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  israel heute - Forum  Jude-Glaube-Chr...  Fragen - Antwor...  Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust?
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New Post 6/19/2008 11:17 AM
  erwin
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Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 
Modified By erwin  on 6/19/2008 11:20:31 AM)

 

Genozid an den christlichen Armeniern ein Vorzeichen für den Holocaust?

http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern#Genozid_von_1915

 

Einige Auszüge:

 „In der armenischen Frage stellt sich Enver immer mehr auf den Standpunkt der notwendigen Sicherung des Türkischen Reiches gegen eine armenische Revolution, die im Rücken der türkischen Truppen ausgebrochen war"

"Daß die Verbannung der Armenier nicht allein durch militärische Rücksichten motiviert ist, liegt zutage. Der Minister des Innern Talaat Bey hat sich hierüber kürzlich gegenüber dem zur Zeit bei der Kaiserlichen Botschaft beschäftigten Dr. Mordtmann ohne Rückhalt dahin ausgesprochen „daß die Pforte den Weltkrieg dazu benutzen wollte, um mit ihren inneren Feinden - den einheimischen Christen - gründlich aufzuräumen, ohne dabei durch die diplomatische Intervention des Auslandes gestört zu werden; das sei auch im Interesse der mit der Türkei verbündeten Deutschen, da die Türkei auf diese Weise gestärkt würde.“

„Von den Anhaengern letzterer [i.e. der 'schrofferen Richtung'] wird uebrigens unumwunden zugegeben, dass das Endziel ihres Vorgehens gegen die Armenier die gaenzliche Ausrottung derselben in der Tuerkei ist. Nach dem Kriege werden wir „keine Armenier mehr in der Türkei haben“ ist der wörtliche Ausspruch einer maßgebenden Persoenlichkeit. Soweit sich dieses Ziel nicht durch die verschiedenen Massakers erreichen lässt, hofft man, dass Entbehrungen der langen Wanderung bis Mesopotamien und das ungewohnte Klima dort ein Uebriges tun werden. Diese Loesung der Armenierfrage scheint den Anhaengern der schroffen Richtung, zu der fast alle Militär- und Regierungsbeamte gehoeren, eine ideale zu sein."

Also nahmen sich die Deutschen an den Türken ein Vorbild für den Holocaust?Ich laß einmal das Hitler sich inspirieren ließ von den Türken.Ebenso hörte ich eine Geschichte,das die Türken die Armenier in die Kirchen trieben,diese verschlossen und anzündeteten wenn sie sich nicht zum Propheten Mohammed bekehrten.Ebenso wieso wurden die Armenier in die Syrische Wüste getrieben,wo die Konzentrionspunkte der Vernichtung waren und Lager eingerichtet wurden?Warum ist Syrien heute noch Hitlernationalistisch geprägt?Warum wollten die Türken die Russen provozieren indem sie die Armenier versuchten auszurotten,und warum war dasselbe gegen Deutschland mit den Juden vorzufinden?Ebenso gab es Kriegsverbrecherprozesse wie in Deutschland nach der Türkischen Aggression.Warum passierte dies alles?

 
New Post 6/20/2008 8:09 AM
  michael
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Re: Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 
Modified By michael  on 6/20/2008 8:18:28 AM)

 erwin schrieb

 

Genozid an den christlichen Armeniern ein Vorzeichen für den Holocaust?

http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern#Genozid_von_1915

 

Einige Auszüge:

 „In der armenischen Frage stellt sich Enver immer mehr auf den Standpunkt der notwendigen Sicherung des Türkischen Reiches gegen eine armenische Revolution, die im Rücken der türkischen Truppen ausgebrochen war"

 

