arbeite das alles auf. Versprochen!

kol tov

Aviel

 
New Post 7/14/2008 8:52 PM
  susanna
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

hallo mein lieber aviel, ja ich brauche dir ja nicht zu sagen, das ich das ganze verstehe,  aber da ich nun mal keine jüdin bin, gelten die ganzen bündnisse die g´tt mit dem jüdischen volk gemacht hat nicht für mich also habe ich ja nur die chance durch jesus an der künftigen welt teilzuhaben, dass wollte ich josef auch damit sagen.  meinst du wenn ich gijur mache hast du schreibschulden,  oder meinst du deine alten schreibschulden?? joffi  joffi

bis bald liebe grüße susanna

 
New Post 7/14/2008 9:11 PM
  Aviel
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

Ich meine meine alten Schreibschulden.

Deine Chance sehe ich allerdings in den Noachidischen Gesetzen. Da ich weiß, das du in Jesus keinen G'tt siehst, bin ich einigermassen beruhigt. Und sitzen wir dann in der zukünftigen Welt alle zusammen und schwatzen, fragen wir den Maschiach, ob er denn schon mal auf der Erde war.

Aviel

 
New Post 7/14/2008 10:59 PM
  Davide
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

Möchte es doch auch mal versuchen,also Tora bedeutet Instuktion (aus dem Lateinischen die Anleitung)wie aus hora"a,und Mitzwot bedeutet Gebote,wie aus der Wurzel ziwa,

und alle Menschen die keine Juden sind sind nie instruiert worden und nie dazu angehalten worden dies zu tun.Das Jüdische Volk war am Berg Sinai und hat dort praktisch Gottes Anweisungen bekommen.

Es sind ja 613 Gebote,und nicht jedes Menschen Seele ist dazu geschaffen worden die zu tun.Aber trotzdem die Seelen der anderen Menschen sind auch wichtig,bei Gott.

Und wenn jemand ein Nichtjude jetzt Tora lernt und Mitzwot erfüllen versucht  ist es nicht das selbe als wenn es ein Jude tut,weil der andere nicht dazu verpflichtet ist.

Und Mitzwa bedeutet außerdem auch noch Verbindung (zawta) Also zB Gott meldet sich bei dir und sagt tue das,du machst das dann dann ist es eine Mitwot,tust du es aber aus dir selber heraus weil du es toll findest das zu machen wo hast du dann eine Verbindung zu Gott?Was nützt es dann?

Trotzdem kann die Tora gut sein für einen Nichtjuden sie hilft vielleicht zum beispiel stabilisierent auf deinen Geist oder Materiel oder so weiter wirken.

Trotdem kommt danach erst falls man doch unbedingt zur Tora kommen will erst mal die Identifikation mit dem Juden,und die fragen sich dann wahrscheinlich wie man so blöd sein kann,denn es bedeutet ja auch zu wissen was dieses Volk durchgemacht hat,und wenn noch einmal was ganz schlimmes kommt hängst du auch mit drin mußt du mitleiden darfst natürlich aber auuch mit fröhlich sein.

Und danach kommt dann erst Tora und Mitzwot.komplett adoptiert sozusagen mitgehangen mitgefangen.

Denke es gibt noch einen anderen Weg der ist wenn gott persönlich kontakt zu dir herstellt und zu dir auch eine Verbindung schafft und dich zu seinem Volk zuzählt,dann ist man auch auf tora und Mitzwot verpflichtet.

Das war jetzt nicht nicht Christliche sicht.Ist es so richtig Josef und Aviel?

Shalom lg Susanne

 
New Post 7/15/2008 10:23 AM
  Tanir
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 
Modified By Tanir  on 7/15/2008 10:35:22 AM)

Liebe Susanna, bestimmt kennst du die Geschichte vom Prophet Jona ( wir lesen ihn übrigens immer auch an Jom Kippur), nicht wahr?

Die Menschen in Ninweh lebten sehr weit weg, ca. 1000km entfernt von Eretz Jisrael.Sie waren also keine Juden.

