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  israel heute - Forum  Jude-Glaube-Chr...  Fragen - Antwor...  Bergprädigt - Ein Unsinn?
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New Post 10/11/2008 9:40 PM
  Josef
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 

Lieber FrankB,

Die Schreiber der Evangelien waren keine Juden,ansonsten hätten sie diese "Predigt" nicht so formuliert. Tut mir leid. Ich betrachte nicht G´ttes Wort in der Bergpredigt, sondern die Wörter der Schreiber.  Auf diese Bergpredigt ist KEIN Bracha. Es ist erdacht und ohne Seele. Es ist ein Menschenwerk ohne Inspiration. Man spürt die Wärme G´ttes nicht in diesen Versen. Es kommt nichts rüber, was mich auch nicht wundert. Jesus ist nur die personifizirte Idee von Heiden.

Es gibt noch genug Verse im NT wo man genau sehen kann dass es kein Werk von Juden ist.

Zum Beispiel:  "Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein." auch da;  Gesteinigt wurde nicht mit "Steinewerfen". Abgesehen davon: Wer ohne Sünde ist der wird auch keinen Stein werfen!!

Lg

Halevi

 
New Post 10/12/2008 12:31 AM
  georggati
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 
Halevi schrtieb:
„Gesteinigt wurde nicht mit "Steinewerfen".

Es ist neu! Wie, mit was, wurde denn die Steinigung durchgeführt?

Wikipedia:
„Vereinzelte Steinigungen lassen sich bis in die semitische Vorzeit zurückverfolgen und wurden im Judentum bei solchen Verbrechen als Strafe angedroht, bei denen eine abschreckende Wirkung auf das Volk ausgeübt werden sollte. Dazu gehörten Gotteslästerung (3. Mose 24,16), Götzendienst (z. B. 5. Mose 17,5), Sabbatschändung (4. Mose 15, 35f.), Wahrsagerei (3. Mose 20,27), Ehebruch (Leviticus/Wajqra 20,10 und Deuteronomium/Debarijm 22,22) und Ungehorsam gegenüber den Eltern (5 Mose 21,21). Instruktiv ist hierfür 3. Buch Mose 24,14 ff,:
„Lass den Flucher, der den Namen des Herrn missbrauchte, vor das Lager hinausführen, und alle, die es gehört haben, sollen die Hände auf sein Haupt stützen, und dann soll ihn die ganze Gemeinde steinigen.“

„Todesurteile wurden im Judentum allerdings äußerst selten vollstreckt, und so gut wie immer wurden Mittel und Wege gesucht, sie nicht ausführen zu müssen.

Rabbi Eleasar ben Asarja kritisierte jede Form von Todesstrafe, indem er einen Gerichtshof "mörderisch" nannte, der nur einmal im Laufe von siebzig Jahren ein Todesurteil ausgesprochen hatte. Noch weiter gehen Rabbi Akiba und Rabbi Tarfon, von denen folgende Aussage überliefert ist: "Hätten wir im Synhedrion gesessen, wäre niemals ein Mensch hingerichtet worden."

ALSO:
Jesus war in dieser Frage nicht allein!!!
 
New Post 10/12/2008 10:20 AM
  Davide
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 

Lieber Georg, glaube es ging darum das es unglaubwürdig ist wie die Steinigung im Nt dargestellt wurde.Die Steinigung das es sie gab ist außer Zweifel,in Feierlicher Form wurde so jemand der ein Besonders schweres Vergehen begangen hatte aus dem Gottesvolk ausgeschlossen.

In Nt Zeit wurde die Steinigung so vorgenommen der zu Steinigende wurde durch einen Zeugen von einem Felsen oder einer Mauer Rückwerts hinabgestürzt;wenn er noch lebte,ließ der zweite Zeuge einen schweren Stein auf seiner Brust fallen.

Wenn jetzt im Nt das so geschildert wird das ganz viele Leute Steine in die Hand nehmen um die Ehrebrecherin zu bewerfen so klingt es eben unglaubwürdig.

Aber wie ist es aber heutzutage im Judentum solche Gebote werden nicht mehr beachtet,tut das Böse aus eurer Mitte,heute läßt man den bösen einfach tun.In Kirche ja genauso da heißt es tut das böse aus eurer Mitte den Bösen läßt man genauso tut hat sich das Gesetz oder Gott denn geändert?

lg Susi

 
New Post 10/12/2008 1:55 PM
  Davide
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 

Lieber Josef,auch wenn du das Nt ablehnst als unglaubwürdig laß uns mal die wenigen Historischen Quellen betrachten

Tacitus, Stifter dieser Gruppe Jesus Christus unter der Regierung des Tiberius durch den Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden ist.

so dies schrieb Tacitus und es steht nicht im Widerspruch zu den Evangelium

also läßt sich aus Historischer Quelle schon mal sicher soviel sagen das es einen Menschen gab der Jesus Christus hieß,und das dieser Hingerichtet worden ist.