"Daß die Verbannung der Armenier nicht allein durch militärische Rücksichten motiviert ist, liegt zutage. Der Minister des Innern Talaat Bey hat sich hierüber kürzlich gegenüber dem zur Zeit bei der Kaiserlichen Botschaft beschäftigten Dr. Mordtmann ohne Rückhalt dahin ausgesprochen „daß die Pforte den Weltkrieg dazu benutzen wollte, um mit ihren inneren Feinden - den einheimischen Christen - gründlich aufzuräumen, ohne dabei durch die diplomatische Intervention des Auslandes gestört zu werden; das sei auch im Interesse der mit der Türkei verbündeten Deutschen, da die Türkei auf diese Weise gestärkt würde.“

„Von den Anhaengern letzterer [i.e. der 'schrofferen Richtung'] wird uebrigens unumwunden zugegeben, dass das Endziel ihres Vorgehens gegen die Armenier die gaenzliche Ausrottung derselben in der Tuerkei ist. Nach dem Kriege werden wir „keine Armenier mehr in der Türkei haben“ ist der wörtliche Ausspruch einer maßgebenden Persoenlichkeit. Soweit sich dieses Ziel nicht durch die verschiedenen Massakers erreichen lässt, hofft man, dass Entbehrungen der langen Wanderung bis Mesopotamien und das ungewohnte Klima dort ein Uebriges tun werden. Diese Loesung der Armenierfrage scheint den Anhaengern der schroffen Richtung, zu der fast alle Militär- und Regierungsbeamte gehoeren, eine ideale zu sein."

Also nahmen sich die Deutschen an den Türken ein Vorbild für den Holocaust?Ich laß einmal das Hitler sich inspirieren ließ von den Türken.Ebenso hörte ich eine Geschichte,das die Türken die Armenier in die Kirchen trieben,diese verschlossen und anzündeteten wenn sie sich nicht zum Propheten Mohammed bekehrten.Ebenso wieso wurden die Armenier in die Syrische Wüste getrieben,wo die Konzentrionspunkte der Vernichtung waren und Lager eingerichtet wurden?Warum ist Syrien heute noch Hitlernationalistisch geprägt?Warum wollten die Türken die Russen provozieren indem sie die Armenier versuchten auszurotten,und warum war dasselbe gegen Deutschland mit den Juden vorzufinden?Ebenso gab es Kriegsverbrecherprozesse wie in Deutschland nach der Türkischen Aggression.Warum passierte dies alles?

 

Warum  dies alles passierte ist Gottes Sache.Immerhin ist Armenien zu 98%christlich.Aber man hätte vielleicht schon 1915 erkennen können wie gefährlich die Achse Türkei-Deutschland ist.Das Hitler noch größeres und schlimmeres Tat hätte vielleicht verhindert werden können,wenn man den Völkermord weltweit geächtet und sich mit den Ursachen beschäftigt hätte.Das die Türkei heute noch den Völkermord leugnet,obwohl ähnliche schreckliche Taten wie unter der Nazidiktatur geschahen,und diese immernoch gut dahstehen ist erschreckend,wenn man dafür nicht büßen muss.Diese Türken wollen heutzutage in eine Christliche Gemeinschaft der Europäischen Union eintreten,obwohl sie diese "Christen" vor einem Jahrhundert in der gesamten Türkei verfolgten und ausrotten wollten.

 

Man hätte wissen können wie gefährlich die Deutschen in wirklich in Zukunft für die Europäer sind:

 

Mit der Anklage von 31 Ministern der Kriegskabinette, die dem Komitee für Einheit und Fortschritt (Ittihat ve Terakki Cemiyeti), also den Jungtürken angehört hatten, und zahlreichen regionalen und lokalen Beamten, Offizieren und Funktionären wollte man die Hauptverantwortlichen des Völkermordes zur Rechenschaft ziehen.