Trotzdem hat Haschem gesehen, wie sie sich aufführten und wollte ihnen eine Chance zur Umkehr geben. Schlussendlich machten sie tatsächlich Teschuvah und Haschem vergab ihnen.( G`tt sagt: Kehret euch zu mir, so kehre ich mich zu euch) Es steht nirgends: Bekehret euch zu einer Person.Dies wäre absolute Avoda sara( Götzendienst)und ist G`tt ein Greuel.

Genaus so ist das heute immer noch. Jeder Mensch, auch der nichtjüdische hat die Möglichkeit, Umkehr zu machen. Aviel hat das sehr schön angedeutet.

Nichtjuden haben Anteil an der zukünftigen Welt, indem sie sich an die 7 Noachidischen Gebote halten.

Wir  ( ganz Jisrael) haben die 613 Ge-und Verbote als Verpflichtung am Sinai auf uns genommen.Nicht jeder hat aber die gleichen Gebote, welche er halten muss. Ein Mann hat andere als eine Frau, und ein Cohen und Levi haben wieder andere als ein Jisrael. Bestimmte Gebote gelten für alle( z.B. Kaschrut, Shabbat...)Alle zusammen aber erfüllen wir diese Mitzvot und B``H wird bald der Tempel wiedererstehen und dann können alle Gebote wieder eingeführt werden.

Alles Gute , dir Susanna und allen.

Tanir

 

 
New Post 7/15/2008 10:38 AM
  Tanir
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Re: Die Auferstehung ist nichts "einzigartiges"! 

Wer die Bilder sehen will, sollte sich den ganzen Text auf

www.n-tv-de-n-tv.de ansehen.

DRUCKEN
Sonntag, 13. Juli 2008
Fundsache 363
Ein Messias kam Jesus zuvor

Eine Tinten-Inschrift von 87 Zeilen auf einem Kalkstein löst in der Welt der Theologen und Bibelforscher einen Sturm aus. Im Jahr 4 vor Christi Geburt, nach dem Tod des Königs Herodes habe sich ein Mann namens Simon zum König und Messias ausgerufen. Die Römer schlugen den Aufstand blutig nieder und töteten Simon. Doch dessen Anhänger behaupteten, er sei nach drei Tagen wieder auferstanden. Auf der jetzt plötzlich "entdeckten" Schrifttafel mit einer "Gabriel-Offenbarung" entzifferte Professor Israel Knohl, ein Bibel- und Talmudforscher an der Hebräischen Universität in Jerusalem, ein bislang "unlesbares" Wort als Verkündung des Erzengels Gabriel an Efraim, den Sohn des Josef: "In drei Tagen lebe. Ich, Gabriel, befehle es Dir, Fürst der Fürsten."
 
Sollten sich der Stein mit der Inschrift als echt und nicht erneut als eine Fälschung erweisen, wie so manch andere "sensationelle" Funde der letzten Jahre, dann könnte das weitreichende Folgen für das Verständnis von Jesus als Messias haben. Einerseits stünde Jesus von Nazareth nicht mehr alleine da als Gottessohn, der nach drei Tagen von den Toten wieder auferstanden ist. Zum Anderen würde es bedeuten, dass die Erzählung des neuen Testaments viel tiefer im Judentum verankert ist, als bisher angenommen.
 
Jahrelang unbeachtet
 
Der Stein mit der Inschrift liegt zurzeit in Zürich. Sein Besitzer, der schweizerischen Finanzberater und Antiquitätensammler David Jeselsohn, habe ihn schon im Jahr 2000 von einem jordanischen Händler erworben und zunächst nicht beachtet. Erst nachdem die israelische Expertin für hebräische Schrift, Ada Yardeni, den Stein geprüft hatte, war klar, dass es sich um einen Originaltext aus der Zeit Jesu handelte. Doch Knohl entzifferte wegen einer ungewöhnlichen, aber dennoch bekannten Schreibart die entscheidende Zeile mit den Worten "In drei Tagen lebe". Andere Forscher hätten seine Lesart der Zeile akzeptiert.

