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  israel heute - Forum  Politik  Politisches Ges...  Naqba und Israel
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neuer Beitrag 07.05.2008 12:47
  Paro
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Naqba und Israel 

Liebe Israelfreunde,

leider lief die Gründung des zionistischen Staates Israel nicht ganz problemlos ab.
Briten bezeichneten die späteren Ministerräsidenten als "Gangster", selbst das Wort
"Terrorist" war ihnen verwehrt.
Nun angesichts des Jubels, 60 Jahre Israel, möchte ich an die Nachtseite erinnern,
den Grund der Palästinenser für ihren unerbittlichen Kampf gegen den zionistischen
Staat; denn die Geburtswehen des Staates Israel, waren von sehr viel Ungerechtigkeiten
gegenüber der einheimischen Bevölkerung begleitet.

Wenn man die eine Seite feiert, sollte man sich auch der Leiden der Unterlegenen
erinnern.
Wir Deutschen haben es getan, tuen es immer noch, doch wann erinnert sich Israel
der Opfer seiner Staatsgründung?

 
neuer Beitrag 07.05.2008 18:19
  Tanir
116 Beiträge
10.


Re: Naqba und Israel 

Ich möchte wieder mal daran erinnern, dass die Araber die Juden nicht am Leben lassen wollten. Sollten wir uns wohl noch dafür entschuldigen, dass wir leben?

Israel wurde 1948 angegriffen und kämpfte ums Ueberleben und nicht umgekehrt. Man soll doch die Realität nicht ausblenden.

Und übrigens - wir müssen auch heute noch wachsam sein.

 

 

 

 
neuer Beitrag 07.05.2008 21:16
  ermo
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Re: Naqba und Israel 
Hallo Paro,
du ziehst die Deutschen zum Vergleich heran. Bleiben wir dabei:
Als die Deutschen ihren Angriffskrieg gegen Polen und Russland verloren hatten, wurden 14 Millionen Deutsche aus den Ostgebieten vertrieben,
2 Millionen starben dabei. Deutschland musste das akzeptieren, auch auf internationalen Druck. Die Einzelschicksale waren schlimm; es gab viele "Unschuldige" unter den Vertriebenen, die jetzt stellvertretend für die Naziverbrecher leiden mussten.
Deutschland hat diese Flüchtlinge und Vertriebenen aufgenommen und so schnell wie möglich integriert. Schon die zweite Generation fühlt sich nicht mehr als Schlesier oder Ostpreuße.
Das gleiche Verfahren nach dem verlorenen Angriffskrieg der Araber im ehemaligen Palästina, das jetzt Israel ist, hätte vielleicht zum Frieden führen können.
Statt dessen gibt es nur ein Ziel: Israel muss beseitigt werden. Das reichlich fließende Geld von der UNO fließt zuerst auf die privaten Konten der Führer wie Arafat und Genossen, der Rest wird für Waffen und Hasspropaganda verpulvert. Und das "palästinensische Volk" leidet und verrottet in den Flüchtlingslagern, aus denen es keinen Ausweg sieht.
Die Schuld liegt aber allein bei den arabischen Brüdern, die keinen Frieden mit Israel wollen.
Vielleicht solltest du doch mal selber denken, statt nur die PLO-Propaganda zu wiederholen.
Gruß
ermo
 
neuer Beitrag 08.05.2008 04:59
  Paro
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Re: Naqba und Israel 

