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  israel heute - Forum  Politik  Politisches Ges...  Hisbollah
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neuer Beitrag 16.07.2008 17:07
  Davide
830 Beiträge
3.


Hisbollah 

Es fehlen einem wirklich die Worte,über diese Taten,

aber die Welt sollte mal ihre Augen nicht wieder verschließen,mit einseitigen Nachrichten,denke jeder kann sehen wenn man die Leute feiern sieht wie Abscheulich diese Taten sind so werden die die jetzt feiern der Welt vorgeführt das müßte jeder sehen können.

jedenfalls macht sowas einen mehr als wütend.

davide

 
neuer Beitrag 16.07.2008 23:02
  Margot
41 Beiträge
keine Bewertung


Re: Hisbollah 

Man kann nur tiefste Abscheu und Verachtung für dieses Volk empfinden. Mit dem ausgehandelten Austausch von 'Gefangenen' feiert man einen vermeintlichen Sieg über Israel und jubelt  in den Straßen zufrieden über das Leid, das man den Angehörigen der Soldaten bereitet hat, da man längst wußte, sie nur in Särgen zurückbringen zu könnnen. Diese Hinhaltetaktik ist mehr als seelische Folter, denn Klarheit über das Schicksal der Entführten bekamen die Angehörigen erst heute bei der Übergabe. Für dieses Verhalten fehlen einem die Schändlichkeit ihrer Handlungen gar nicht nachvollziehen können. Und das ist in meinen Augen moralisch der tiefste Fall, den Menschen erleben können. Die ganze Welt müßte sie mit Verachtung strafen und die Hizbollah endlich in die Liste der Terrororganisationen aufnehmen. Denn da gehört sie schon lange hin!

Nachfolgendes paßt ins gleiche Bild: Man muss China und Rußland in den gleichen Topf werfen. Wer einen so rigorosen Diktator (... welcher Diktator ist nebenbei bemerkt schon menschlich??), wie es Mugabe ist, in Schutz nimmt und gegen den Beschluss von Sanktionen bei der UNO sein Veto einlegt, läßt Rückschlüsse auf das eigene Verhalten seinem Volk gegenüber deutlichst erkennen! Laut Aussspruch unseres ehemaligen Bundeskanzlers Schröder handelt es sich z. B. bei Rußland ja weiterhin um eine "lupenreine Demokratie"; China zeigt uns fast täglich, dass Freiheit bzw. freie Meinungsäußerung im Land leider immer noch Fremdwörter sind. Da werden die Olympischen Spiele keine Änderung herbeiführen.

Margot

 
neuer Beitrag 17.07.2008 09:06
  erwin
182 Beiträge
10.


Re: Hisbollah 
bearbeitet durch erwin  am 17.07.2008 09:28:38)

Die Häftlinge die in Beirut empfangen wurden wurden wie Nationalhelden gefeiert.Ich finde das herabwürdigend was die Regierungsvertreter im Libanon praktizieren.Wie tief muss ihr Hass sitzen wenn man einen Kindermörder vom Bahnhof zum Präsidenten und Ministerpräsidenten nach Beirut fliegt.Ein Mensch der vor Kindern nicht halt macht wird als Märtyrer von höchster Ebene her gefeiert und gewürdigt.Wie Helden aus dem Krieg werden die inhaftierten Häftlinge gefeiert wobei man den Tatbestand nicht vergessen sollte wobei diese in ihrem Land  ebenso bestraft würden.Aber gegen Israel ist alles genehmigt im eigenen Land wäre es ebenso Mord wenn maronitische Kinder ermordet würden.Da die Phönizier und Kanaaniter den Gott Moloch Kinderopfer darbringen wird der Göttliche Sieg seitens der Hisbollah ihren Stadtgötter gewidmet.Dem Gott Israels ist dieser Götzenkult aber ein Dorn im Auge.Es zeigt klar und deutlich wie armselig diese Libanesischen Götzenanbeter handeln,wenn sie Kindermörder als Helden feiern und welche Götzenmacht dahintersteht.

 
neuer Beitrag 17.07.2008 11:38
  ROSARY
32 Beiträge
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Re: Hisbollah 

Ich möchte mich hier anschliessen und Trost spenden, obwohl ich weiss, dass es schwer ist das anzunehmen.

Vielleicht mal so: Es wurden ja auch 199 tote Libanesen ausgetauscht. Die hatten ja auch 199 Leben und viele Verwandte.

Die trauern jetzt auch. Es ist zynisch und teuflisch, wenn "Haut gegen Haut" (So wettet Satan mit G´tt um Hiob) ausgelöst wird.

Dennoch, für die hinterbliebenen Eltern und Freunde von Goldwasser und Regev ist immerhin die Unsicherheit vorbei.

