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Hallo Dsiu, aus der Ferne zu urteilen, ist sehr leicht. Natürlich gibt es Regeln, die Soldaten einhalten müssen und sollen, sonst gäbe es ein Gemetzel und viel mehr unschuldige tote Zivilisten. Bei der Hamas kann man leider nicht unterscheiden, wer "Krieger" und wer "Zivilist" ist. Das ist ja das Gemeine. Israelische Soldaten tragen Uniform, Hamas-Kämpfer in der Mehrzahl nicht. Nicht deshalb, weil die Uniformen nicht ausreichen, um die Kämpfer einzukleiden, sondern deshalb, damit man sie nicht erkennt. So agieren Terrororganisationen. Als Soldat wirst Du wissen, dass gegen sog. Untergrundkämpfer eine Vielzahl von Soldaten nötig sind, um sie zu bekriegen. Man stellt den Soldaten Fallen, und gerade die Hamas verschanzt sich in Schulen, Krankenhäuser und Privathäuser. So sollen sich die leitenden Köpfe der Hamas in einem Krankenhaus verborgen haben, weiße Ärztekittel angezogen haben und ihre Befehle von dort ausgegeben haben. Das ist verwerflich. Die oberste Führung sitzt in Syrien, von dort aus kann man natürlich sehr leicht sagen, dass es keinen Waffenstillstand geben soll. Und wer den Slogan verbreitet: "Ungläubige lieben das Leben, wir Araber lieben den Tod" , hat keinen Respekt vor dem einzelnen Leben. Das ist genauso verwerflich. Und jetzt, nach über 1000 Toten, verkündet Hamas den Sieg! Wie kann es in Zukunft Frieden zwischen diesen beiden Völkern geben, wenn die einen zum Ziel haben, die Juden ins Meer zu werfen. Ein solches Volk sollte man ächten. Man sollte es nur finanziell unterstützen, wenn der Wille erkennbar ist, auf den anderen zuzugehen. Im Kleinen könnte man anfangen, nämlich ähnlich wie im West-Eastern-Diwan-Orchester unter dem Dirigenten Daniel Barenboim sich gegenseitig kennenzulernen und miteinander zu reden. Vielleicht auch mittels eines Schüleraustausches, so, wie bei uns in Deutschland. Ich denke mir, Franzosen würden z. B . niemals mehr auf Deutsche schießen (es gab genug deutsch-franz. Kriege), weil man sich kennengelernt hat.
Wenn Dein Land seit 8 Jahren mit über 10.000 Raketen beschossen worden wäre, würdest Du das sicherlich auch nicht mehr länger erdulden wollen. Schließlich trafen diese Raketen ausschließlich Zivilisten und zivile Gebäude. Wenn sie mal nicht trafen, war das Glück, aber nicht gewollt. Palästinenser und Israelis müssen sich das Land teilen, so hat es die UN 1948 beschlossen. Wenn ich Jude wäre, ließe ich mich auch nicht mehr aus dem Land, das meinen Vätern gehörte, vertreiben. Warum wurde aus dem Land (das teilweise nur Wüste war) inzwischen ein blühendes Land, und aus dem Land, das man den Palästinensern gab, keines (lassen wir mal die Kriegszerstörungen beiseite)? Beide Völker haben die gleichen Vorbedingungen. Sie pflegen ihre Flüchtlingslager, um Erbarmen bei der Welt zu erzeugen. Hätten wir in Deutschland ebenso gehandelt, hätte es bei uns kein sog. Wirtschaftwunder gegeben. Wir haben unsere Flüchtlinge integriert. 60 Jahre nach dem Krieg braucht es keine Flüchtlinge mehr zu geben. Vor allem, wenn man soviel Geld bekommt, wie kein anderes Land der Welt. Darauf sollte die UN und jedes Land, das jetzt wieder Gelder fließen lässt, achten und eine Verpflichtung daran knüpfen, für was es verwendet werden soll.
Margot |
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| Margot schrieb
...und gerade die Hamas verschanzt sich in Schulen, Krankenhäuser und Privathäuser. So sollen sich die leitenden Köpfe der Hamas in einem Krankenhaus verborgen haben, weiße Ärztekittel angezogen haben und ihre Befehle von dort ausgegeben haben. Das ist verwerflich. Die oberste Führung sitzt in Syrien, von dort aus kann man natürlich sehr leicht sagen, dass es keinen Waffenstillstand geben soll. ... Und jetzt, nach über 1000 Toten, verkündet Hamas den Sieg!... |
http://spiritofentebbe.wordpress.com/2009/01/16/wofur-hamas-wirklich-steht/
Ist es nicht bezeichnend, dass man solch eine Karikatur in deutschen Zeitungen nicht sieht?
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| | Pet |
| 48 Beiträge |
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Ich glaube nie , dass man durch Gewalt , Bombardierungen Frieden oder Waffenstillstand für immer schaffen kann.
Wenn man sich Afganistan oder Irak oder bestimmte afrikanische Staaten anschaut, herrscht dort immer noch Chaos.
Der weltweite Terrorismus muß auf andere Weise aufgelöst werden !
Jedes Volk muß eine Heimat und eine Perspektive haben.
Die Religionsoberhäupter müssen auch aufeinander zugehen , damit Haßprediger weniger Chancen haben , Menschen durch Gehirnwäsche zu Terroristen zu machen. Solange jede Religion einzig allein glaubt Recht zu haben, wird es nie Frieden für immer geben.