Hallo Ermo,

sowenig ich auf die Palipropaganda hereinfalle, sowenig falle ich auf die zionistische Propaganda herein.
z.B. fand das Massaker von Deir Yassin vor der Gründung des Staates Israel statt, in einem "kooperationswilligen" Dorf,
welches nicht in der Zone des zukünftigen Israel lag und veranlasste 250 000 bis 300 000 Palästinenser zur Flucht.
Es sollte bewusst Angst und Schrecken verbreitet werden. Das King David Hotel wurde auch nicht während des "Verteidigungskrieges"
gesprengt.
Somit haben die damaligen Terroristen, Gangster und Mörder den zionistischen Staat herbeigebombt. Heute sind es natürlich Märtyrer
und Freiheitskämpfer oder sogar Friedensnobelpreisträger. Aber wie war das mit den Sünden der Väter?
Ich kann dazu nur bemerken, die Palistinenser haben von den zionistischen Märtyrern und Freiheitskämpfern gelernt, sogar einen gemeinsamen
Friedensnobelpreis haben sie. Wie wird der Herr Nobel im Grabe routiert haben, als die beiden Freiheitskämpfer Begin und Arafat den Preis bekamen.
Erst wenn beide Seiten ihre Fehler und Missetaten eingestehen und nicht der eine den anderen übervorteilen will, kehrt Ruhe ein.
Übrigens, das mit den Vertiebenen, war so glatt nicht oder haben wir dummerweise nicht immer noch offizielle Landsmannschaften, die
von der "verlorenen" Heimat und Rückkehr in dieselbe träumen?

 
neuer Beitrag 08.05.2008 13:11
  Margot
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Re: Naqba und Israel 

@Paro

Zitat: "Übrigens, das mit den Vertiebenen, war so glatt nicht oder haben wir dummerweise nicht immer noch offizielle Landsmannschaften, die
von der "verlorenen" Heimat und Rückkehr in dieselbe träumen?"

Wenn man will, findet man immer ein "Sandkorn im Getriebe"! Das eine (Bildung von Landsmannschaften) hat mit dem anderen (Vertriebene integrieren) nichts zu tun. Die Sehnsucht nach der Heimat ist den meisten Menschen gegeben. Selbst wenn man von seinem Heimatort fortziehen muss, fühlt man sich an seine ehemalige Heimat gebunden. Die ausgewanderten Juden, die dem Holocaust entkommen konnten, träumten bis an ihr Lebensende von ihrer Heimat, die sie verlassen mussten. Auch wenn sie das Glück hatten, am Leben zu bleiben. Selbst wenn es ihnen in dem Land, dias sie aufgenommen hat, später gut ging. Sie wurden aber nach gewissen Anlaufschwierigkeiten als Bürger aufgenommen und bekamen, wenn sie wollten, die dortige Staatsangehörigkeit.  Die Vertriebenen ließen wir in Deutschland nicht eingepfercht bis heute in Flüchtlingslagern vegetieren, um der Welt zu zeigen "Schaut her, wie diese Heimatlosen immer noch leben müssen". Das ist aber die Taktik der Palästinenser. "Schaut nach Israel, was die Juden mit den Arabern gemacht haben!" Dabei hat Israel allen Arabern, die nicht geflohen in Wirklichkeit gar nicht haben will. Auch woanders nicht. Im übrigen hat es vor der Staatsgründung Israels unzählige Übergriffe von Arabern auf Juden mit Toten und Verletzten gegeben. Die solltest du nicht unter den Tisch fallen lassen. Auch der Angriffskrieg aller arab. Nachbarstaaten auf den jungen israel. Staat ist schlimme Geschichte. Gestern habe ich auf Arte authentische Fotos dieses Kriegsgeschehens gesehen, auf denen festgehalten wurde, wie die Araber die verlassenen jüdischen Häuser plünderten. Eine Araberin trug sogar eine Thorarolle auf ihrem Kopf davon, womit sie bestimmt - außer zu fleddern - nichts anfangen konnte. Das ist Tatsache und keine Propaganda.

Wie soll es mit den Palästinensern in Israel Frieden geben, wenn sie nicht mal mit ihren eigenen Landsleuten Frieden machen, nämlich sie endlich als Menschen behandeln, integrieren und gemeinsam ihren Staat aufbauen. So, wie die Vertriebenen uns geholfen haben, Deutschland nach dem Krieg wieder aufzubauen. Ich glaube, die wenigsten Vertriebenen würden jetzt wieder in ihre alte Heimat - auch wenn sie sie nicht vergessen haben - zurückkehren wollen.

