| rh schrieb
Natürlich ist Israel zu segnen!!
Und Deutschland nach dem 2.Weltkrieg? - Wie sieht es da mit 1.Mose 12,3 aus?
Ø Die Bundesrepublik, zwar ab 1949 ein eigenständiger Staat, war gleichwohl unter der Knechtschaft der Westmächte. Sie suchte aber frühzeitig unter dem Kanzler Adenauer Kontakt zu Israel. Damals war sich – zumindest bei den politisch Verantwortlichen ist es anzunehmen - Westdeutschland dessen bewusst:
o Das Unrecht der Judenvernichtungspolitik ist nicht wieder gutzumachen
o Aber viele Zeichen / Taten tatkräftiger wirtschaftlicher, sozialer, politischer Unterstützung als Zeichen des guten Willens können den Prozess fördern, dass in einzelnen Fällen, später dann hoffentlich auch in großem Ausmaß jüdische Personen den Deutschen vergeben könnten.
Ø War der überraschend schnelle wirtschaftliche Aufschwung eine Folge dieser Einstellung, damit die Voraussetzung für deren Umsetzung gegeben waren?
Ø Ich hoffe und bete, dass dieser Geist, die Juden zu segnen, ihnen in Wort und Tat Freund zu sein und zu bleiben, zunimmt statt abnimmt.
Und die Wiedervereinigung?
Die Erhörung der Gebete um Wiedervereinigung sehe ich im wesentlichen als "handfeste" Folge von 1.Mo.12,3, weil Deutschland dem Augapfel GOTTES, Israel, wohl wollte und dies durch Taten untermauerte.
Ob, und wenn ja, die 40 Jahre bis zur Wiedervereinigung eine Bedeutung haben, weiß ich nicht. Dem Rechenbeispiel von erwin, kann ich nicht folgen, denn der Holocaust begann nicht erst 1941. Die Ressentiments gegenüber den Juden begannen unmittelbar ab 1933 und setzten ab 1938 besonders massiv ein.
Beim Studieren vieler geschichtlicher Momente unter dem Gesichtspunkt von 1. Mo.12,3 – oft in Verbindung mit 1.Mo.26,4 – ist meines Erachtens nach auffällig:
<!--[if !supportLists]-->- <!--[endif]-->Judenverfolgung in Europa: Die Fürsten und Bischöfe Europas, die den Juden ihres Landes zeitweise (beschränkte) Glaubenstolerierung erwiesen, kamen wirtschaftlich (auch politisch) voran. Wenn die Kassen wieder voll waren, wurden die Gläubiger der Fürsten- und Bischofspracht, nämlich die Juden, wieder davongejagt (bzw. zum "Christentum" gezwungen). Nun die fehlten die Geldgeber, die klugen Ratgeber, die weitsichtigen Politiker, - und schon ging es bergab.
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