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  israel heute - Forum  Politik  Politisches Ges...  Ich bin ein Palästinenser
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neuer Beitrag 28.07.2008 13:17
  Josef
233 Beiträge
9.


Ich bin ein Palästinenser 

Die Geschichte meines palästinensischen Volkes und Landes begann vor etwa 3800 Jahren, als unser Vorvater Ibrahim von Allah den Befehl erhielt, seine mesopotamische Heimat zu verlassen und in das Land zu gehen, das Allah ihm zeigen werde. So gelangte er in das Land Kena'an, das er der Länge und Breite durchwanderte und so in Besitz nahm. Allah versprach ihm, dieses Land seinen Nachkommen auf ewig zu geben, ein Versprechen, das er gegenüber Ibrahims Sohn, Issak, und dessen Sohn,  Jaqoub ibn-Issak wiederholte und bekräftigte. Aufgrund von familiären Komplikationen gelangte einer der Söhne von  Jaqoub namens Jussuf ibn-Jaqoub nach Ägypten, wo er sich zum Vizekönig emporarbeitete und später seine wegen Hungersnot nachgefolgte Familie rettete. Diese Familie, die zu jener Zeit lediglich 70 Seelen zählte, begann, sich ganz außerordentlich zu vermehren, was die Ägypter unruhig werden ließ. Das ägyptische Herrscherhaus bedrückte nunmehr die Palästinenser mit Sklavendienst, wobei sie sich gegen alle Erwartungen noch stärker vermehrten. Als die pharaonischen Unterdrückungsmaßnahmen unerträglich wurden - u.a. mußte jedes männliche palästinensische Kind im Nil ertränkt werden - entstand unter der Führung von Mussa ibn-Amram die Palästinensische Befreiungsorganisation, der es unter großen von Allah erwirkten Wundern gelang, das palästinensische Volk vom ägyptischen Joch zu befreien und ins gelobte Land Palästina zu bringen, nicht ohne vorher am Dschebel Sinai das Gesetzeswerk des Toran zu erhalten. Nach einer etwas rauhen Anfangsphase etablierte sich das glanzvolle palästinensische Reich unter König Daud, das unter seinem Sohn, dem weisen König Suleiman-ibn-Daud, zu internationalem Ruhm gelangte, der im Bau des Tempels in seiner Hauptstadt Jerusalim gipfelte. Allerdings galt zu berücksichtigen, daß all dieser Glanz nur durch die strikte Einhaltung der Gesetze Allahs möglich war, und als das Volk darin während der nächsten Generationen nachlässiger wurde, es Strafungen hinnehmen mußte, bis hin zur Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels, und schließlich Exil des Großteils des palästinensischen Volkes in aller Herren Länder nach römischer Besatzung Palästinas, die mehrere hundert Jahre währte. Der kleine verbliebene Rest des palästinensischen Volkes erlebte in den folgenden Jahrhunderten das Kommen und Gehen verschiedener Invasoren wie Mameluken, Kreuzritter, und schließlich 400jährige Türkenherrschaft. Doch dann geschah etwas Seltsames: plötzlich begann sich das palästinensische Volk auf der ganzen Welt zu rühren und in seine alte Heimat aufzumachen. Als das türkische Imperium gegen Ende des ersten Weltkriegs zusammenbrach, übernahm das englische Volk in der Balfour-Erklärung das heilige Mandat, dem palästinensischen Volk eine nationale Heimstatt zu schaffen. Leider übten die Engländer, unter dem Einfluß wirtschaftlicher Interessen, Verrat an ihrer Aufgabe, so daß es dem palästinensischen Volk nur unter größten Mühen und gegen schärfsten arabischen Widerstand gelang, zum Ende der britischen Mandatszeit seinen Staat zu gründen.

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Nun werden Ihr sicher sagen: Er hat gelogen, es ist ja doch eine Satire, denn hier wird die Geschichte des jüdischen Volkes geschildert und nicht die des palästinensischen?!
GAAANZ FALSCH!
Darin besteht nämlich kein Widerspruch - wenn man die Terminologie der Vereinten Nationen zu Grunde legt.
Wie das?

Sehen wir uns einmal die berühmte Resolution Nr. 181 (II) der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 an, die die Gründung des Staates Israel einleitete. Ziel dieser Resolution waren die Gründung eines jüdischen und eines arabischen Staates in Palästina, sowie ein Sonderstatus für Jerusalem.

Zitatanfang:
Independent Arab and Jewish States and the Special International Regime for the City of Jerusalem, set forth in Part III of this Plan, shall come into existence in Palestine two months after the evacuation of the armed forces of the mandatory Power has been completed but in any case not later than 1 October 1948. The boundaries of the Arab State, the Jewish State, and the City of Jerusalem shall be as described in Parts II and III below.
Zitatende

Ferner findet sich in diesem historischen Dokument folgender Passus:

Zitatanfang
To foster cooperation among all the inhabitants of the city in their own interests as well as in order to encourage and support the peaceful development of the mutual relations between the two Palestinian peoples throughout the Holy Land; to promote the security, well-being and any constructive measures of development of the residents having regard to the special circumstances and customs of the various peoples and communities.
Zitatende

Wir ersehen also aus diesem Dokument, daß die internationale Staatengemeinschaft der Bezeichnung "Palästinensisches Volk" keine ethnische, sondern lediglich geographische Bedeutung beimaß, die ohne weiteres auch für den jüdischen Staat, der sich unter dem Namen "Israel" gründete, verwendet werden konnte und auch verwendet wurde.