Margot

 
neuer Beitrag 25.05.2008 20:23
  michael
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Re: Naqba und Israel 
bearbeitet durch michael  am 25.05.2008 20:24:00)

Ich kann dazu nur bemerken, die Palistinenser haben von den zionistischen Märtyrern und Freiheitskämpfern gelernt, sogar einen gemeinsamen
Friedensnobelpreis haben sie. Wie wird der Herr Nobel im Grabe routiert haben, als die beiden Freiheitskämpfer Begin und Arafat den Preis bekamen.
Erst wenn beide Seiten ihre Fehler und Missetaten eingestehen und nicht der eine den anderen übervorteilen will, kehrt Ruhe ein.

 

Die Engländer beschossen ebenso die Juden nach dem Holocaust.Man braucht nur an das Schiff Exodus zu denken.Man kann nicht sagen das die Juden Terror verbreiteten,klar Gräueltaten gibt es immer aber man muss bedenken,woher kamen denn die Juden.Sie wanderten nach dem Holocaust in Palästina ein,wo die nächsten Antisemiten warteten um die Juden zu töten.Ich kann die Juden verstehen wenn sie nach dem 2.WK Sachen taten die vielleicht nicht korrekt waren.Man muss die Umstände sehen,aber wenn gesagt wird,"der Holocaust fand nie statt" dann kann man die Juden auch nicht verstehen oder will es auch nicht.Wie kamen die Juden dann ins Land und warum verteidigen sie es seit dem mit aller Gewalt?Warum versteht man nicht das alles sinnlose töten ohne Verstand,nur zum Konflikt führt und nichts tolles zur Nachahmung ist?Man kann nicht sagen,anhand des Jüdischen Beispieles liegen die Fehler bei den Juden,weil diese es so vormachten und dafür sind sie schuldig.Genauso wie ein Verschweigen der Verbrechen und ein weiterführen dieser Fehler keine Ruhe,sondern nur ein weiteres ausreizen der Politischen Eskalation mit sich bringt.Die Palästinenser müssen die Juden akzeptieren,um ihren eigenen Staat gründen zu können und die Israelischen Grenzen anerkennen,worin 7 Millionen Israelische Staatsbürger leben.

 
neuer Beitrag 26.05.2008 03:44
  Paro
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Re: Naqba und Israel 

Lieber Michael,

der Holocaust kann nicht geleugnet werden. Es existiert aber ein Lebensrecht für alle  Menschen.
Wenn jetzt Zionisten das gleiche rassistische Unrecht begehen, wie weiland die Nazi's z.B. Heiratsverbot Juden/Nichtjuden
schmerzt es mich als Menschenfreund, weil ja gerade die Juden unter derartigen Unmenschlichkeiten gelitten haben.
Die Türken müssen lernen, das Unrecht an den Armeniern anzuerkennen, die Amerikaner, Australier das Unrecht an der
einheimischen Bevölkerung. Südafrika hat eine "Versöhnungskonferenz" um das Unrecht der Apartheid aufzuarbeiten.
Wie wäre es denn mit einer "Versöhnungskonferenz" zwischen Palästinensern und Israelis?
Aber solange das zionistische Regime 2 Sorten Menschen, Juden und Nichtjuden, kennt, wird es schwierig!

 
neuer Beitrag 26.05.2008 10:19
  michael
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Re: Naqba und Israel 
bearbeitet durch michael  am 26.05.2008 10:20:13)