Dazu aus unserer Familie (die ja am Holocaust mit Schuldig war und als Feind und Täter diese Last nie wird ablegen können):

Meine Großmutter hatte ihren ältesten Sohn "im Krieg verloren"- es gab nie eine Todesanzeige, keine Spur eines Leichnams.

Sie wartete 30 Jahre, dass ihr Ältester lebend zurückkam- mit 92 Jahren hatte sie die Hoffnung nicht aufgegeben-

sie hatte es jedoch geschafft, ihre Bitterkeit und Unvergebenheit ab- und aufzugeben.

Ich trauere mit den Anverwandten und dem ganzen Volk ISRAEL- auch wenn sie das eventuell nicht annehmen können, weil ich kein Jude bin, sondern aus dem deutschen  Volk stamme, das schrecklicheres Unglück über Juden gebracht hat, als es die Hisbolla aus dem Libanon jemals wird tun können!

Gerade deshalb jedoch kann ich Worte finden, wo andere schamvoll schweigen, oder in stiller Wut und Trauer jetzt auf die schwarzen Särge und die Freudenraketen der Hisbolla auf den Bildschirmen und Zeitungen dieser Welt schauen.

Wir dürfen nicht vergessen, der ISLAM ist eine Art schamanische Religion, die in der Kaaba einen Meteoriten (der wie ein Blitz vom Himmel fiel) rituell umkreisen müssen (mindestens einmal in ihrem Leben) und als ALLAH einen Kriegsgott anbeten.

Wen wundert es also, wenn jetzt ein Mann, der ein vierjähriges israelisches Kind vor Kameras mit dem Schwert geköpft hat (Ritualmörder), im Austausch gegen die sterblichen Überreste zweier israelischer Soldaten im Kampfanzug mit "militärischen Ehren" von den fundamentalistischen Anhängern dieser Pseudo-Religion empfangen und bejubelt wird?

Der Wahnsinn hat System.

Ich wünsche es Israel und allen Juden, dass sie Genugtuung und Revanche und Satisfaktion und ein Ehrenmal für die "gefallenen Soldaten" bekommen. Dafür ist es nötig, dem der von sich sagt: "Alle Rache ist mein" die Seelen der Gemarterten anzubefehlen und für sich selber Frieden zu erbitten. Nur dann ist es möglich, dass die Ehre der israelischen Armee und des ganzen Volkes ISRAEL, insbesondere aller Juden nicht mehr öffentlich verhöhnt und mit Füssen getreten werden kann.

Ichn wünsche allen Betroffenen, dass sie die innere Stärke aufbringen, ihre Fassung und Kontenance wiederzuerlangen und nach einer Zeit der Trauer (die JESHIWAH von 8 Tagen) wieder für ihre Freunde beten können, die (wie die Freunde Hiobs zwar Unrecht hatten, ihn jedoch trotzdem trösten wollten) - damit der, dem nichts verborgen ist, und der seinen Arm ausstreckt um sein Volk in ZION zu beschirmen (Jesaja 51,12-16) das Leiden beendet.

 
neuer Beitrag 17.07.2008 12:38
  ROSARY
32 Beiträge
keine Bewertung




Re: Hisbollah 

Richtigstellung,

Verzeihung, ich habe da etwas aus verschiedenen Medienberichten durcheinandergebracht. Um der Legendenbildung vorzubeugen:

Aus einer Verlautbarung der israelischen Botschaft in D vom 16.7.2008:

Der 1961 im Libanon geborene Samir Kuntar ist ein verabscheuungswürdiger Mörder, dessen Verbrechen fürchterlich sind: Am 22. April 1979 gelangte die Bande Kuntars mit einem Schlauchboot an die Küste Nahariyas, schoss auf eine Polizeistreife und ermordete den israelischen Polizisten Eliyahu Shahar. Um Mitternacht brach die Bande in das Haus der Familie Haran ein und entführte den Vater Dani sowie die vierjährige Tochter Einat als Geiseln. Die Mutter Smadar und die zweijährige Tochter Yael versteckten sich im Schlafzimmer. Die zweijährige Yael erstickte im Versteck, als ihre Mutter versuchte, sie zum Schweigen zu bringen, damit sie nicht von der Terrorbande entdeckt würden.


Einat, Dani und Yael Haran (Foto: Doron Golan)

Die Täter schleppten die Geiseln in Richtung Meer. Nachdem sie von Polizisten und Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte gestellt worden waren, schoss Samir Kuntar aus kürzester Distanz auf Dani Haran und ermordete kaltblütig Einat, indem er ihren Schädel mit seinem Gewehrkolben auf einem Felsen zertrümmerte. Während des Schusswechsels am Strand wurden ein israelischer Polizist und zwei Mitglieder der Terrorbande getötet. Die beiden überlebenden Terroristen, Kuntar und Ahmed al-Abras,  wurden verhaftet, verurteilt und in Israel eingesperrt. Al-Abras wurde im Mai 1985 als Teil des als „Jibril Deal“ bekannten Gefangenenaustauschs freigelassen.