Unter den Angeklagten befanden sich unter anderem Talat Paşa (ehemaliger Innenminister und Großwesir), Enver Paşa (ehemaliger Kriegsminister) und Cemal Paşa (ehemaliger Marineminister). Diese entzogen sich dem Prozess und dem Urteil jedoch durch Flucht nach Deutschland und wurden in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

Eine Dokumentation des deutschen Geistlichen und Orientkenners Johannes Lepsius zum Völkermord an den Armeniern wurde im August 1916 von der Reichsregierung verboten.[77] Lepsius konnte jedoch nach dem Krieg eine Sammlung von aussagekräftigen, teilweise durch ihn, teilweise durch das Auswärtige Amt bearbeiteten und dabei verfälschten Aktenstücken des deutschen Auswärtigen Amtes publizieren,[71] die bis heute – vor allem in einer 2005 veröffentlichten, unverfälschten und ergänzten kritischen Auswahl [72] – eine der Hauptquellen für die Vorgänge ist. Die Bearbeitungen hatten hauptsächlich den Sinn, die deutsche Mitverantwortung und Mitschuld am Völkermord an den Armeniern zu vertuschen.

 
New Post 6/23/2008 8:19 PM
  erwin
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Re: Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 
Modified By erwin  on 6/23/2008 8:27:55 PM)

 

Man hätte wissen können wie gefährlich die Deutschen in wirklich in Zukunft für die Europäer sind:

 

 

Mit der Anklage von 31 Ministern der Kriegskabinette, die dem Komitee für Einheit und Fortschritt (Ittihat ve Terakki Cemiyeti), also den Jungtürken angehört hatten, und zahlreichen regionalen und lokalen Beamten, Offizieren und Funktionären wollte man die Hauptverantwortlichen des Völkermordes zur Rechenschaft ziehen.

Unter den Angeklagten befanden sich unter anderem Talat Paşa (ehemaliger Innenminister und Großwesir), Enver Paşa (ehemaliger Kriegsminister) und Cemal Paşa (ehemaliger Marineminister). Diese entzogen sich dem Prozess und dem Urteil jedoch durch Flucht nach Deutschland und wurden in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

Eine Dokumentation des deutschen Geistlichen und Orientkenners Johannes Lepsius zum Völkermord an den Armeniern wurde im August 1916 von der Reichsregierung verboten.[77] Lepsius konnte jedoch nach dem Krieg eine Sammlung von aussagekräftigen, teilweise durch ihn, teilweise durch das Auswärtige Amt bearbeiteten und dabei verfälschten Aktenstücken des deutschen Auswärtigen Amtes publizieren,[71] die bis heute – vor allem in einer 2005 veröffentlichten, unverfälschten und ergänzten kritischen Auswahl [72] – eine der Hauptquellen für die Vorgänge ist. Die Bearbeitungen hatten hauptsächlich den Sinn, die deutsche Mitverantwortung und Mitschuld am Völkermord an den Armeniern zu vertuschen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Jungt%C3%BCrken#Die_Jungt.C3.BCrken_im_Ersten_Weltkrieg

Über in Konstantinopel (seit 1930 Istanbul) lebende deutsche Intellektuelle wie Alexander Parvus (von 1910 bis 1914 in der Stadt) und Dr. Friedrich Schrader ("Ischtiraki", von 1891 bis 1918 in Istanbul tätig) gab es schon sehr früh Kontakte zur deutschen SPD. Die Nachfolgepartei der Jungtürken, die CHP (Republikanische Volkspartei), ist heute Vollmitglied der Sozialistischen Internationale.

Darüber hinaus wurde die jungtürkische Bewegung von liberalen Publizisten wie Ernst Jäckh und Friedrich Naumann unterstützt, die sich neue Expansionsmöglichkeiten für die deutsche Wirtschaft durch ein deutsch-türkisches Bündnis erhofften. Der junge Theodor Heuss war während des Ersten Weltkrieges als Mitarbeiter des von Jäckh geleiteten Deutschen Werkbundes in Istanbul tätig. Diese regen Kontakte zwischen Jungtürken und demokratischen Intellektuellen in Deutschland waren mit eine Ursache für die starken wirtschaftlichen Verbindungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der türkischen Republik nach 1945, die mittelbar auch Grund für die Einwanderung von mittlerweile zwei Millionen türkischer Staatsangehöriger nach Deutschland seit den fünfziger Jahren waren.