Klar sollte man sich aussöhnen,aber die Palästinenser haben doch gar kein Interresse daran.Jeder Palästinenser,der sich mit Israel aussöhnen und Frieden will,wird getötet.Die Palästinenser töten,um weiter Jüdisches Blut zu fordern.Da versucht der Staat so gut wie möglich alle Bürger zu schützen und das auf Kosten der Freiheit der Terroristen,die die Freiheit mit ihrem Terror gegen die Juden erheblich einschränken und somit ebenfalls eingeschränkt werden,weil diese den Terror nicht einstellen.Das das immer auf Kosten der Zivilbevölkerung geht ist auch klar,weil die Terroristen vorsätzlich Terror gegen die Zivilbevölkerung betreiben und die Armee Terroristen jagt,die sich unter der Zivilbevölkerung verstecken.Die Betreiber dieser Konfrontation,liegen klar auf der Palästinensischen Seite meiner Ansicht nach.

 
neuer Beitrag 26.05.2008 18:27
  michael
57 Beiträge
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Re: Naqba und Israel 

 Paro schrieb

 


Wie wäre es denn mit einer "Versöhnungskonferenz" zwischen Palästinensern und Israelis?
Aber solange das zionistische Regime 2 Sorten Menschen, Juden und Nichtjuden, kennt, wird es schwierig!

 

 

Wenn die Palästinenser am 15. Mai an das erinnern, was sie die „Nakba“ (Katastrophe) nennen, täten sie gut daran, in Betracht zu ziehen, dass ihr wahres Versagen nicht im Jahr 1948 stattfand: Es fand bereits früher statt. Und auch heute noch findet es statt. Die wahre Nakba geschieht jeden Tag und zu jeder Stunde vor unseren - und ihren - Augen. Und der gewalttätige Putsch der Hamas im Gaza-Streifen ist nur das jüngste Beispiel dafür.

Während sich Palästinenser - nicht ganz zu Unrecht - als die Opfer der zionistischen Bewegung und deren erfolgreicher Gründung eines jüdischen Staates im Land Israel sehen, sollten die Gründe für ihr historisches Versagen anderswo gesucht werden, nämlich in der Unfähigkeit der palästinensischen Nationalbewegung, ein politisches und soziales institutionelles Rahmenwerk zu schaffen, das die notwendige Basis für jeden Aufbau einer Nation ist.

 

Die erste und schärfste Manifestierung dieses Fehlers ereignete sich in den Jahren 1936 bis 1939 während des palästinensischen Aufstandes gegen die britische Herrschaft. Diese Rebellion scheiterte nicht nur, weil sie brutal von den britischen Kolonialbehörden unterdrückt wurde oder weil es den Truppen der Haganah (der vorstaatlichen Untergrundarmee) gelang, den Yishuv (die jüdische Gemeinschaft in Palästina) zu verteidigen. Sondern sie versagte, weil die Palästinenser nicht fähig waren, Institutionen zu errichten, die von allen Teilen der arabischen Gesellschaft im Land akzeptiert wurden. Und als interne Streitigkeiten wegen der Natur des Kampfes aufkamen, entwickelte sich aus der Rebellion ein inner-palästinensischer Bürgerkrieg. Es starben mehr Palästinenser durch rivalisierende bewaffnete Palästinensermilizen als durch Kämpfe mit der britischen Armee oder der Haganah. Innerhalb der palästinensischen Gesellschaft gibt es die Tendenz, die Erinnerung an diesen gewaltsamen Kampf, der zwischen den Milizen der Husseinis und denjenigen der Nashashibis stattfand, zu unterdrücken. Doch die Unterdrückung dieser Erinnerung verstärkt nur das Versagen und macht es schwerer, aus den Fehlern zu lernen.

Die Probleme liegen bei den Palästinensern.

"Es starben mehr Palästinenser durch rivalisierende bewaffnete Palästinensermilizen als durch Kämpfe mit der britischen Armee oder der Haganah".

 

Das ist auch heute noch so.Wenn die Palästinenser sich nicht kümmern,um einen Staat zu gründen um den Terror gegeneinander und gegen den Jüdischen Staat abzuwenden,dann wird auch weiterhin Zerstörung und Chaos herrschen.

 

 
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