Dieser Historische Bericht hat nichts mit Religion zu tun,denn die Römer interessierten sich dafür nicht sondern es ging um Politik.Und es muß wohl ihrgendeine Politsche Interesse gegeben haben dieses zu schildern.

lg Susi

 
New Post 10/12/2008 2:06 PM
  Davide
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 

bei der Steinigung von der Frau ging es auch darum,darzustellen das die den Tod der Ehrebrecherin gefordert haben,praktisch Verurteilen aber selber sich damit auch das Urteil sprechen,also durchaus noch im Talmud der Gedankengang,

Jesus sagte vorher Ehebruch ist nicht erst dann wenn du Fremdgehst sondern er fängt schon viel weiter vorne an wenn du eine Frau hast du gehst in die Stadt und schaust einer Frau im Minirock nach dann hast du schon die Tat des Ehebruch begangen,es geht um die Augen behüte sie

also das Gesetz Jesu ist Thora in verschärfung,es verlangt von dir noch mehr vollkommenheit,es zeigt dir unerbittlich wie sehr du Sünder vor Gott bist und vor ihm nicht bestehen kannst es zeigt dir werde Demütig und bitte Gott um Gnade und Barmherzigkeit,wir haben seine Vergebung nötig ,Haschems Maßstäbe sind andere als unsere Menschlichen er verlangt alles Thora 100% in die kleinste abweichung davon.Welcher Mensch kann da bestehen,Gott will keine kompromisse was er sagt meint er so wie er es sagt,

lg Susi

 
New Post 10/12/2008 6:20 PM
  georggati
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 
Modified By georggati  on 10/13/2008 2:35:19 AM)
Susi schrieb:
„Lieber Georg, glaube es ging darum das es unglaubwürdig ist wie die Steinigung im Nt dargestellt wurde.“

Es verstehe ich nicht! Wenn wir beginnen an einer aussagen der Bibel zu zweifeln, verlieren wir die ganze Bibel.
Warum hältst du auch diese Verse für unglaubwürdig?

Johannes 8; 3-5: „Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte dar und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch. Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du?“
3 Mose.20,10: „Wer die Ehe bricht mit jemandes Weibe, der soll des Todes sterben, beide, Ehebrecher und Ehebrecherin, darum daß er mit seines Nächsten Weibe die Ehe gebrochen hat.“

Du schreibst:
„Wenn jetzt im Nt das so geschildert wird das ganz viele Leute Steine in die Hand nehmen um die Ehrebrecherin zu bewerfen so klingt es eben unglaubwürdig.“

4.Mose 15,36: „Da führte die ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und steinigte ihn, so daß er starb,….“

Keine Sache auf der Welt ist sicherer, dass die Apostel, ebenso wie die Propheten, GLAUBWÜRDIG sind.
 
New Post 10/12/2008 9:48 PM
  FrankB.
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 
Lieber FrankB,
Die Schreiber der Evangelien waren keine Juden,ansonsten hätten sie diese "Predigt" nicht so formuliert. Tut mir leid. Ich betrachte nicht G´ttes Wort in der Bergpredigt, sondern die Wörter der Schreiber.  Auf diese Bergpredigt ist KEIN Bracha. Es ist erdacht und ohne Seele. Es ist ein Menschenwerk ohne Inspiration. Man spürt die Wärme G´ttes nicht in diesen Versen. Es kommt nichts rüber, was mich auch nicht wundert. Jesus ist nur die personifizirte Idee von Heiden.
Es gibt noch genug Verse im NT wo man genau sehen kann dass es kein Werk von Juden ist.
Zum Beispiel:  "Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein." auch da;  Gesteinigt wurde nicht mit "Steinewerfen". Abgesehen davon: Wer ohne Sünde ist der wird auch keinen Stein werfen!!
Lg
Halevi
 