Der Stein ist seit Jahren bekannt. Knohl hat schon vor sieben Jahren erst in Englisch und dann in deutscher Übersetzung beim Ullsteinverlag ein Buch über den "vergessenen Messias", also einem Vorläufer Jesu, veröffentlicht. Doch das Buch und die revolutionäre These Knohls blieben ein unbeachteter Ladenhüter. Auch die wissenschaftliche Veröffentlichung der "Gabriel-Offenbarung" in der Fachzeitschrift "Kathedra" vor über einem Jahr löste keine Diskussion aus.
 
Plötzlicher Sturm der Aufmerksamkeit
 
Erst dieser Tage, nachdem die New York Times einen Artikel zu dem Thema veröffentlicht hat, begann alle Welt sich dafür zu interessieren. Kopfschüttelnd sagt der Schweizer Geschäftsmann in seiner Jerusalemer Villa: "Plötzlich gibt es tausende Einträge bei Google. Ein Fernsehteam nach dem anderen kommt, um mich zu interviewen." Während Jeselsohn seine Lebensgeschichte erzählt, klingelt immer wieder das Telefon und zweimal die Haustür. Professor Ehud Netzer, der vor einem Jahr den Sarkophag des Herodes entdeckt hat, kommt kurz vorbei und schließlich bricht Jeselsohn das Gespräch mit dieser Zeitung ab, weil Ada Yardeni, die als erste die Gabriel-Offenbarung entziffert hatte, zu Besuch kommt.
 

Im Jerusalemer Hartmann-Institut hat Professor Knohl ein kleines, mit Büchern gefülltes Büro. Der orthodoxe Jude versichert, "rein wissenschaftlich" an die Texte herangegangen zu sein. Neu sei nur die Methode. Als Talmudforscher kenne er die jüdische Denkweise und Mechanik, mit der auch in Jesu Zeit Texte verfasst worden seien. Darin unterscheide er sich von den klassischen, christlichen Jesus-Forschern, vor allem aus Deutschland. Und deshalb komme er bei einer Analyse der gleichen Texte, auch des Neuen Testaments, zu völlig anderen Ergebnissen.
 
Jesus hatte ein Vorbild?
 
Knohl ist von der Echtheit der Steintafel und der Inschrift fest überzeugt. Er verrät, was erst in einigen Wochen offiziell veröffentlicht werde, nämlich dass an dem Stein noch Erdspuren gefunden wurden: gelblicher "Lehm von der Zunge". Diesen Lehm gebe es nur bei der Landzunge am Toten Meer, direkt gegenüber der Herodesburg Massada, auf der jordanischen Seite. Auch die Buchstabenformen auf der Tafel und der Stil der "Gabriel-Offenbarung" lassen nach eingehender Prüfung keine Zweifel offen. Und so bleibt für Knohl nur noch die Bedeutung dieses Textes offen. Ohne auf "Glaubensfragen" einzugehen, sagt Knohl, dass die Vorstellung eines Messias, der sterbe und nach drei Tagen wieder auferstehe, eine jüdische Tradition gewesen sei, die offenbar Jesus von Nazareth, nicht aber seinen Jüngern, bekannt gewesen sei.
 
Wenn also Jesus weder der erste noch der einzige "Messias" war, könnte das bei manchen Christen den Glauben erschüttern. Gleichzeitig könnten Knohls Entdeckungen Juden zur Überzeugung bringen, dass Jesus vielleicht doch der erwartete und angekündigte Messias war, der allerdings kam, um das Volk Israel zu erlösen, nicht aber die Heiden. In seinem Buch über den "vergessenen Messias", das Knohl auf der Grundlage anderer zeitgenössischer jüdischer Texte noch vor der Entdeckung der "Gabriel-Offenbarung" geschrieben hatte, heißt es: "Jesus hielt sich tatsächlich für den Messias und rechnete damit, dass er auf Ablehnung stoßen, getötet werden und nach drei Tagen auferstehen würde. Der Grund: genau dies war einem messianischen Führer widerfahren, der eine Generation vor Jesus gelebt hatte und an dem Jesus sich orientierte."
Adresse:
http://www.n-tv.de/993222.html
 
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