Samir Kuntar wurde des Mordes, des versuchten Mordes und der Entführung schuldig gesprochen und zu fünf lebenslänglichen Haftstrafen plus 47 Jahren Haft verurteilt Während seiner Zeit im Gefängnis heiratete er die 1963 geborene Kifak Kayyal, eine israelische Araberin aus Akko, die zuletzt in Ramalllah gelebt hatte und wegen ihrer Aktivitäten in der Terrororganisation Volksfront für die Befreiung Palästinas, der auch Kuntar angehörte, eine lebenslängliche Haftstrafe verbüßte.

Jede Gesellschaft muss einen solchen Mörder ächten. Stattdessen wird Kuntar von vielen in der arabischen Welt, die die Gehirnwäsche von Extremisten wie der Hisbollah und anderer durchlaufen haben, die nur Tod, Hass und Terror heilig halten, als Held betrachtet.

Die Hisbollah ist auch direkt verantwortlich für das schwere Leid der Familien der Entführten und dafür, dass sie zwei Jahre lang keinerlei Informationen über das Schicksal ihrer Lieben erhalten haben. Zynisch hat man ihre menschlichen Gefühle missbraucht, entschieden hat man sich über internationale Abkommen hinweg gesetzt und humanitären Organisationen den Zutritt verweigert.

Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass die israelische Reaktion auf die Entführung von Regev und Goldwasser ungewöhnlich schwer war. Das Handeln Israels hat der Hisbollah schweren Schaden zugefügt, durch die Tötung hunderter ihrer Aktivisten, die schwere Beschädigung ihres Waffenarsenals, die Zerstörung von Kommandoposten,  befestigten Stellungen und ihres Viertels in Beirut sowie die tagtägliche Existenzangst ihrer Anführer. Israel wird auf jeden zukünftigen Entführungsversuch von welcher Seite auch immer mit aller Härte antworten.

Man darf Soldaten, die eine Grenze überwachen, um Zivilisten zu schützen, nicht mit Terroristen auf eine Stufe stellen, die diese Grenze durchbrechen, um sie zu töten. Ehud Goldwasser und Eldad Regev dienten als gewöhnliche Reservisten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und befanden sich auf israelischem Hoheitsgebiet, als sie bei der Kontrolle des Grenzzauns am 12. Juli 2006 von der Hisbollah entführt wurden.

Die Hisbollah stellt nicht nur eine Bedrohung für Israel dar, sondern auch ein Hindernis für den Frieden und eine Bedrohung für die Stabilität des Libanon. Die vom Iran finanzierte Terrororganisation hat sich der Vernichtung Israels mittels Gewalt und Terrorismus verschrieben. Ihre extremistische islamische Ideologie weist alle Friedensgespräche zurück und bedroht jede pragmatische arabische Partei, die such um ein Abkommen mit Israel bemüht. Obgleich die Hisbollah  im Libanon ansässig ist und behauptet, dessen Interessen zu vertreten, ist sie blind gegenüber den Aspirationen der libanesischen Bevölkerung. Es sei daran erinnert, dass es neben der gleichzeitigen Bombardierung Nordisraels die nicht provozierte Entführung der beiden israelischen Reservisten war, die – zum Nachteil von Millionen israelischer und libanesischer Bürger gleichermaßen - den zweiten Libanonkrieg ausgelöst hat.

Die Hisbollah verhöhnt weiterhin die internationale Gemeinschaft. Sie setzt unter eklatanter Verletzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1701 den Waffenschmuggel und den Ausbau ihres Raketenarsenals fort  Sie trainiert und versorgt Terroristen nicht nur in der Grenzregion zu Israel, sondern im gesamten Libanon, und schüchtert sowohl die libanesischen Sicherheitskräfte als auch die UN-Friedenstruppen ein. Die internationale Gemeinschaft muss mit Entschiedenheit handeln, um diese handfeste Bedrohung für Zivilisten sowohl in Israel als auch im Libanon zu beseitigen.

Es muss betont werden, dass der Handel zur Rückführung der israelischen Soldaten die Hisbollah in keiner Weise legitimiert. Israels Entscheidung, seine Soldaten zurückzubringen darf nicht als Indikator eines Politikwechsels gegenüber der vom Iran finanzierten Terrororganisation interpretiert werden. Die internationale Gemeinschaft muss die Gefahr erkennen, die die Hisbollah und ihre extremistischen Kohorten für die Stabilität des Nahen Ostens darstellen, und sollte ihre Unterstützung der pragmatischen Elemente in der Region, die Frieden durch Dialog und Kompromiss zu erreichen trachten,  verstärken.

 
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