Lieber Halevi,
deine Worte sind reine Spekulation. Wenn man die Evangelien liest, dann widersprechen sie sich keinesfalls, sondern ergeben Ein Bild, man erkennt Gottes Geist. Das halte ich dir aus meiner Sicht entgegen.
Die Schreiber aber künden nicht von sich selbst, sondern was sie gesehen und gehört haben.
Würdest du es in der Wahrheit untersuchen, wüsstest du, dass es nicht einfach von den Menschen erdacht wurde und selbst in wissenschaftlicher Analyse kann man nur die Erklärung abgeben, dass es eben nur göttlichen Ursprung  sein kann. Einiges dazu bestätigen auch die gefundenen Schriftrollen von Qumran. Wenn du nun nicht die Liebe Gottes in den Worten der Bergpredigt spüren kannst, hat dass andere Gründe, hauptsächlich aber Herzensgründe, denn nur dem Herz bleibt es vorbehalten solches zu beurteilen, der Verstand hat darin kein Gefühl.
Wenn nun, (Georg hat dir da schon einiges geschrieben und seine Worte kann man nicht unter dem Tisch kehren in der Wahrheit) schon Moses die Steinigung erwähnt, welche bekannt war unter dem Gesetz, lügt dann Moses?
Zum anderen verstehst du nicht, dass man Jesus in diesem Szenario versuchen wollte (das er nach ihren Gesetz die Frau zum Tode verurteilen müsse) und in der Szene kein Stein zu sehen war, der mitgeführt wurde. Wohl aber den großen Stein der Pharisäer und Hochgestellten der in ihrer Brust lag. Auch bemerkst du nicht die Allmacht, die in Jesus während dieser Szene vorhanden war, die Wahrheit seiner Macht deutlich zum Ausdruck kam, denn alle mussten! Ihre Wege gehen, denn in der Wahrheit waren ihre Kläger selbst Sünder! Also, die Hochgestellten Vorbilder beladen mit Sünde!
Währe es nicht so gewesen, dann hätten sie die Kraft dazu gehabt, den ersten Stein zu werfen. Nach dem Gesetz war es ja so von ihnen selbst aufgebracht, als Strafe.
In dem Gesetz aber irrst du dich gewaltig, denn gerade ein Jude müsse wissen, das dass Gesetz immer wirkt und ohne das Gesetz keine Ordnung währe. Die Ordnung aber müssen auch Gottes höchste Engel halten, sonst sie wider Gottes willen wirken.
In der Gerechtigkeit kann kein Mensch jedoch bestehen, darum wirkt in diese Gerechtigkeit Gottes Liebe als höchstes Gebot und das Erbarmen als Gottes Sohn.
Nun schreibst du aber und hast richtig erkannt: Wer ohne Sünde ist der wird auch keinen Stein werfen!!
Jesus aber hat keinen Stein geworfen! Sondern hat die Sünderin freigesprochen. Freisprechen von Sünde aber kann nur Gott.
 
Lieber Halevi, es gibt keinen Menschen, der ohne Sünde ist, sondern nur Gott im Himmel ist gut. Und auf Grund seiner Liebe lässt er aber den unscheinbaren Stein von Berge rollen, der das Standbild zerschlägt.
Alles Gute
Frank
 
 
New Post 10/13/2008 2:33 AM
  georggati
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 
Susi schrieb:
„Lieber Georg, glaube es ging darum das es unglaubwürdig ist wie die Steinigung im Nt dargestellt wurde.“

Eine Paralelle aus der Geschichte:
Man wusste seit 1942 vom systematischen Mord an den Juden. Gerhart Riegner, Funktionär des Jüdischen Weltkongresses in Genf, hatte im August 1942 Informationen nach Amerika weitergeleitet, wonach die Juden "auf einen Schlag vernichtet" werden sollten. Im November war der polnische Offizier Jan Karski, der zuvor von der Untergrundbewegung in das Warschauer Ghetto und in die Nähe des Vernichtungslagers Belzec geschmuggelt worden war, nach England gelangt.

Doch die Schreckensnachrichten, die er überbrachte, überstiegen das Vorstellungsvermögen der Empfänger. "Denken Sie, ich lüge?", soll Karski den ungläubigen US-Verfassungsrichter Felix Frankfurter gefragt haben. "Ich habe nicht gesagt, dass Sie lügen", sei Frankfurters Antwort gewesen. "Ich habe gesagt, ich kann es nicht glauben."

Und diese erschütternde Antwort ist absolut korrekt!!

Felix Frankfurt hat nicht gesagt, dass Karski eine Lügengeschichte aufgetischt hat, sondern sagte: „ich kann es nicht glauben!“

Wenn jemand in der Bibel eine Geschichte für unglaubwürdig hält, der stellt den Autor als Lügner dar. Das Wort „unglaubwürdig“ bedeutet:
„Ich weiß die Wahrheit und der Autor hat uns belogen!“
Aber!!
Wenn Johannes unglaubwürdig wäre, würde es bedeuten, dass wir keine Bibel mehr hätten, die von Gott stammt.

Die Bibel ist das Wort Gottes, der sich darüber kümmert, dass die Bibel nur die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit, verkündet.

Jeder hat das Recht zu sagen: „ich kann es nicht glauben!“ Es ist eine Privatsache!!
 
New Post 10/13/2008 9:51 AM
  Davide
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 

Lieber Georg jeder hat auch das Recht zu Hinterfragen.

lg Susi

 
New Post 10/13/2008 12:04 PM
  Davide
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Re: Bergprädigt - Ein Unsinn? 

Die Bibel ist das Wort Gottes, der sich darüber kümmert, dass die Bibel nur die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit, verkündet

Lieber Georg,die Tanach habe ich ja nicht mitgemeint sondern es ging um das Nt.

Wenn ich das Nt für glaubhaft halte so erweckt es den Schein wahr zu sein,aber ich muß doch auch die Möglichkeit haben diesen Anschein überprüfen zu dürfen.Ob das was dort drin steht wirklich der Wahrheit entspricht.

Und wenn das Nt Wahr ist hält es doch auch meiner Überprüfung stand würde es das nicht tun wäre es ja unwahr,deshalb braucht man doch keine Angst davor zu haben die Wahrhaftigkeit zu prüfen,andernfalls bin ich jemand der nur das übernimmt was andere wollen was ich glauben soll.

lg susi

 
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