Eine weitere enge Verbindung entwickelte sich nach 1908 und namentlich zwischen 1913 und 1918 zwischen den jungtürkischen Offizieren der osmanischen Armee und ihren verstärkt ins Land geholten deutschen Militärberatern unter dem jungtürkischen Kriegsminister Enver Pascha.

 Unter den Angeklagten befanden sich unter anderem Talat Paşa (ehemaliger Innenminister und Großwesir), Enver Paşa (ehemaliger Kriegsminister) und Cemal Paşa (ehemaliger Marineminister). Diese entzogen sich dem Prozess und dem Urteil jedoch durch Flucht nach Deutschland und wurden in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

Irgendwie flohen viele ins Exil nach Deutschland und arbeiteten mit den Deutschen zusammen.Bedeutendes Beispiel :

 
New Post 6/24/2008 9:25 AM
  michael
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Re: Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 
Modified By michael  on 6/24/2008 9:28:12 AM)

 erwin schrieb

 

 

Irgendwie flohen viele ins Exil nach Deutschland und arbeiteten mit den Deutschen zusammen.Bedeutendes Beispiel :

 

Du meinst,das viele die die Vernichtung Christlicher und Jüdischer Menschen hervorruften,in Deutschland Exil fanden.Deutschland hat viel Mitschuld an der Vergangenheit.Deutschland integrierte die meisten Türken in der Eu.In Deutschland fanden die Terroristen vom 11.9 Unterschlupf.Man muss aufpassen das Deutschland nicht Exil von radikalen Islamisten wird.Wie das ja schon in der Vergangenheit häufig praktiziert wurde.

 
New Post 6/24/2008 7:30 PM
  erwin
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Re: Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 
Modified By erwin  on 6/25/2008 8:50:57 AM)

 michael schrieb

 erwin schrieb

 

 

 

Irgendwie flohen viele ins Exil nach Deutschland und arbeiteten mit den Deutschen zusammen.Bedeutendes Beispiel :

 

 

Du meinst,das viele die die Vernichtung Christlicher und Jüdischer Menschen hervorruften,in Deutschland Exil fanden.Deutschland hat viel Mitschuld an der Vergangenheit.Deutschland integrierte die meisten Türken in der Eu.In Deutschland fanden die Terroristen vom 11.9 Unterschlupf.Man muss aufpassen das Deutschland nicht Exil von radikalen Islamisten wird.Wie das ja schon in der Vergangenheit häufig praktiziert wurde.

 

Man muss schon aufpassen Metin Kaplan oder Milli Görüs sind da nur so einige Beispiele übrigens zu Milli Görüs:

 

 

Es heißt, der Bericht zitiert eine der Publikationen der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş: ‚Wir sind dazu verpflichtet, sie (die Kinder) die Religion Gottes zu lehren. Dutzende von perversen Institutionen, allen voran Juden- und Christenkomitees, lauern nur auf eine günstige Gelegenheit, um uns unsere Kinder abspenstig zu machen. Werfen wir unsere Kinder jenen verwirrten Ungeheuern nicht zum Fraß vor!‘ Hierzu stellen wir fest: Das Zitat stammt weder aus einer unserer Publikationen, noch haben wir es sonst geäußert. Es befindet sich in der türkischen Tageszeitung Milli Gazete. Kerpen, den 27. Mai 2004, Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V.“

 

Erbakan soll die Begriffe „Milli Görüş“ (Nationale Sicht) und „Adil Düzen“ (Gerechte Ordnung) in die türkisch-islamistische Debatte eingeführt haben, weil in der sich als laizistisch verstehenden Türkei die Propagierung einer „Islamischen Ordnung“ (Nizam Islami) Parteiverbot und strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben könnte. Die von der Milli Görüş-Bewegung propagierte „Gerechte Ordnung“ soll ein umfassendes soziales, ökonomisches und politisches Regelungssystem beinhalten, das auf islamischer Grundlage beruht. Ziel sei es, die weltliche Ordnung zu überwinden und durch ein islamisches Gemeinwesen zu ersetzen.

