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  israel heute - Forum  Politik  Politisches Ges...  David und Goliath
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neuer Beitrag 17.06.2008 12:24
  Paro
11 Beiträge
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David und Goliath 

Damals stand der "Hirtenjunge" David mit der Steinschleuder gegen den hochgerüsteten Goliath, der alle Mittel der damaligen Kriegsführung zur Verfügung hatte.

Heute stehen die arabischen "Hirtenjungen" mit der Steinschleuder namens Kassam, gegen einen Goliath namens zionistischer Staat, der alle Mittel der modernen Kriegsführung hat.

Die damalige ungeschützte Stirn des Goliath, sind heute die Siedlungen in Reichweiten der Kassam's.

Eine Präzisionsrakete aus einem Kamfhubschrauber, richtet sicher mehr Schaden an, als eine Kassamrakete, nur scheint die Kassam den gleichen Zweck zu erfüllen, wie Davids Stein aus der Schleuder; denn genau so wenig, wie Goliath sich wehren/verteidigen konnte, scheint sich der zionistische Staat schützen können.

Ich bin nicht für Kassams auf Siedlungen, ich bin auch nicht für gezielte Tötungen aus dem Hubschrauber, nur wer in die Ecke gedrängt wird beisst zurück und im Moment sind die Araber/Palästinenser im Nachteil, s.o. Kriegstechnik.

Die seltsame Politik des Besuches von "Feindstaaten", der Separierung von israelischen Palästinensern, auch in der Knesset, die Heiratsregeln, erinnern doch sehr an die dunkelste Zeit D-lands.

So meine Meinung, erst wenn sich der "zionistische" Staat zur Gleichberechtigung aller Menschen bekennt, wird er vorurteilsfrei angenommen werden.

Jetzt soll mir keiner mit dem "auserwählten" Volk kommen; denn weder Isaak, noch Esau und Bruder Jakob sind von einer jüdischen Mutter geboren worden. ( Sorry, mit den Damen des Jakobs bin ich noch nicht so weit ); denn die waren aus Ur in Chaldäa. Es sei denn, wenn man einen Nachkommen Abrahams heiratet, wird man Jüdin.

Ich habe ja nichts gegen den Glauben mancher Leute, nur wenn er politisch wird, sollte zwischen Geschichten aus der Wüste und Realität unterschieden werden.

Nichts gegen Juden, nichts gegen Israel, aber viel gegen den rassistischen zionistischen und Apartheidstaat Israel

PS. ich lasse mich auch skalieren; denn ich habe keine Haare

 
neuer Beitrag 17.06.2008 13:13
  michael
72 Beiträge
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Re: David und Goliath 
bearbeitet durch michael  am 17.06.2008 13:32:58)

 Paro schrieb

Damals stand der "Hirtenjunge" David mit der Steinschleuder gegen den hochgerüsteten Goliath, der alle Mittel der damaligen Kriegsführung zur Verfügung hatte.

Heute stehen die arabischen "Hirtenjungen" mit der Steinschleuder namens Kassam, gegen einen Goliath namens zionistischer Staat, der alle Mittel der modernen Kriegsführung hat.

Die damalige ungeschützte Stirn des Goliath, sind heute die Siedlungen in Reichweiten der Kassam's.

 

Ich denke David wird sich nicht gegen David selbst richten.Wenn man den Brüller Goliath sich ins heutige bezieht dann würde man doch das Brüllen des Goliath heute mit dem der Iraner ins Spiel bringen.Niemand wollte mit Goliath kämpfen und alle hatten Angst vor ihm.Heutzutzage will niemand gegen den Iran Krieg führen,obwohl diese wie Goliath im Nahen Osten die stärkste Macht sind.Nicht einmal die Amerikaner wollen mit dem Iran kämpfen.Und da kommt David ins Spiel mit seiner Steinschleuder.Die Schwachstelle Goliaths die ungeschützte Stelle am Kopf,wie heutzutage das Atomprogramm des Irans.Das ebenso nicht geschützt werden kann.Nicht umsonst brüllen die Iraner laut,weil es ihre Schwachstelle ist das sie ihr Atomprogramm verteidigen bzw. schützen müssen.Da sie es aber nicht sichern können und drohen sie deshalb(aus Prävention vor einem Angriff) so das alle Völker Angst bekommen.Hoffentlich wird diese Geschichte,wie David und Goliath in der Bibel enden.Den der Riese Goliath wurde bezwungen und stellte keine weitere Gefahr dar.Und David wurde zum König,woraus das Geschlecht Jesu hervorging.

 

Anmerkung: Da Goliath Philister war und hat er aber mit Iran nix am Hut.

 
 

Die Siedlungstätigkeit im fruchtbaren Süden Palästinas stand zunächst unter der Schirmherrschaft Ägyptens. Die Küstenstädte Gaza, Askalon und Aschdod waren Ende des 12. Jahrhunderts v. Chr. noch ägyptische Zentren. Die Philister gründeten einen Fünf-Städte-Bund (Pentapolis) der Stadtstaaten Aschdod, Askalon, Ekron oder Akkaron (heute: akir), Gath (vgl. Tell es-Safi) und Gaza (heute: ghazza). Die Städte wurden von Fürsten regiert. Die Stadtstaaten bildeten eine Konföderation, die wahrscheinlich nicht statisch organisiert war. Der Schwerpunkt wechselte im Verlauf der Zeit von Stadt zu Stadt. Mit dem Schwinden der ägyptischen Macht übernahmen die Philister die Vormacht in der Region, die sie bis zu König Davids Herrschaft auch behielten.

Bei ihrer Ausdehnung ins Landesinnere lieferten sich die Philister mit den Israeliten und Kanaanitern über mehrere Jahrhunderte immer wieder erbitterte Kämpfe, von der Richterzeit bis zur frühen Königszeit.

Die Philister erlangten die Vorherrschaft durch ihre technische und militärische Überlegenheit, die sich auf eine perfekte Ausrüstung und ein ausgebildetes Berufsheer gründete. Sie unterhielten kleine Garnisonen in strategisch wichtigen Orten und bewegliche Kommandos, die von philistäischen Basen aus Streifzüge und Strafexpeditionen unternahmen. Dieses System hatten sie von den Ägyptern übernommen. Streitwagen und Bogenschützen gewährten den Philistern lange Zeit die Kontrolle über die Region. Sie erzwangen Abgaben, erstickten jeden Widerstand im Keim und hielten ihr Monopol zu Eisenherstellung aufrecht.

Die Bedrohung durch die Philister und die dadurch notwendige bessere militärische Organisation trugen wesentlich zur Entstehung des Königtums im vorher hauptsächlich nach Stämmen organisierten Israel bei.

In einer Stunde der Bedrängnis krönten die Israeliten Saul zu ihrem ersten König. Er erzielte einige Erfolge, wurde aber letztlich von den Philistern geschlagen. Erst seinem Nachfolger König David gelang es, die Philister zurückzudrängen. Legendär ist die Geschichte vom Kampf Davids gegen Goliath in den Büchern Samuel.

Im Israelisch-Palästinensischen Konflikt gibt es auf beiden Seiten Meinungen, die die heutigen Palästinenser als Nachfahren der Philister ansehen, wodurch der Konflikt historisch überhöht wird und gerechtfertigt werden soll. Historisch ist dies allerdings eher zweifelhaft. Eine biologische Abstammung kann nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Andererseits waren die Philister schon Jahrhunderte vor der römischen Eroberung als Volk untergegangen.

 
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