Es ist ein Verbrechen, dass verschiedene Länder in Regionen noch Waffen liefern, egal von welcher Seite ,die kriegerische Unruhen haben.
Die Leidtragenden sind immer die Bevölkerung und häufig nicht die Soldaten und Befehlshaber.
Für mich als Kriegsdienstverweigerer kann ich nie nachvollziehen, das Menschentöten durch Waffen im Krieg erlaubt ist, aber in Friedenszeiten ein schweres Verbrechen ist.
Erlaubt Gott das Menschentöten oder müssen nicht auch die Menschen am Ende des Lebens vor Gott stehen und werden für ihre Sünden bestraft oder lachen Soldaten über so eine Meinung , die in vielen Kirchen oder Glaubenrichtungen verbreitet wird.
Aber ein Soldat darf nicht denken im Kriegsfall, dann haben die Vorgesetzten das Recht ihn bei Befehlverweigerung zu bestrafen oder gar zu töten , wie in vielen Kriegen passiert.
Ich glaube nie, dass die Masse des isralischen Volkes oder die Masse der Palästinenser oder Araber Bombardierungen oder Terrorismus gut finden.
Wer war verantwortlich für den 1. Weltkrieg oder den zweiten Weltkrieg ?
Das arme Volk ?
Nein !! |
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| Pet schrieb
Ich glaube nie , dass man durch Gewalt , Bombardierungen Frieden oder Waffenstillstand für immer schaffen kann.
Wenn man sich Afganistan oder Irak oder bestimmte afrikanische Staaten anschaut, herrscht dort immer noch Chaos.
Der weltweite Terrorismus muß auf andere Weise aufgelöst werden !
Jedes Volk muß eine Heimat und eine Perspektive haben.
Die Religionsoberhäupter müssen auch aufeinander zugehen , damit Haßprediger weniger Chancen haben , Menschen durch Gehirnwäsche zu Terroristen zu machen. Solange jede Religion einzig allein glaubt Recht zu haben, wird es nie Frieden für immer geben.
Es ist ein Verbrechen, dass verschiedene Länder in Regionen noch Waffen liefern, egal von welcher Seite ,die kriegerische Unruhen haben.
Die Leidtragenden sind immer die Bevölkerung und häufig nicht die Soldaten und Befehlshaber.
Für mich als Kriegsdienstverweigerer kann ich nie nachvollziehen, das Menschentöten durch Waffen im Krieg erlaubt ist, aber in Friedenszeiten ein schweres Verbrechen ist.
Erlaubt Gott das Menschentöten oder müssen nicht auch die Menschen am Ende des Lebens vor Gott stehen und werden für ihre Sünden bestraft oder lachen Soldaten über so eine Meinung , die in vielen Kirchen oder Glaubenrichtungen verbreitet wird.
Aber ein Soldat darf nicht denken im Kriegsfall, dann haben die Vorgesetzten das Recht ihn bei Befehlverweigerung zu bestrafen oder gar zu töten , wie in vielen Kriegen passiert.
Ich glaube nie, dass die Masse des isralischen Volkes oder die Masse der Palästinenser oder Araber Bombardierungen oder Terrorismus gut finden.
Wer war verantwortlich für den 1. Weltkrieg oder den zweiten Weltkrieg ?
Das arme Volk ?
Nein !!
Bravo Pet ich bin ganz Deiner Meinung.Schwerter zu Pflugscharren.Gruss jea |
shalom jeannine |
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In meinem Beitrag vom 20.01.09 hatte ich u. a. über die Möglichkeit eines israel./paläst. Schüleraustausches zum besseren Kennenlernen und Abbau von Vorurteilen geschrieben. Daher freue ich mich, heute von folgender Initiative lesen zu können:
"Bildungsprogramm zur Förderung des jüdisch-arabischen Dialogs. HAIFA (inn) - Jüdische und arabische Schüler in Israel sollen im Schulunterricht die jeweils andere Kultur besser kennenlernen. Das beschloss ein öffentliches Komitee zur Klärung von Bildungsfragen."
In diesem Artikel wird auch über freiwillige Treffen zwischen arabischen und jüdischen Schülern gesprochen, die über einen längeren Zeitraum stattfinden sollen. Ganzer Artikel unter www.israelnetz.com
Margot |
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Bei diesem Bildungsprogramm handelt es sich jedoch nicht um einen israelisch/palästinensischen Schüleraustausch, sondern es geht um die Zusammenführung von jüdischen und arabischen Schülern. In Israel gibt es getrennte Schulsysteme. Die religiösen und säkularen Juden und die arabischen Israelis haben ihr eigenes Schulsystem. Damit in Zukunft der arabische Bevölkerungsanteil sich als Israeli versteht, sollte ein Kulturverständnis bereits schon bei den Kindern zu einer Selbstverständlichkeit werden. Dazu ist es notwendig das beide Amtssprachen in den Schulen ein Pflichtfach werden. Bisher galt arabisch an jüdischen Schulen nur als Wahlfach einer 2. Fremdsprache. An arabischen Schulen in Israel wird hebräisch als Fremdsprache gelehrt. Ein friedliches Zusammenleben von 2 Kulturen in einem Staat kann nur erreicht werden, wenn beide gegenseitigen Respekt vor der anderen Kultur und Religion haben!
Schalom ~ Salam
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A.L., danke. Hier habe ich etwas verwechselt. Ist aber dennoch so auch ein guter Anfang, nicht?
Margot |
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Wichtig
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