Die IGMG legt großen Wert auf religiöse Unterweisung von Kindern. Im Lehrbuch der Organisation von 1990 („Islami Bilgiler Ders Kitabi“) bekennt sich die IGMG zur Todesstrafe für Menschen, die den islamischen Glauben aufgeben.[17] Im reformierten dreibändigen Lehrwerk „Temel Bilgiler“ wird die Wurzel des Christentums und Judentums als „verderbt“ bezeichnet.[18]. Zum Dschihad heißt es:

„Ziel des Jihad ist es, dass die Wahrheit herrscht und auf der ganzen Erde siegreich ist. Der Jihad hat den Charakter einer religiösen Pflicht und wird unter Einsatz von Leib, Vermögen und wenn nötig Leben vollzogen.“[19]

Ob nun diese radikalen Türkischen Organisationen sich ein Beispiel an den Jungtürken nehmen und ebenso radikalisieren?Immerhin sagte ja sogar Erdogan das Europa kein Christenclub sei.Also wie sehen die radikalen Fühler der Türkei aus in einem Konservativen Europa?Aus der Geschichte:

 

Diese militärische Niederlage führte zum Sturz der jungtürkischen Regierung durch ihre konservativen Gegner Mitte 1912. Aber noch in der Endphase des Krieges gegen Italien wurde dem Osmanischen Reich im Oktober 1912 zusätzlich von den Balkanbundstaaten Serbien, Bulgarien, Griechenland und Montenegro der Krieg erklärt. Im so genannten Ersten Balkankrieg verlor das Osmanische Reich sämtliche europäische Provinzen, sogar die Hauptstadt Konstantinopel war rasch akut bedroht. Diese Niederlagen vernichteten das Ansehen der konservativen, sich "liberal" nennenden Regierung völlig und erleichterten den Jungtürken die Rückeroberung der Macht.

Die Bereitschaft der konservativen Regierung, in den Friedensverhandlungen zu London den Verlust der wichtigen Stadt Edirne an Bulgarien zu akzeptieren, führte zu inneren Unruhen und veranlasste den Militärputsch der Jungtürken vom Januar 1913 unter Führung von Enver Pascha. Dieser bildete - nachdem der zunächst ebenfalls wichtige jungtürkische Großwesir Marschall Mahmud Schevket Pascha im Juni 1913 einem Attentat der gestürzten Liberalen zum Opfer gefallen war - mit Cemal Pascha und Talat Pascha daraufhin ein "Triumvirat", das seither bis 1918 das Osmanische Reich diktatorisch regierte.

Aufgrund dieser Kriege hatte sich die anfänglich demokratisch gesinnte Jungtürkische Bewegung in eine Diktatur verwandelt.

Tatsächlich gab es solche Interventionen kaum: Die feindlichen Mächte der Entente protestierten zwar, sammelten unter Leitung des früheren Ministers Lord James Bryce Material über die Genozid-Verbrechen und drohten den Jungtürken mit juristischer Verfolgung, doch hatten sie einstweilen keine Eingriffsmöglichkeiten; die verbündeten Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn wiederum verfolgten insgesamt eine leisetreterische Duldungspolitik, um die jungtürkischen Verbündeten nicht zu verlieren.

Es trifft also nicht zu, wenn apologetisch behauptet wird, Todesopfer habe es nur durch unglückliche Begleitumstände der Deportationen gegeben. Bereits Cemal Pascha, einer der Verantwortlichen, gestand im Exil ein, die Opfer seien "teils getötet" worden, „teils unterwegs durch Hunger und Elend umgekommen“. Vergewaltigungen und Raub von Frauen oder Kindern waren grausame Begleiterscheinungen, retteten allerdings den Entführten unter der Bedingung ihrer Zwangsislamisierung häufiger das Leben.

