| Thomas schrieb
Denn der Mensch besitzt aus sich selbst heraus keine Unsterblichkeit.
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Hallo Thomas,
GOTT sprach: ,,Laßt uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich ! (1.Mose 1,26)''
So ganz kann ich daher Deine Meinung nicht teilen. Es heißt allerdings ,,uns ähnlich'' und nicht ,,uns gleich''!
Aber vielleicht solle man sich mal fragen, was mit Jesus geschehen wäre, wenn man Ihn nicht gekreuzigt hätte ?
Jesus war ja, gott-gleich, ein Mensch ohne Sünde.
Und es steht geschrieben: ,,Auf dem Pfad der Gerechtigkeit ist Leben ... (Sprüche 12,28)'' oder auch ,,Wer der Gerechtigkeit und Gnade nachjagt, findet Leben .... (Sprüche 21,21)''
Das heißt Gerechtigkeit bedeutet auch Leben ! Jesus sagte ja auch von sich selbst: ,,Denn wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gegeben, Leben zu haben in sich selbst (Johannes 5,26)''
Also hatte Jesus ewiges Leben !
Er ist zwar auch gestorben; Er ist aber nicht aus sich selbst heraus gestorben, sondern GOTT legte UNSERE Sünden und UNSERE Schuld auf Ihn und so starb Jesus schließlich an UNSERER Stelle für UNSERE Sünden UNSEREN verdienten Tod !
Was wäre aber gewesen, wenn es nicht so gekommen wäre ?
Paulus sagt allerdings auch: ,,Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit nicht die Unvergänglichkeit erbt. (1 Korinther 15,50)''
Paulus redet also von ,,Fleisch und Blut'' und von einer ,,Vergänglichkeit''. Das bedeutet, dass Fleisch und Blut, - aus dem wir Menschen nun mal bestehen -, so nicht ewiges Leben haben kann, weil es vergänglich ist.
Aber warum ist es vergänglich ?
Wir sind nicht vergänglich, weil GOTT uns so geschaffen hat, sondern weil der Mensch gesündigt hat; also um der Sünde wegen. Denn ,,der Sünde Lohn ist der Tod (Römer 6,23)''
GOTT gebot dem Menschen und sprach zu Adam: ,,Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du sterben ! (1.Mose 2,16-17)'' Also, erst seit dem Tag, da der Mensch das erste mal sündigte, ist der Mensch, und mit ihm die gesamte Schöpfung, der Vergänglichkeit unterworfen.
,,Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden - nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat - auf Hoffnung hin, daß auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit freigemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. (Römer 8,19-21)''
Ja, "das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes". Und das wird unmittelbar am Tag des Gerichts geschehen. Und an jenem Tag werden wir tatsächlich nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, und das plötzlich, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune.
Und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich ...'' Aber nicht alle Toten, sondern nur die Toten in Christus. Diese werden zuerst auferstehen und danach werden die noch zu der Zeit Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim HERRN sein. Wir werden also verwandelt werden, so, wie auch Jesus mit seiner Auferstehung verwandelt worden ist. Denn das Vergängliche muß Unvergänglichkeit anziehen und das Sterbliche Unsterblichkeit.
Und trotzdem sagte Jesus auch noch nach seiner Auferstehung von sich: ,,Seht meine Hände und meine Füße, daß ich es selbst bin; betastet mich und seht ! Denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe. (Lukas 24,39)'' Jesus war damit also kein Geist, sondern Er hatte immer noch Fleisch und Bein, wie ein Mensch. Aber nicht mehr wie ein der Vergänglichkeit unterworfener Mensch, sondern als ein verwandelter und damit unsterblicher Mensch.
LG Norbert