Man kann im gesamten Dokument nicht den geringsten Hinweis darauf finden, daß mit "Palästinenser" etwa nur der arabische Bevölkerungsteil westlich des Jordans gemeint sein könnte. Es ist dabei immer nur von "Arabern" die Rede, und der von ihnen zu gründende Staat ein "arabischer Staat". Mit anderen Worten: Im Jahre 1947 hatte noch niemand etwas von einem palästinensischen Volk gehört, so wie es heute in den Medien präsentiert wird, außer dem jüdisch-palästinensischem Volk natürlich, dessen Geschichte weiter oben kurz umrissen wurde (zugegebenerweise unter leichter Abänderung der Namen...).

Bis 1947 ist ein "palästinensisches Volk" im heutigen Sinne unbekannt. Diese Bezeichnung galt vielmehr nach damaligem Verständnis auch für die jüdischen Bewohner des neugegründeten Staates Israel.
Von 1948 bis Mai 1967 sind keine Bemühungen welcher Seite auch immer festzustellen, ein arabisch-palästinensisches Staatswesen für ein etwaiges "palästinensisches Volk" in Westbank, Gasastreifen oder im Königreich Jordanien zu gründen. Es besteht demnach Grund zu der Annahme, daß auch in dieser Periode so ein Volk noch nicht existierte.
Erst ab Juni 1967 entsteht ein Bewußtsein in der Weltöffentlichkeit, und bei den Arabern selber, für die Notwenigkeit eines solchen Staates, für deren Zurverfügungstellung nunmehr der Staat Israel zu sorgen habe. Demnach fällt die Entstehung des "palästinensischen Volkes" (heutige Bedeutung) frühestens mit der Entstehung dieses Bewußtseins zusammen, d.h., das "palästinensische Volk" (heutige Bedeutung) besteht seit etwa 35 (!) Jahren (zum Vergleich: das jüdische Volk seit über 3500 Jahren, siehe oben).

Man kann die Geschichte "palästinensischer Selbstbestimmung" (heutige Bedeutung) auch wie folgt zusammenfassen:
ab 1947: Kampf der arabischen Staaten gegen Resolution 181 mit dem Ziel, den dadurch geschaffenen Staat Israel zu beseitigen, dadurch effektive Verhinderung der Gründung eines arabisch-palästinensischen Staates
ab 1957: Gründung der Fata'h, Zweck: Kampf gegen Israel
ab 1964: Gründung der PLO, Zweck: Kampf gegen Israel [PLO-Charta 1964]
ab 1967: Beginn der Forderung eines "palästinensischen Volkes" (heutige Bedeutung)
nach Selbstbestimmung im gesamten Gebiet Palästinas.  Zweck??

Lg

Halevi

 
neuer Beitrag 29.07.2008 16:26
  Margot
39 Beiträge
keine Bewertung


Re: Ich bin ein Palästinenser 

Hallo Halevi, es ist ja bekannt, dass die arabischen Nachbarn Israels die Geschichte ihres Landes sowieso gerne so auslegen, wie es ihnen gerade passt (möglichst zu ihren Gunsten). Soviel ich weiß, ist die Bezeichnung "Palästinenser" erst durch Jassir Arafat geprägt worden.

Einen solchen fundierten Geschichtsverlauf wird man leider niemals in den paläst. Geschichtsbüchern bzw. Schulbüchern finden ...

Margot

 
neuer Beitrag 31.07.2008 15:34
  Josef
233 Beiträge
9.


Re: Ich bin ein Palästinenser 
bearbeitet durch Josef  am 31.07.2008 15:35:57)

Hallo Margot,

Ich will nur mit diesen Beitrag aufzeigen, dass wie leicht sich die ganze Welt, von ein paar 08/15 Arabern (teilweise hochgradig Krimminelle) instrumentalisieren lässt.

LG

Halevi

 
neuer Beitrag 01.09.2008 21:09
  Aviel
62 Beiträge
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Re: Ich bin ein Palästinenser 

Hi Margot,

die Bezeichnung "Palästinenser" verwendeten die arabischen Nachbarn für die jüdischen Heimkehrer (Einwanderer) in das brittischen Mandatsgebiet Palästina.

Hi Josef,

wie recht du hast.

Avi

 
neuer Beitrag 10.09.2008 17:33
  Margot
39 Beiträge
keine Bewertung


Re: Ich bin ein Palästinenser 

Hier ein Beitrag, der bestens zur inzwischen vielfach manipulierten Geschichtsaufarbeitung der Palästinenser passt:

Dokument zeigt: Muslime zweifelten nicht an jüdischem Tempel in Jerusalem

Von: Elisabeth Hausen

Viele Muslime leugnen, dass auf dem Jerusalemer Tempelberg je ein jüdisches Heiligtum gestanden hat. Damit wollen sie ihren Anspruch auf das Gelände bekräftigen, auf dem sich zwei wichtige Moscheen befinden. Beides war nicht immer so, wie ein jetzt veröffentlichtes Dokument zeigt.

Weiter siehe www.israelnetz.com

Margot

 

 
neuer Beitrag 05.10.2008 00:11
  A.L.
31 Beiträge
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Re: Ich bin ein Palästinenser 
Josef, dann bist du aber schon über 60 Jahre alt!
 
neuer Beitrag 03.11.2008 18:45
  Azareli
24 Beiträge
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Re: Ich bin ein Palästinenser 

Hallo, so wie ich mal gelesen habe, kommt der Begriff``Palästinenser`` von den Philistern. Der Ursprungsname des heutigen Israels und weiterer Landfläche die darüber hinaus geht und zum alten Israel gehört hatte, heißt Kanaan. Zu der Sache mit dem Tempel.  Es ist klar das es der Salomon-Tempel war, es ist eindeutig belegt. Spielt er allerdings heute für das jüdische Volk keinerlei Bedeutung mehr, weil er dazu verdammt war zerstört zu werden.

 

 
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