Der osmanische Innenminister Talaat Pascha organisierte offiziell lediglich Deportationen, und es gab formelle Befehle, die Deportierten zu schützen und zu versorgen. Inoffiziell jedoch organisierte derselbe Minister eine mordbereite jungtürkische Parteimiliz und setzte möglichst fanatische Provinzbeamte in wichtige Positionen ein (und gleichzeitig zu "gemäßigte" und "humane" Beamte gezielt ab), um die weitgehende Vernichtung der Armenier zu erreichen

1919 machten - auf Druck sowohl der siegreichen Ententemächte, die Konstantinopel und einen Großteil des Osmanischen Reiches besetzten, als auch auf Betreiben der innerpolitischen Gegner der Jungtürkenherrschaft - Militärgerichte der neuen liberalen Sultansregierung den Führern der jungtürkischen Bewegung den Prozess wegen des im Weltkrieg verübten Armeniergenozids nach osmanischem Recht

Die frühere Jungtürkische Partei spielte seit 1920 eine dominierende Rolle bei der Organisierung von Atatürks Nationalbewegung. Eine wichtige Trägerschicht derselben waren jene türkischen Staatsbürger, die sich den Besitz der vertriebenen und/oder ermordeten Armenier angeeignet hatten und daran interessiert waren, ihn dauerhaft zu behalten. Sogar solche jungtürkischen Politiker oder Beamten, die als Völkermörder angeklagt waren, konnten Mitglieder der Bewegung Atatürks werden; manche stiegen später bis in Ministerämter auf, darunter der im Weltkrieg für Deportation verantwortliche Ansiedlungs- und Flüchtlingsgeneraldirektor des osmanischen Innenministeriums, Sükrü Kaya (früher: Sükrü oder Schukri Bey), der es nicht nur zum Generalsekretär von Atatürks „Republikanischer Volkspartei“ brachte, sondern zwischen 1927 und 1938 auch als Innenminister der Türkischen Republik amtierte. Indem solche Nationalisten die „Entente-hörigen“ Regierungen des neuen Sultans Mehmed VI. (1918-1922) bekämpften, wehrten sie sich auch gegen die drohende eigene Strafverfolgung für Genozidverbrechen.

 

Also sehen die Türkischen Fühlerin Europa so aus?

 
 Erbakan soll die Begriffe „Milli Görüş“ (Nationale Sicht) und „Adil Düzen“ (Gerechte Ordnung) in die türkisch-islamistische Debatte eingeführt haben, weil in der sich als laizistisch verstehenden Türkei die Propagierung einer „Islamischen Ordnung“ (Nizam Islami)

Im so genannten Ersten Balkankrieg verlor das Osmanische Reich sämtliche europäische Provinzen, sogar die Hauptstadt Konstantinopel war rasch akut bedroht. Diese Niederlagen vernichteten das Ansehen der konservativen, sich "liberal" nennenden Regierung völlig und erleichterten den Jungtürken die Rückeroberung der Macht.

 

Die erste Milli-Görüş-Organisation wurde 1972 in Braunschweig unter dem Namen „Türkische Union Deutschland e. V.“ gegründet, gefolgt von der 1976 in Köln gegründeten „Türkische Union Europa e. V.“. 1982 erfolgte die Umbenennung in „Islamische Union Europa e. V.“. In den Vereinsnachrichten und im Emblem trug der Verband bereits seit 1977 den Namen „Avrupa Milli Görüş Teşkilatları“ (etwa: „Milli-Görüş-Organisationen Europas“, Abk. AMGT). Erst 1985 erfolgte die Registrierung unter der deutschen Bezeichnung „Vereinigung der Neuen Weltsicht in Europa e. V.“. [1]  

Die AMGT vertrat die Parole, der Koran solle Verfassung und die Scharia Gesetz werden. [2]

„Der Europäer ist ein Atheist und Götzenanbeter, ein Wucherer, Kapitalist, Sozialist, Zionist, Kommunist und Imperialist, ständig brünstig und besoffen, ehebrecherisch und materialistisch. Er hat sich dem Teufel verschrieben.“

 
New Post 6/25/2008 9:07 AM
  michael
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Re: Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 
Modified By michael  on 6/25/2008 9:18:15 AM)

Hätte man es verhindern können,das Deutschland ebensolche Verbrechen an den Tag legt,ich denke schon.

 Tatsächlich gab es solche Interventionen kaum: Die feindlichen Mächte der Entente protestierten zwar, sammelten unter Leitung des früheren Ministers Lord James Bryce Material über die Genozid-Verbrechen und drohten den Jungtürken mit juristischer Verfolgung, doch hatten sie einstweilen keine Eingriffsmöglichkeiten; die verbündeten Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn wiederum verfolgten insgesamt eine leisetreterische Duldungspolitik, um die jungtürkischen Verbündeten nicht zu verlieren.

Ich denke schon das man die Verbrechen unter Hitler eher hätte herausfinden können.Es passierte ähnliches.Hitler nutzte die Demokratie,um eine Diktatur aufzubauen,indem man das Deutsche Reich nach Versailles und der Niederlage herraus,wieder aufbauen wollte.Ebenso erging es den Osmanen die nach vielen Niederlagen militärisch putschten,um eine Diktatur aufzubauen,indem das Reich gesichert werden sollte.Nebenbei wählte man die Armenier als Zielgruppe für die Verfolgung aus,und begründete die Niederlage damit,das die Armenier für die  Ententegruppen spionierten.Ebenso wie man den Juden,alles für Deutschlands unheil in die Schuhe schieben wollte.Hätte man 1918 begriffen wie gefährlich diese Osmanische Bewegung war,und deren Unterstützer,hätte man im 2.WK eher darauf kommen können was in Deutschland passierte, und schneller einschreiten können.Das Deutschland ähnliche Ziele wie die einstigen Verbündeteten hatte,hätte doch eher bewusst werden können.

 

 
New Post 9/28/2008 4:57 PM
  zehnundzwei
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Re: Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 
Modified By zehnundzwei  on 9/28/2008 5:16:38 PM)

Bereits um die vorletzte Jahrhundertwende wurden ja die Weichen unter Kaiser Wilhelm II. falsch gestellt. Er hat faktisch als erster abendländischer Herrscher das Christentum an die Türkei und damit an den Islam verraten!  Außerdem wurde er zum Steigbügelhalter der bolschwistischen Revolution! 

Als erstes entließ er Bismarck, der seinen Vorgänger Wilhem I. gut beraten hatte. Er verstand es offenbar selbst, zu regieren und verbat sich Einmischungen eines alten Mannes. Nun, mit dieser größenwahnsinnigen Haltung steuerte er das Staatsschiff in den I. Weltkrieg, der dann zwanzig Jahre später den II.Weltkrieg nach sich zog.

Wilhelm II. weigerte sich hartnäckig, den Rückversicherungsvertrag mit dem christliche, zaristischen Rußland zu ratifizieren. Stattdessen verbündete er sich mit Russlands Erzfeind, der Türkei, einer islamischen Macht, die Jerusalem seit 400 Jahren besetzt hielt. Deshalb konnte und wollte er auch keinen Finger für Theodor Herzels Hilfegesuche rühren, um seinen Verbündeten nicht zu verprellen!

Später war er schließlich gezwungen, zum türkischen Holocaust an den Armeniern Stillschweigen zu bewahren!  - Mitgehangen - mitgefangen!   Und noch später sah er sich in der weiteren Zwangslage, mit dem Bolschewik Lenin einen Separatfrieden zu schließen und diesem freie Durchfahrt vom Schweizer Exil zu gewähren!          

Die Ereignisse im Juli 1914 in Sarajewo waren nur noch die Folge dieser jahrzehntelangen Fehlpolitik. Über Nacht war Deutschland in einen Mehr- frontenkrieg verwickelt. Der Kaiser war nun gezwungen, gegen den Zaren Krieg zu führen, dem er lange genug die kalte Schulter gezeigt hatte. Hätte er den Zaren bei Zeiten untersützt, hätte man vielleicht gemeinsam die bolschewistische Revolution verhindern können. Gegen ein zusammen- stehendes christliches Europa hätten weder die islamische Türkei noch die Bolschewiken eine Chance gehabt.

Der I.Weltkrieg wäre nie zustande gekommen. Gemeinsam hätten die Europäer Theodor Herzel die Türen nach Erez Israel öffnen können. Die Juden hätten heimkehren können und Europa wäre von den moslemischen Massen verschont geblieben. Rußland wäre christlich geblieben, die kommunistische Tyrannei hätte es nie gegeben, ein Hitler hätte weder in Deutschland noch in Österreich je eine Chance gehabt, die Juden hätten seit 1900 ihren Staat in Erez Israel. Beide Weltkriege und den Holocaust an den Armeniern und später an den Juden hätte es nie gegeben.

Klingt alles zu schön um wahr zu sein? Tja, offensichtlich hat der Allmächtige die Weichen anders gestellt. Wir dürfen trotzdem wissen, daß ER nie einen Fehler macht.

SCHANA TOVA


Israelfreund
 
New Post 9/28/2008 6:05 PM
  zehnundzwei
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Re: Genozid an den christlichen Armenien ein Vorzeichen für den Holocaust? 

 erwin schrieb

 

Genozid an den christlichen Armeniern ein Vorzeichen für den Holocaust?

http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern#Genozid_von_1915

 

Einige Auszüge:

 „In der armenischen Frage stellt sich Enver immer mehr auf den Standpunkt der notwendigen Sicherung des Türkischen Reiches gegen eine armenische Revolution, die im Rücken der türkischen Truppen ausgebrochen war"

 

"Daß die Verbannung der Armenier nicht allein durch militärische Rücksichten motiviert ist, liegt zutage. Der Minister des Innern Talaat Bey hat sich hierüber kürzlich gegenüber dem zur Zeit bei der Kaiserlichen Botschaft beschäftigten Dr. Mordtmann ohne Rückhalt dahin ausgesprochen „daß die Pforte den Weltkrieg dazu benutzen wollte, um mit ihren inneren Feinden - den einheimischen Christen - gründlich aufzuräumen, ohne dabei durch die diplomatische Intervention des Auslandes gestört zu werden; das sei auch im Interesse der mit der Türkei verbündeten Deutschen, da die Türkei auf diese Weise gestärkt würde.“

„Von den Anhaengern letzterer [i.e. der 'schrofferen Richtung'] wird uebrigens unumwunden zugegeben, dass das Endziel ihres Vorgehens gegen die Armenier die gaenzliche Ausrottung derselben in der Tuerkei ist. Nach dem Kriege werden wir „keine Armenier mehr in der Türkei haben“ ist der wörtliche Ausspruch einer maßgebenden Persoenlichkeit. Soweit sich dieses Ziel nicht durch die verschiedenen Massakers erreichen lässt, hofft man, dass Entbehrungen der langen Wanderung bis Mesopotamien und das ungewohnte Klima dort ein Uebriges tun werden. Diese Loesung der Armenierfrage scheint den Anhaengern der schroffen Richtung, zu der fast alle Militär- und Regierungsbeamte gehoeren, eine ideale zu sein."

Also nahmen sich die Deutschen an den Türken ein Vorbild für den Holocaust?Ich laß einmal das Hitler sich inspirieren ließ von den Türken.Ebenso hörte ich eine Geschichte,das die Türken die Armenier in die Kirchen trieben,diese verschlossen und anzündeteten wenn sie sich nicht zum Propheten Mohammed bekehrten.Ebenso wieso wurden die Armenier in die Syrische Wüste getrieben,wo die Konzentrionspunkte der Vernichtung waren und Lager eingerichtet wurden?Warum ist Syrien heute noch Hitlernationalistisch geprägt?Warum wollten die Türken die Russen provozieren indem sie die Armenier versuchten auszurotten,und warum war dasselbe gegen Deutschland mit den Juden vorzufinden?Ebenso gab es Kriegsverbrecherprozesse wie in Deutschland nach der Türkischen Aggression.Warum passierte dies alles?


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